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    <title>Alter, was geht?</title>
    <description>Alter, was geht? ist ein Podcast über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Alters und des Alterns. Euch erwartet ist ein kurzweiliger und humorvoller Streifzug durch Kultur, Gesellschaft, Politik und Philosophie. Das Versprechen: Nach jeder Folge seid Ihr um spannende Fakten und interessante Anekdoten reicher - und ein bisschen älter.</description>
    <pubDate>Mon, 06 Jul 2026 05:31:05 +0000</pubDate>
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    <author>elmar.stracke@polis180.org (Elmar Stracke)</author>
    <copyright>Elmar Stracke</copyright>
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    <dc:creator>Elmar Stracke</dc:creator>
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    <itunes:subtitle>- ein Streifzug durch Kultur, Geschichte, Politik und Philosophie und alles außer Anti-Ageing</itunes:subtitle>
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      <title>Das Rentenpaket: Ein Gesamtkunstwerk für die Rente - Folge 53</title>
      <description><![CDATA[<p>Ausnahmsweise geht es in dieser Folge nicht um Megatrends und langfristige Entwicklungen, sondern um Tagespolitik: die Alterssicherungskommission der Bundesregierung hat 33 Maßnahmen zur Rente vorgelegt – und die Bundesregierung will sie tutto completo umsetzen. Was steckt drin? </p>
<p>Ich schaue mir die drei größten Blöcke genauer an: </p>
<ul><li><p>das Gesamtversorgungsniveau als neue politische Leitgröße, </p>
</li><li><p>das Rentenalter – und warum ich die Anhebung für richtig und sozial halte, auch wenn das erstmal seltsam klingt – und </p>
</li><li><p>die Kapitalrente nach schwedischem Vorbild, inklusive der Frage, warum das Geld im Ausland angelegt werden muss und was die Konsequenzen sind.</p>
</li></ul><p>Mein Fazit: Das Paket ist klug, durchdacht und ausgewogen. Ob es durchkommt – das ist die andere Frage. Bärbel Bas hat gesagt, es sei ein Gesamtkunstwerk, welches als Ganzes verabschiedet werden soll. Wenn das gelingt, wäre es ein politisches Gesamtkunststück.</p>
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      <pubDate>Mon, 06 Jul 2026 07:31:00 +0200</pubDate>
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<p>Ich schaue mir die drei größten Blöcke genauer an: </p>
<ul><li><p>das Gesamtversorgungsniveau als neue politische Leitgröße, </p>
</li><li><p>das Rentenalter – und warum ich die Anhebung für richtig und sozial halte, auch wenn das erstmal seltsam klingt – und </p>
</li><li><p>die Kapitalrente nach schwedischem Vorbild, inklusive der Frage, warum das Geld im Ausland angelegt werden muss und was die Konsequenzen sind.</p>
</li></ul><p>Mein Fazit: Das Paket ist klug, durchdacht und ausgewogen. Ob es durchkommt – das ist die andere Frage. Bärbel Bas hat gesagt, es sei ein Gesamtkunstwerk, welches als Ganzes verabschiedet werden soll. Wenn das gelingt, wäre es ein politisches Gesamtkunststück.</p>
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Ich schaue mir die drei größten Blöcke genauer an: 

das Gesamtversorgungsniveau als neue politische Leitgröße, 

das Rentenalter – und warum ich die Anhebung für richtig und sozial halte, auch wenn das erstmal seltsam klingt – und 

die Kapitalrente nach schwedischem Vorbild, inklusive der Frage, warum das Geld im Ausland angelegt werden muss und was die Konsequenzen sind.

Mein Fazit: Das Paket ist klug, durchdacht und ausgewogen. Ob es durchkommt – das ist die andere Frage. Bärbel Bas hat gesagt, es sei ein Gesamtkunstwerk, welches als Ganzes verabschiedet werden soll. Wenn das gelingt, wäre es ein politisches Gesamtkunststück.

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    </item>
    <item>
      <title>Mit Walter Riester - Die Rente ist nicht sicher und das Rentenniveau eine Nullnummer</title>
      <description><![CDATA[<p>"Die Rente ist sicher" – einer der berühmtesten Sätze der deutschen Nachkriegspolitik. Und laut Walter Riester völlig irreführend.</p>
<p>In dieser Folge spreche ich mit dem früheren Bundesarbeitsminister (1998–2002) über die Mythen und Trugbilder der Rentendebatte, über das, was das Grundversprechen des deutschen Rentensystems wirklich wert ist – und warum er einmal 52 Flaschen Rotwein von der Chefredakteurin der Bunten gewonnen hat.</p>
<p>Einige Themen der Folge:</p>
<ul><li><p>Warum die Rente strukturell gar nicht sicher sein kann – und was das bedeutet</p>
</li><li><p>Das Rentenniveau als „Nullnummer" und Trugbild: Warum die Zahl nur Verwirrung stiftet </p>
</li><li><p>Wie sich das, was wir unter „Lebensstandardsicherung" im Alter verstehen, seit den 1950ern komplett gedreht hat</p>
</li><li><p>45 Beitragsjahre als Zugangskriterium: Was dabei schiefgeht</p>
</li><li><p>Wenn die Wirtschaft nach dem billigsten Sozialstaat brüllt – und sich gleichzeitig von ihm subventionieren lässt</p>
</li><li><p>Ein Fliesenleger im Kabinett: Was Nicht-Akademiker der Politik beibringen</p>
</li></ul><p>Viel Spaß beim Zuhören – und beim Weiterdiskutieren beim nächsten Grillfest!</p>
]]></description>
      <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 08:15:00 +0200</pubDate>
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<p>In dieser Folge spreche ich mit dem früheren Bundesarbeitsminister (1998–2002) über die Mythen und Trugbilder der Rentendebatte, über das, was das Grundversprechen des deutschen Rentensystems wirklich wert ist – und warum er einmal 52 Flaschen Rotwein von der Chefredakteurin der Bunten gewonnen hat.</p>
<p>Einige Themen der Folge:</p>
<ul><li><p>Warum die Rente strukturell gar nicht sicher sein kann – und was das bedeutet</p>
</li><li><p>Das Rentenniveau als „Nullnummer" und Trugbild: Warum die Zahl nur Verwirrung stiftet </p>
</li><li><p>Wie sich das, was wir unter „Lebensstandardsicherung" im Alter verstehen, seit den 1950ern komplett gedreht hat</p>
</li><li><p>45 Beitragsjahre als Zugangskriterium: Was dabei schiefgeht</p>
</li><li><p>Wenn die Wirtschaft nach dem billigsten Sozialstaat brüllt – und sich gleichzeitig von ihm subventionieren lässt</p>
</li><li><p>Ein Fliesenleger im Kabinett: Was Nicht-Akademiker der Politik beibringen</p>
</li></ul><p>Viel Spaß beim Zuhören – und beim Weiterdiskutieren beim nächsten Grillfest!</p>
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      <itunes:author>Elmar Stracke</itunes:author>
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      <itunes:summary>"Die Rente ist sicher" – einer der berühmtesten Sätze der deutschen Nachkriegspolitik. Und laut Walter Riester völlig irreführend.

In dieser Folge spreche ich mit dem früheren Bundesarbeitsminister (1998–2002) über die Mythen und Trugbilder der Rentendebatte, über das, was das Grundversprechen des deutschen Rentensystems wirklich wert ist – und warum er einmal 52 Flaschen Rotwein von der Chefredakteurin der Bunten gewonnen hat.

Einige Themen der Folge:

Warum die Rente strukturell gar nicht sicher sein kann – und was das bedeutet

Das Rentenniveau als „Nullnummer" und Trugbild: Warum die Zahl nur Verwirrung stiftet 

Wie sich das, was wir unter „Lebensstandardsicherung" im Alter verstehen, seit den 1950ern komplett gedreht hat

45 Beitragsjahre als Zugangskriterium: Was dabei schiefgeht

Wenn die Wirtschaft nach dem billigsten Sozialstaat brüllt – und sich gleichzeitig von ihm subventionieren lässt

Ein Fliesenleger im Kabinett: Was Nicht-Akademiker der Politik beibringen

Viel Spaß beim Zuhören – und beim Weiterdiskutieren beim nächsten Grillfest!

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    <item>
      <title>Bedeutsam und gelassen älter werden mit Bertram Kasper - Folge 51</title>
      <description><![CDATA[<p><strong>Jeder Mensch hat zwei Leben. Das zweite beginnt, wenn er erkennt, dass er nur eines hat.</strong></p>
<p>In dieser Folge spreche ich mit Bertram Kasper, dem Autor von "Die größte Reise deines Lebens - gelassen älter werden", über das Älterwerden, die Vergänglichkeit, die Leistungsgesellschaft und die vielen Sätze in seinem Buch, die einem im Kopf bleiben, darunter auch: <strong>Jeder Mensch braucht seine tägliche Dosis Bedeutung.</strong></p>
<p>Einige Themen der Folge:</p>
<ul><li><p>Warum die Erkenntnis der Endlichkeit unser Leben verändern kann</p>
</li><li><p>Gelassenheit als aktive Haltung – nicht als Rückzug</p>
</li><li><p>Unterschiede zwischen Männern und Frauen im Älterwerden</p>
</li><li><p>Die Rolle von Beziehungen und sozialen Netzwerken im Alter</p>
</li><li><p>Intergenerationeller Dialog und was wir voneinander lernen können</p>
</li><li><p>Konkrete Impulse wie „Mit-mir-Spaziergänge“ und die „Ehrenrunde“</p>
</li><li><p>Warum wir ein neues, positiveres Altersbild brauchen</p>
</li></ul><p>Eine Folge über das Leben, den Tod und die große Reise dazwischen: das Älterwerden.</p>
<p>Zu seinem Buch, welches am 7. April 2026 erscheint, geht es hier: <a href="https://amzn.eu/d/00yH9oOq" rel="noopener noreferrer nofollow">https://amzn.eu/d/00yH9oOq</a></p>
]]></description>
      <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 07:45:00 +0100</pubDate>
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<p>In dieser Folge spreche ich mit Bertram Kasper, dem Autor von "Die größte Reise deines Lebens - gelassen älter werden", über das Älterwerden, die Vergänglichkeit, die Leistungsgesellschaft und die vielen Sätze in seinem Buch, die einem im Kopf bleiben, darunter auch: <strong>Jeder Mensch braucht seine tägliche Dosis Bedeutung.</strong></p>
<p>Einige Themen der Folge:</p>
<ul><li><p>Warum die Erkenntnis der Endlichkeit unser Leben verändern kann</p>
</li><li><p>Gelassenheit als aktive Haltung – nicht als Rückzug</p>
</li><li><p>Unterschiede zwischen Männern und Frauen im Älterwerden</p>
</li><li><p>Die Rolle von Beziehungen und sozialen Netzwerken im Alter</p>
</li><li><p>Intergenerationeller Dialog und was wir voneinander lernen können</p>
</li><li><p>Konkrete Impulse wie „Mit-mir-Spaziergänge“ und die „Ehrenrunde“</p>
</li><li><p>Warum wir ein neues, positiveres Altersbild brauchen</p>
</li></ul><p>Eine Folge über das Leben, den Tod und die große Reise dazwischen: das Älterwerden.</p>
<p>Zu seinem Buch, welches am 7. April 2026 erscheint, geht es hier: <a href="https://amzn.eu/d/00yH9oOq" rel="noopener noreferrer nofollow">https://amzn.eu/d/00yH9oOq</a></p>
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      <itunes:author>Elmar Stracke</itunes:author>
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      <itunes:subtitle>Eine Folge über das Leben, den Tod und die große Reise dazwischen: das Älterwerden.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Jeder Mensch hat zwei Leben. Das zweite beginnt, wenn er erkennt, dass er nur eines hat.

In dieser Folge spreche ich mit Bertram Kasper, dem Autor von "Die größte Reise deines Lebens - gelassen älter werden", über das Älterwerden, die Vergänglichkeit, die Leistungsgesellschaft und die vielen Sätze in seinem Buch, die einem im Kopf bleiben, darunter auch: Jeder Mensch braucht seine tägliche Dosis Bedeutung.

Einige Themen der Folge:

Warum die Erkenntnis der Endlichkeit unser Leben verändern kann

Gelassenheit als aktive Haltung – nicht als Rückzug

Unterschiede zwischen Männern und Frauen im Älterwerden

Die Rolle von Beziehungen und sozialen Netzwerken im Alter

Intergenerationeller Dialog und was wir voneinander lernen können

Konkrete Impulse wie „Mit-mir-Spaziergänge“ und die „Ehrenrunde“

Warum wir ein neues, positiveres Altersbild brauchen

Eine Folge über das Leben, den Tod und die große Reise dazwischen: das Älterwerden.

Zu seinem Buch, welches am 7. April 2026 erscheint, geht es hier: https://amzn.eu/d/00yH9oOq

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    <item>
      <title>Teilhab und Gut im Alter - Jubiläumsfolge zum 9. Altersbericht der Bundesregierung mit Frank Berner, Deutsches Zentrum für Altersfragen - 50. Folge</title>
      <description><![CDATA[<p>Teilhaben oder abgehängt werden? Wer profitiert vom langen Leben – und wer nicht? Wann und wie geht es auseinander und wie weiter?</p>
<p>„Alter, was geht?“ feiert Jubiläum! In der 50. Folge spreche ich mit Dr. Frank Berner vom Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA) über den 9. Altersbericht der Bundesregierung – und über die großen Ungleichheiten im Alter, die oft hinter Durchschnittszahlen verschwinden.</p>
<p>Die großen Fragen der Episode:</p>
<ul><li><p>Wie ungleich sind die Lebenssituationen älterer Menschen wirklich?</p>
</li><li><p>Warum wächst die Altersarmut? Warum hilft die Grundsicherung nicht so gut, wie sie könnte?</p>
</li><li><p>Weshalb sind besonders Frauen ohne deutsche Staatsbürgerschaft stark betroffen?</p>
</li><li><p>Was heißt Teilhabe jenseits von Job, Familie und Ehrenamt? </p>
</li><li><p>Wie hängen finanzielle Ressourcen und Selbstbestimmung zusammen?</p>
</li><li><p>Warum Altersbilder (Alterismus, Ageismus) unser Verhalten – und sogar Selbstdiskriminierung – prägen</p>
</li></ul><p>Dr. Berner erklärt, wie die Altersberichte entstehen, welche Rolle die Sachverständigenkommission spielt und warum der Bericht mehr ist als eine politische Pflichtübung. </p>
<p>Im Zentrum steht die Frage, was „Teilhabe im Alter“ eigentlich bedeutet – und warum Selbstbestimmung ohne passende gesellschaftliche Rahmenbedingungen oft eine Illusion bleibt.</p>
<p>Diese Jubiläumsfolge ist Rückblick und Realitätscheck zugleich: Sie zeigt, warum Alter kein einheitlicher Lebensabschnitt ist – und warum wir dringend über unsere Vorstellungen vom Altern nachdenken müssen, wenn Teilhabe mehr sein soll als ein Schlagwort.</p>
<p>Viel Spaß beim Zuhören – und beim Weiterdiskutieren auf der nächsten Party!<br>
<br>
Zum 9. Altersbericht geht es hier: <a href="https://www.neunter-altersbericht.de/" rel="noopener noreferrer nofollow">Link</a>.</p>
<p>Und zu meinem neuen Buch Aha sagt man überall geht es hier: <a href="https://elmar-stracke.de/aha-sagt-man-ueberall-weltreise-reisebuch/" rel="noopener noreferrer nofollow">Link</a>.</p>
]]></description>
      <pubDate>Mon, 26 Jan 2026 08:34:00 +0100</pubDate>
      <link>https://alterwasgeht.podcaster.de/alterwasgeht/teilhab-und-gut-im-alter-jubilaeumsfolge-zum-9-altersbericht-der-bundesregierung-mit-frank-berner-deutsches-zentrum-fuer-altersfragen-50-folge/</link>
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      <author>elmar.stracke@polis180.org (Elmar Stracke)</author>
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      <content:encoded><![CDATA[<p>Teilhaben oder abgehängt werden? Wer profitiert vom langen Leben – und wer nicht? Wann und wie geht es auseinander und wie weiter?</p>
<p>„Alter, was geht?“ feiert Jubiläum! In der 50. Folge spreche ich mit Dr. Frank Berner vom Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA) über den 9. Altersbericht der Bundesregierung – und über die großen Ungleichheiten im Alter, die oft hinter Durchschnittszahlen verschwinden.</p>
<p>Die großen Fragen der Episode:</p>
<ul><li><p>Wie ungleich sind die Lebenssituationen älterer Menschen wirklich?</p>
</li><li><p>Warum wächst die Altersarmut? Warum hilft die Grundsicherung nicht so gut, wie sie könnte?</p>
</li><li><p>Weshalb sind besonders Frauen ohne deutsche Staatsbürgerschaft stark betroffen?</p>
</li><li><p>Was heißt Teilhabe jenseits von Job, Familie und Ehrenamt? </p>
</li><li><p>Wie hängen finanzielle Ressourcen und Selbstbestimmung zusammen?</p>
</li><li><p>Warum Altersbilder (Alterismus, Ageismus) unser Verhalten – und sogar Selbstdiskriminierung – prägen</p>
</li></ul><p>Dr. Berner erklärt, wie die Altersberichte entstehen, welche Rolle die Sachverständigenkommission spielt und warum der Bericht mehr ist als eine politische Pflichtübung. </p>
<p>Im Zentrum steht die Frage, was „Teilhabe im Alter“ eigentlich bedeutet – und warum Selbstbestimmung ohne passende gesellschaftliche Rahmenbedingungen oft eine Illusion bleibt.</p>
<p>Diese Jubiläumsfolge ist Rückblick und Realitätscheck zugleich: Sie zeigt, warum Alter kein einheitlicher Lebensabschnitt ist – und warum wir dringend über unsere Vorstellungen vom Altern nachdenken müssen, wenn Teilhabe mehr sein soll als ein Schlagwort.</p>
<p>Viel Spaß beim Zuhören – und beim Weiterdiskutieren auf der nächsten Party!<br>
<br>
Zum 9. Altersbericht geht es hier: <a href="https://www.neunter-altersbericht.de/" rel="noopener noreferrer nofollow">Link</a>.</p>
<p>Und zu meinem neuen Buch Aha sagt man überall geht es hier: <a href="https://elmar-stracke.de/aha-sagt-man-ueberall-weltreise-reisebuch/" rel="noopener noreferrer nofollow">Link</a>.</p>
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      <itunes:title>Teilhab und Gut im Alter - Jubiläumsfolge!</itunes:title>
      <itunes:subtitle>zum 9. Altersbericht der Bundesregierung mit Frank Berner, Deutsches Zentrum für Altersfragen</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Teilhaben oder abgehängt werden? Wer profitiert vom langen Leben – und wer nicht? Wann und wie geht es auseinander und wie weiter?

„Alter, was geht?“ feiert Jubiläum! In der 50. Folge spreche ich mit Dr. Frank Berner vom Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA) über den 9. Altersbericht der Bundesregierung – und über die großen Ungleichheiten im Alter, die oft hinter Durchschnittszahlen verschwinden.

Die großen Fragen der Episode:

Wie ungleich sind die Lebenssituationen älterer Menschen wirklich?

Warum wächst die Altersarmut? Warum hilft die Grundsicherung nicht so gut, wie sie könnte?

Weshalb sind besonders Frauen ohne deutsche Staatsbürgerschaft stark betroffen?

Was heißt Teilhabe jenseits von Job, Familie und Ehrenamt? 

Wie hängen finanzielle Ressourcen und Selbstbestimmung zusammen?

Warum Altersbilder (Alterismus, Ageismus) unser Verhalten – und sogar Selbstdiskriminierung – prägen

Dr. Berner erklärt, wie die Altersberichte entstehen, welche Rolle die Sachverständigenkommission spielt und warum der Bericht mehr ist als eine politische Pflichtübung. 

Im Zentrum steht die Frage, was „Teilhabe im Alter“ eigentlich bedeutet – und warum Selbstbestimmung ohne passende gesellschaftliche Rahmenbedingungen oft eine Illusion bleibt.

Diese Jubiläumsfolge ist Rückblick und Realitätscheck zugleich: Sie zeigt, warum Alter kein einheitlicher Lebensabschnitt ist – und warum wir dringend über unsere Vorstellungen vom Altern nachdenken müssen, wenn Teilhabe mehr sein soll als ein Schlagwort.

Viel Spaß beim Zuhören – und beim Weiterdiskutieren auf der nächsten Party!



Zum 9. Altersbericht geht es hier: Link.

Und zu meinem neuen Buch Aha sagt man überall geht es hier: Link.

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      <title>Mit Kraft vom Fach - Demografie, Fachkräfte und Arbeitsmarkt im Gespräch mit Martin Müller von KfW Research</title>
      <description><![CDATA[<p>Altern wir uns arm? Oder arbeiten wir einfach falsch? Und überhaupt: wer macht die passende Arbeit in einer schrumpfenden Gesellschaft?</p>
<p>Deutschland altert – und das ist erstmal eine gute Nachricht. Wir leben länger, oft gesünder und verbringen mehr Jahre im Ruhestand als jede Generation vor uns. Gleichzeitig geraten Arbeitsmarkt, Wachstum und Wohlstand unter Druck: Fachkräftemangel, steigende Rentenausgaben, schwächelnde Produktivität.</p>
<p>In der neuen Folge von „Alter, was geht?“ spreche ich mit Martin Müller von KfW Research über die Auswirkungen der alternden Gesellschaft auf den Arbeitsmarkt.</p>
<p>Wir reden darüber,</p>
<ul><li><p>warum der Fachkräftemangel kein vorübergehendes Konjunkturproblem ist,</p>
</li><li><p>weshalb Zuwanderung allein die demografische Lücke nicht schließen kann,</p>
</li><li><p>und wieso Deutschland trotz hoher Arbeitslosigkeit gleichzeitig Arbeitskräfte fehlen.</p>
<p>Mit Zahlen, Szenarien und internationalen Vergleichen zeigt sich , was passiert, wenn Millionen Babyboomer in Rente gehen – und warum die Wirtschaft kaum noch wächst oder sogar effektiv schrumpft, wenn wir nicht gegensteuern.</p>
</li></ul><p>Die großen Fragen der Episode:</p>
<ul><li><p>Wie stark trifft uns der demografische Wandel wirklich?</p>
</li><li><p>Reichen Produktivität und KI aus, um weniger Arbeitskräfte zu kompensieren?</p>
</li><li><p>Müssen wir länger arbeiten – oder einfach klüger?</p>
</li><li><p>Warum Bildung der mächtigste, aber langsamste Hebel ist</p>
</li><li><p>Weshalb Arbeitszufriedenheit entscheidend dafür ist, ob Menschen bereit sind, mehr zu arbeiten</p>
</li><li><p>Und was Deutschland von Japan, Schweden und der Schweiz lernen kann</p>
</li></ul><p><u>Außerdem geht es um:</u></p>
<ul><li><p>Fachkräftemangel vs. Arbeitslosigkeit – ein scheinbarer Widerspruch</p>
</li><li><p>Teilzeit, Vier-Tage-Woche und die Grenzen individueller Lösungen</p>
</li><li><p>Ältere Erwerbstätige, Aktivrente und mögliche Mitnahmeeffekte</p>
</li><li><p>Die stille Reserve am Arbeitsmarkt</p>
</li><li><p>Alternde Mittelständler, fehlende Nachfolge und Investitionszurückhaltung</p>
</li><li><p>Warum viele Länder Europas uns beim Altern bald überholen – und was das für Migration bedeutet</p>
<p><u>Funfact der Folge:</u></p>
</li></ul><p>Die Arbeitszufriedenheit steigt mit dem Alter. Ältere Beschäftigte sind im Schnitt zufriedener mit ihrer Arbeit als Jüngere – in der Schweiz sogar auf „Glatte Eins“-Niveau. Vielleicht liegt genau hier der Schlüssel, warum dort mehr gearbeitet wird.</p>
<p>Und hier noch drei interessante Papiere von KfW Research und Martin Müller:</p>
<p><a href="https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Industriepapier/Kapitel-20-Fachkraeftemangel-November-2025.pdf" rel="noopener noreferrer nofollow">Martin Müller (2025): Was tun gegen den Fachkräftemangel in der Industrie? </a><br>
<br>
<a href="https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-Studien-und-Materialien/Studie-Fachkraeftemangel.pdf" rel="noopener noreferrer nofollow">Martin Müller (2025): Wachstumsschwäche durch Fachkräftemangel: Wohin führt ein „weiter so“, was können wir tun?<br>
</a><br>
<a href="https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-Fokus-Volkswirtschaft/Fokus-2025/Fokus-Nr.-508-Juli-2025-Alterung-und-Investitionen.pdf" rel="noopener noreferrer nofollow">Schwartz/Gerstenberger (2025): Alterung: unterschätztes Hemmnis von Investitionen im Mittelstand</a></p>
<p>Viel Spaß beim Zuhören – und beim Weiterdiskutieren auf der nächsten Party!</p>
<p></p>
]]></description>
      <pubDate>Wed, 17 Dec 2025 08:46:00 +0100</pubDate>
      <link>https://alterwasgeht.podcaster.de/alterwasgeht/mit-kraft-vom-fach-demografie-fachkraefte-und-arbeitsmarkt-im-gespraech-mit-martin-mueller-von-kfw-research/</link>
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      <author>elmar.stracke@polis180.org (Elmar Stracke)</author>
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      <dc:creator>Elmar Stracke</dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Altern wir uns arm? Oder arbeiten wir einfach falsch? Und überhaupt: wer macht die passende Arbeit in einer schrumpfenden Gesellschaft?</p>
<p>Deutschland altert – und das ist erstmal eine gute Nachricht. Wir leben länger, oft gesünder und verbringen mehr Jahre im Ruhestand als jede Generation vor uns. Gleichzeitig geraten Arbeitsmarkt, Wachstum und Wohlstand unter Druck: Fachkräftemangel, steigende Rentenausgaben, schwächelnde Produktivität.</p>
<p>In der neuen Folge von „Alter, was geht?“ spreche ich mit Martin Müller von KfW Research über die Auswirkungen der alternden Gesellschaft auf den Arbeitsmarkt.</p>
<p>Wir reden darüber,</p>
<ul><li><p>warum der Fachkräftemangel kein vorübergehendes Konjunkturproblem ist,</p>
</li><li><p>weshalb Zuwanderung allein die demografische Lücke nicht schließen kann,</p>
</li><li><p>und wieso Deutschland trotz hoher Arbeitslosigkeit gleichzeitig Arbeitskräfte fehlen.</p>
<p>Mit Zahlen, Szenarien und internationalen Vergleichen zeigt sich , was passiert, wenn Millionen Babyboomer in Rente gehen – und warum die Wirtschaft kaum noch wächst oder sogar effektiv schrumpft, wenn wir nicht gegensteuern.</p>
</li></ul><p>Die großen Fragen der Episode:</p>
<ul><li><p>Wie stark trifft uns der demografische Wandel wirklich?</p>
</li><li><p>Reichen Produktivität und KI aus, um weniger Arbeitskräfte zu kompensieren?</p>
</li><li><p>Müssen wir länger arbeiten – oder einfach klüger?</p>
</li><li><p>Warum Bildung der mächtigste, aber langsamste Hebel ist</p>
</li><li><p>Weshalb Arbeitszufriedenheit entscheidend dafür ist, ob Menschen bereit sind, mehr zu arbeiten</p>
</li><li><p>Und was Deutschland von Japan, Schweden und der Schweiz lernen kann</p>
</li></ul><p><u>Außerdem geht es um:</u></p>
<ul><li><p>Fachkräftemangel vs. Arbeitslosigkeit – ein scheinbarer Widerspruch</p>
</li><li><p>Teilzeit, Vier-Tage-Woche und die Grenzen individueller Lösungen</p>
</li><li><p>Ältere Erwerbstätige, Aktivrente und mögliche Mitnahmeeffekte</p>
</li><li><p>Die stille Reserve am Arbeitsmarkt</p>
</li><li><p>Alternde Mittelständler, fehlende Nachfolge und Investitionszurückhaltung</p>
</li><li><p>Warum viele Länder Europas uns beim Altern bald überholen – und was das für Migration bedeutet</p>
<p><u>Funfact der Folge:</u></p>
</li></ul><p>Die Arbeitszufriedenheit steigt mit dem Alter. Ältere Beschäftigte sind im Schnitt zufriedener mit ihrer Arbeit als Jüngere – in der Schweiz sogar auf „Glatte Eins“-Niveau. Vielleicht liegt genau hier der Schlüssel, warum dort mehr gearbeitet wird.</p>
<p>Und hier noch drei interessante Papiere von KfW Research und Martin Müller:</p>
<p><a href="https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Industriepapier/Kapitel-20-Fachkraeftemangel-November-2025.pdf" rel="noopener noreferrer nofollow">Martin Müller (2025): Was tun gegen den Fachkräftemangel in der Industrie? </a><br>
<br>
<a href="https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-Studien-und-Materialien/Studie-Fachkraeftemangel.pdf" rel="noopener noreferrer nofollow">Martin Müller (2025): Wachstumsschwäche durch Fachkräftemangel: Wohin führt ein „weiter so“, was können wir tun?<br>
</a><br>
<a href="https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-Fokus-Volkswirtschaft/Fokus-2025/Fokus-Nr.-508-Juli-2025-Alterung-und-Investitionen.pdf" rel="noopener noreferrer nofollow">Schwartz/Gerstenberger (2025): Alterung: unterschätztes Hemmnis von Investitionen im Mittelstand</a></p>
<p>Viel Spaß beim Zuhören – und beim Weiterdiskutieren auf der nächsten Party!</p>
<p></p>
]]></content:encoded>
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      <itunes:subtitle>im Gespräch mit Martin Müller von KfW Research</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Altern wir uns arm? Oder arbeiten wir einfach falsch? Und überhaupt: wer macht die passende Arbeit in einer schrumpfenden Gesellschaft?

Deutschland altert – und das ist erstmal eine gute Nachricht. Wir leben länger, oft gesünder und verbringen mehr Jahre im Ruhestand als jede Generation vor uns. Gleichzeitig geraten Arbeitsmarkt, Wachstum und Wohlstand unter Druck: Fachkräftemangel, steigende Rentenausgaben, schwächelnde Produktivität.

In der neuen Folge von „Alter, was geht?“ spreche ich mit Martin Müller von KfW Research über die Auswirkungen der alternden Gesellschaft auf den Arbeitsmarkt.

Wir reden darüber,

warum der Fachkräftemangel kein vorübergehendes Konjunkturproblem ist,

weshalb Zuwanderung allein die demografische Lücke nicht schließen kann,

und wieso Deutschland trotz hoher Arbeitslosigkeit gleichzeitig Arbeitskräfte fehlen.

Mit Zahlen, Szenarien und internationalen Vergleichen zeigt sich , was passiert, wenn Millionen Babyboomer in Rente gehen – und warum die Wirtschaft kaum noch wächst oder sogar effektiv schrumpft, wenn wir nicht gegensteuern.

Die großen Fragen der Episode:

Wie stark trifft uns der demografische Wandel wirklich?

Reichen Produktivität und KI aus, um weniger Arbeitskräfte zu kompensieren?

Müssen wir länger arbeiten – oder einfach klüger?

Warum Bildung der mächtigste, aber langsamste Hebel ist

Weshalb Arbeitszufriedenheit entscheidend dafür ist, ob Menschen bereit sind, mehr zu arbeiten

Und was Deutschland von Japan, Schweden und der Schweiz lernen kann

Außerdem geht es um:

Fachkräftemangel vs. Arbeitslosigkeit – ein scheinbarer Widerspruch

Teilzeit, Vier-Tage-Woche und die Grenzen individueller Lösungen

Ältere Erwerbstätige, Aktivrente und mögliche Mitnahmeeffekte

Die stille Reserve am Arbeitsmarkt

Alternde Mittelständler, fehlende Nachfolge und Investitionszurückhaltung

Warum viele Länder Europas uns beim Altern bald überholen – und was das für Migration bedeutet

Funfact der Folge:

Die Arbeitszufriedenheit steigt mit dem Alter. Ältere Beschäftigte sind im Schnitt zufriedener mit ihrer Arbeit als Jüngere – in der Schweiz sogar auf „Glatte Eins“-Niveau. Vielleicht liegt genau hier der Schlüssel, warum dort mehr gearbeitet wird.

Und hier noch drei interessante Papiere von KfW Research und Martin Müller:

Martin Müller (2025): Was tun gegen den Fachkräftemangel in der Industrie? 



Martin Müller (2025): Wachstumsschwäche durch Fachkräftemangel: Wohin führt ein „weiter so“, was können wir tun?



Schwartz/Gerstenberger (2025): Alterung: unterschätztes Hemmnis von Investitionen im Mittelstand

Viel Spaß beim Zuhören – und beim Weiterdiskutieren auf der nächsten Party!



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    <item>
      <title>Südkorea – Keine Kinder, kein Wachstum, kein Grund alt auszusehen? mit Fabian Kretschmer</title>
      <description><![CDATA[<p>0,75 Kinder pro Frau. Das ist der OECD-Rekord nach unten und die Hälfte gegenüber dem notorisch alternden Deutschland. <br>
<br>
In der neuen Folge „Alter, was geht?“ spreche ich mit Fabian Kretschmer, Korrespondent in Seoul (u.a. für die taz), über die Demografie von Südkorea und was die Alterung mit dem Land macht.<br>
<br>
Hier ein kleiner Ausblick, warum es so wenige Kinder in Südkorea gibt: <br>
<br>
Es hat mit der Arbeitskultur zutun, die kaum Raum für Familie lässt, <br>
mit enorm hohen Wohnkosten und teurer Bildung, <br>
mit Idealen von Jugendlichkeit, die sich schlecht mit Familie vereinbaren lassen, <br>
und schlichtweg mit einer sehr männlich geprägten Gesellschaft, die Frauen, insbesondere Müttern, das Leben sehr schwer macht.</p>
<p>Die Folgen?</p>
<ul><li><p>Eine Gesellschaft, die schneller altert als jede andere.</p>
</li><li><p>Wachsende Einsamkeit und ein steigendes Risiko sozialer Isolation.</p>
</li><li><p>Ein Rentensystem, das kaum zu halten ist.</p>
</li><li><p>Schwierigkeiten, das eigene Militär mit Nachwuchs zu versorgen</p>
</li><li><p>Und ein schwächelndes Wirtschaftswachstum – weil schlicht die Arbeitskräfte fehlen.</p>
</li></ul><p>Aber auch:</p>
<ul><li><p>Zunehmende Offenheit für Immigration: nicht aus Weltoffenheit, sondern aus purer Notwendigkeit.</p>
</li><li><p>Eine nachwachsende Generation, die sich dem Leistungsdruck verweigert, und auch wieder ein positiveres Bild von Nachwuchs und Familienplanung hat.<br>
<br>
Die Podcasts von Fabian sind:</p>
</li><li><p>Beijing Briefing</p>
</li><li><p>Asien-Copy-Paste</p>
</li></ul><p>Viel Spaß beim Zuhören!</p>
<p></p>
]]></description>
      <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 08:15:00 +0200</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<p>0,75 Kinder pro Frau. Das ist der OECD-Rekord nach unten und die Hälfte gegenüber dem notorisch alternden Deutschland. <br>
<br>
In der neuen Folge „Alter, was geht?“ spreche ich mit Fabian Kretschmer, Korrespondent in Seoul (u.a. für die taz), über die Demografie von Südkorea und was die Alterung mit dem Land macht.<br>
<br>
Hier ein kleiner Ausblick, warum es so wenige Kinder in Südkorea gibt: <br>
<br>
Es hat mit der Arbeitskultur zutun, die kaum Raum für Familie lässt, <br>
mit enorm hohen Wohnkosten und teurer Bildung, <br>
mit Idealen von Jugendlichkeit, die sich schlecht mit Familie vereinbaren lassen, <br>
und schlichtweg mit einer sehr männlich geprägten Gesellschaft, die Frauen, insbesondere Müttern, das Leben sehr schwer macht.</p>
<p>Die Folgen?</p>
<ul><li><p>Eine Gesellschaft, die schneller altert als jede andere.</p>
</li><li><p>Wachsende Einsamkeit und ein steigendes Risiko sozialer Isolation.</p>
</li><li><p>Ein Rentensystem, das kaum zu halten ist.</p>
</li><li><p>Schwierigkeiten, das eigene Militär mit Nachwuchs zu versorgen</p>
</li><li><p>Und ein schwächelndes Wirtschaftswachstum – weil schlicht die Arbeitskräfte fehlen.</p>
</li></ul><p>Aber auch:</p>
<ul><li><p>Zunehmende Offenheit für Immigration: nicht aus Weltoffenheit, sondern aus purer Notwendigkeit.</p>
</li><li><p>Eine nachwachsende Generation, die sich dem Leistungsdruck verweigert, und auch wieder ein positiveres Bild von Nachwuchs und Familienplanung hat.<br>
<br>
Die Podcasts von Fabian sind:</p>
</li><li><p>Beijing Briefing</p>
</li><li><p>Asien-Copy-Paste</p>
</li></ul><p>Viel Spaß beim Zuhören!</p>
<p></p>
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      <itunes:summary>0,75 Kinder pro Frau. Das ist der OECD-Rekord nach unten und die Hälfte gegenüber dem notorisch alternden Deutschland. 



In der neuen Folge „Alter, was geht?“ spreche ich mit Fabian Kretschmer, Korrespondent in Seoul (u.a. für die taz), über die Demografie von Südkorea und was die Alterung mit dem Land macht.



Hier ein kleiner Ausblick, warum es so wenige Kinder in Südkorea gibt: 



Es hat mit der Arbeitskultur zutun, die kaum Raum für Familie lässt, 

mit enorm hohen Wohnkosten und teurer Bildung, 

mit Idealen von Jugendlichkeit, die sich schlecht mit Familie vereinbaren lassen, 

und schlichtweg mit einer sehr männlich geprägten Gesellschaft, die Frauen, insbesondere Müttern, das Leben sehr schwer macht.

Die Folgen?

Eine Gesellschaft, die schneller altert als jede andere.

Wachsende Einsamkeit und ein steigendes Risiko sozialer Isolation.

Ein Rentensystem, das kaum zu halten ist.

Schwierigkeiten, das eigene Militär mit Nachwuchs zu versorgen

Und ein schwächelndes Wirtschaftswachstum – weil schlicht die Arbeitskräfte fehlen.

Aber auch:

Zunehmende Offenheit für Immigration: nicht aus Weltoffenheit, sondern aus purer Notwendigkeit.

Eine nachwachsende Generation, die sich dem Leistungsdruck verweigert, und auch wieder ein positiveres Bild von Nachwuchs und Familienplanung hat.



Die Podcasts von Fabian sind:

Beijing Briefing

Asien-Copy-Paste

Viel Spaß beim Zuhören!



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    <item>
      <title>Rente in den Niederlanden: Grundrente mit gutem Grund und 1000 Euro mehr im Monat - Folge 47</title>
      <description><![CDATA[<p>Brauchen wir mehr Cappuccino in der Rente?</p>
<p>Gemeinsam mit Professorin <strong>Lisa Brüggen</strong> (Universitäten Tilburg &amp; Maastricht) beleuchten wir, warum Rentnerinnen und Rentner in den Niederlanden im Schnitt rund <strong>1.000 Euro mehr im Monat</strong> erhalten als in Deutschland und wieso man auch als hochindividualistische Gesellschaft sich eine Rente geben kann, die für alle gleich hoch ist - egal wie viel man gearbeitet und verdient hat.</p>
<p>Themen der Episode:</p>
<ul><li><p>Das Cappuccino-System: Grundrente, Betriebsrenten und private Vorsorge</p>
</li><li><p>Wie die Niederlande Altersarmut erfolgreich vermeiden</p>
</li><li><p>Renteneintrittsalter und die große Rentenreform bis 2028</p>
</li><li><p>Altersbilder, Arbeitsmarkt und Demografie im Vergleich zu Deutschland</p>
</li></ul><p>Die Niederlande zeigen, dass Rente auch anders geht – einfacher, gerechter und mit weniger Altersarmut. Höchste Zeit, dass wir genauer hinschauen und hinhören - nehmt euch gerne einen Cappuccino dazu!</p>
<p>0:07 Ein Blick auf das Rentensystem <br>
3:15 Der niederländische Cappuccino-Rentensystem <br>
6:24 Die erste Säule: Grundrente erklärt <br>
14:08 Die zweite Säule: Betriebsrenten im Detail <br>
19:28 Die dritte Säule: Private Altersvorsorge <br>
25:12 Altersgrenze und Renteneintritt <br>
30:00 Funfact<br>
32:19 Demografie der Niederlande im Überblick <br>
37:30 Klimawandel vs. demografischer Wandel <br>
41:24 Altersbilder in Deutschland und den Niederlanden 48:11 Die große Rentenreform in den Niederlanden <br>
52:52 Lehren für Deutschland aus den Niederlanden</p>
]]></description>
      <pubDate>Wed, 27 Aug 2025 08:00:00 +0200</pubDate>
      <link>https://alterwasgeht.podcaster.de/alterwasgeht/rente-in-den-niederlanden-grundrente-mit-gutem-grund-und-1000-euro-mehr-im-monat-folge-47/</link>
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      <author>elmar.stracke@polis180.org (Elmar Stracke)</author>
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      <content:encoded><![CDATA[<p>Brauchen wir mehr Cappuccino in der Rente?</p>
<p>Gemeinsam mit Professorin <strong>Lisa Brüggen</strong> (Universitäten Tilburg &amp; Maastricht) beleuchten wir, warum Rentnerinnen und Rentner in den Niederlanden im Schnitt rund <strong>1.000 Euro mehr im Monat</strong> erhalten als in Deutschland und wieso man auch als hochindividualistische Gesellschaft sich eine Rente geben kann, die für alle gleich hoch ist - egal wie viel man gearbeitet und verdient hat.</p>
<p>Themen der Episode:</p>
<ul><li><p>Das Cappuccino-System: Grundrente, Betriebsrenten und private Vorsorge</p>
</li><li><p>Wie die Niederlande Altersarmut erfolgreich vermeiden</p>
</li><li><p>Renteneintrittsalter und die große Rentenreform bis 2028</p>
</li><li><p>Altersbilder, Arbeitsmarkt und Demografie im Vergleich zu Deutschland</p>
</li></ul><p>Die Niederlande zeigen, dass Rente auch anders geht – einfacher, gerechter und mit weniger Altersarmut. Höchste Zeit, dass wir genauer hinschauen und hinhören - nehmt euch gerne einen Cappuccino dazu!</p>
<p>0:07 Ein Blick auf das Rentensystem <br>
3:15 Der niederländische Cappuccino-Rentensystem <br>
6:24 Die erste Säule: Grundrente erklärt <br>
14:08 Die zweite Säule: Betriebsrenten im Detail <br>
19:28 Die dritte Säule: Private Altersvorsorge <br>
25:12 Altersgrenze und Renteneintritt <br>
30:00 Funfact<br>
32:19 Demografie der Niederlande im Überblick <br>
37:30 Klimawandel vs. demografischer Wandel <br>
41:24 Altersbilder in Deutschland und den Niederlanden 48:11 Die große Rentenreform in den Niederlanden <br>
52:52 Lehren für Deutschland aus den Niederlanden</p>
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      <itunes:summary>Brauchen wir mehr Cappuccino in der Rente?

Gemeinsam mit Professorin Lisa Brüggen (Universitäten Tilburg &amp; Maastricht) beleuchten wir, warum Rentnerinnen und Rentner in den Niederlanden im Schnitt rund 1.000 Euro mehr im Monat erhalten als in Deutschland und wieso man auch als hochindividualistische Gesellschaft sich eine Rente geben kann, die für alle gleich hoch ist - egal wie viel man gearbeitet und verdient hat.

Themen der Episode:

Das Cappuccino-System: Grundrente, Betriebsrenten und private Vorsorge

Wie die Niederlande Altersarmut erfolgreich vermeiden

Renteneintrittsalter und die große Rentenreform bis 2028

Altersbilder, Arbeitsmarkt und Demografie im Vergleich zu Deutschland

Die Niederlande zeigen, dass Rente auch anders geht – einfacher, gerechter und mit weniger Altersarmut. Höchste Zeit, dass wir genauer hinschauen und hinhören - nehmt euch gerne einen Cappuccino dazu!

0:07 Ein Blick auf das Rentensystem 

3:15 Der niederländische Cappuccino-Rentensystem 

6:24 Die erste Säule: Grundrente erklärt 

14:08 Die zweite Säule: Betriebsrenten im Detail 

19:28 Die dritte Säule: Private Altersvorsorge 

25:12 Altersgrenze und Renteneintritt 

30:00 Funfact

32:19 Demografie der Niederlande im Überblick 

37:30 Klimawandel vs. demografischer Wandel 

41:24 Altersbilder in Deutschland und den Niederlanden 48:11 Die große Rentenreform in den Niederlanden 

52:52 Lehren für Deutschland aus den Niederlanden

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    </item>
    <item>
      <title>Demografie und Rente in der Türkei: Einen Bienenkorb bekommen mit Yaşar Aydın</title>
      <description><![CDATA[<p>Geburtenrückgang durch teuren Wohnraum, Urbanisierung, spätes Heiratsalter, hohe Lebenshaltungskosten, schlechte Vereinbarkeit von Karriere und Beruf - was für Deutschland offensichtlich ist, gilt auch für die Türkei. Ergebnis: auch die Bevölkerung der Türkei würde schrumpfen, wenn sie keine Einwanderung hätte. </p>
<p>Mit Dr. Yaşar Aydın von der SWP spreche ich über die Gründe für den Geburtenrückgang und darüber was die türkische Politik dagegen tut, wie sich die Demografie in der politischen Landschaft niederschlägt und wie sich Generationenkonflikte zwischen konservativen Eltern und bauchfreitragenden Töchtern zeigen – oder auch nicht.</p>
<p>Wir schauen uns an, wer in die Türkei einwandert und wozu - &nbsp;wer aus dem Land auswandert und warum, wie das Rentensystem funktioniert, wie Pflege organisiert wird und was wir als alternde Gesellschaft von der Türkei lernen können.</p>
<p>Und im Funfact erfahren wir, was die Demografie mit einem der liebsten Hobbys der Menschen in der Türkei zu tun hat: der Bienenzucht.</p>
<p>Viel Spaß beim Zuhören!</p>
]]></description>
      <pubDate>Mon, 21 Jul 2025 13:00:00 +0200</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<p>Geburtenrückgang durch teuren Wohnraum, Urbanisierung, spätes Heiratsalter, hohe Lebenshaltungskosten, schlechte Vereinbarkeit von Karriere und Beruf - was für Deutschland offensichtlich ist, gilt auch für die Türkei. Ergebnis: auch die Bevölkerung der Türkei würde schrumpfen, wenn sie keine Einwanderung hätte. </p>
<p>Mit Dr. Yaşar Aydın von der SWP spreche ich über die Gründe für den Geburtenrückgang und darüber was die türkische Politik dagegen tut, wie sich die Demografie in der politischen Landschaft niederschlägt und wie sich Generationenkonflikte zwischen konservativen Eltern und bauchfreitragenden Töchtern zeigen – oder auch nicht.</p>
<p>Wir schauen uns an, wer in die Türkei einwandert und wozu - &nbsp;wer aus dem Land auswandert und warum, wie das Rentensystem funktioniert, wie Pflege organisiert wird und was wir als alternde Gesellschaft von der Türkei lernen können.</p>
<p>Und im Funfact erfahren wir, was die Demografie mit einem der liebsten Hobbys der Menschen in der Türkei zu tun hat: der Bienenzucht.</p>
<p>Viel Spaß beim Zuhören!</p>
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      <itunes:author>Elmar Stracke</itunes:author>
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      <itunes:title>Demografie in der Türkei: Einen Bienenkorb bekommen mit Yaşar Aydın</itunes:title>
      <itunes:summary>Geburtenrückgang durch teuren Wohnraum, Urbanisierung, spätes Heiratsalter, hohe Lebenshaltungskosten, schlechte Vereinbarkeit von Karriere und Beruf - was für Deutschland offensichtlich ist, gilt auch für die Türkei. Ergebnis: auch die Bevölkerung der Türkei würde schrumpfen, wenn sie keine Einwanderung hätte. 

Mit Dr. Yaşar Aydın von der SWP spreche ich über die Gründe für den Geburtenrückgang und darüber was die türkische Politik dagegen tut, wie sich die Demografie in der politischen Landschaft niederschlägt und wie sich Generationenkonflikte zwischen konservativen Eltern und bauchfreitragenden Töchtern zeigen – oder auch nicht.

Wir schauen uns an, wer in die Türkei einwandert und wozu -  wer aus dem Land auswandert und warum, wie das Rentensystem funktioniert, wie Pflege organisiert wird und was wir als alternde Gesellschaft von der Türkei lernen können.

Und im Funfact erfahren wir, was die Demografie mit einem der liebsten Hobbys der Menschen in der Türkei zu tun hat: der Bienenzucht.

Viel Spaß beim Zuhören!

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    <item>
      <title>So gleich statt so fort - Eine einheitliche Bundesrente</title>
      <description><![CDATA[<p>Das aktuelle Rentensystem hat auf mindestens drei Probleme keine guten Antworten: Altersarmut, unterschiedliche Lebenserwartungen und einen sich ausweitenden Leistungsbegriff. Das wird sich mit dem "so weiter" und "so fort", das zurzeit die politisch vorgetragenen Konzepte durchdringt, nicht lösen lassen. </p>
<p>Vielmehr braucht es einen mutigen Paradigmenwechsel: einen Übergang zu einer einheitlichen, armutsvermeidenden Bundesrente in einheitlicher Höhe, gekoppelt an den Mindestlohn, für alle, die 50 Jahre im Land leben und 20 Jahre mindestens gearbeitet haben. Man kann natürlich immer noch reicher sein als andere in der Rente: aber eben nicht durch die gesetzliche. Denn deren Job wäre es, Armut zu verhindern, und nicht mehr Leistung zu belohnen. Das klingt radikal, ist aber in den Niederlanden bereits gelebte Praxis. Auch für Deutschland würde ich daher sagen: so gleich statt so fort. Hört gerne mal rein, was meine Gründe sind. Manche werden euch überraschen.</p>
<p>Das Konzept habe ich in einem Impulspapier, welches beim Zentrum für neue Sozialpolitik erschienen ist, ausformuliert. Ihr findet es <a href="https://zentrum-neue-sozialpolitik.org/projekte/eine-einheitliche-bundesrente/" rel="noopener noreferrer nofollow">hier</a>.</p>
<p>Die im Funfact erwähnte Dokumentation "Die Wahrheit über unsere Rente" findet Ihr <a href="https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzeit/die-wahrheit-ueber-unsere-rente-100.html" rel="noopener noreferrer nofollow">hier</a>.</p>
<p>Viel Spaß beim Zuhören!</p>
]]></description>
      <pubDate>Wed, 12 Feb 2025 08:33:00 +0100</pubDate>
      <link>https://alterwasgeht.podcaster.de/alterwasgeht/so-gleich-statt-so-fort-eine-einheitliche-bundesrente/</link>
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      <author>elmar.stracke@polis180.org (Elmar Stracke)</author>
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<p>Vielmehr braucht es einen mutigen Paradigmenwechsel: einen Übergang zu einer einheitlichen, armutsvermeidenden Bundesrente in einheitlicher Höhe, gekoppelt an den Mindestlohn, für alle, die 50 Jahre im Land leben und 20 Jahre mindestens gearbeitet haben. Man kann natürlich immer noch reicher sein als andere in der Rente: aber eben nicht durch die gesetzliche. Denn deren Job wäre es, Armut zu verhindern, und nicht mehr Leistung zu belohnen. Das klingt radikal, ist aber in den Niederlanden bereits gelebte Praxis. Auch für Deutschland würde ich daher sagen: so gleich statt so fort. Hört gerne mal rein, was meine Gründe sind. Manche werden euch überraschen.</p>
<p>Das Konzept habe ich in einem Impulspapier, welches beim Zentrum für neue Sozialpolitik erschienen ist, ausformuliert. Ihr findet es <a href="https://zentrum-neue-sozialpolitik.org/projekte/eine-einheitliche-bundesrente/" rel="noopener noreferrer nofollow">hier</a>.</p>
<p>Die im Funfact erwähnte Dokumentation "Die Wahrheit über unsere Rente" findet Ihr <a href="https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzeit/die-wahrheit-ueber-unsere-rente-100.html" rel="noopener noreferrer nofollow">hier</a>.</p>
<p>Viel Spaß beim Zuhören!</p>
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      <itunes:title>So gleich statt so fort</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Eine einheitliche Bundesrente als Paradigmenwechsel für die Rente</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Das aktuelle Rentensystem hat auf mindestens drei Probleme keine guten Antworten: Altersarmut, unterschiedliche Lebenserwartungen und einen sich ausweitenden Leistungsbegriff. Das wird sich mit dem "so weiter" und "so fort", das zurzeit die politisch vorgetragenen Konzepte durchdringt, nicht lösen lassen. 

Vielmehr braucht es einen mutigen Paradigmenwechsel: einen Übergang zu einer einheitlichen, armutsvermeidenden Bundesrente in einheitlicher Höhe, gekoppelt an den Mindestlohn, für alle, die 50 Jahre im Land leben und 20 Jahre mindestens gearbeitet haben. Man kann natürlich immer noch reicher sein als andere in der Rente: aber eben nicht durch die gesetzliche. Denn deren Job wäre es, Armut zu verhindern, und nicht mehr Leistung zu belohnen. Das klingt radikal, ist aber in den Niederlanden bereits gelebte Praxis. Auch für Deutschland würde ich daher sagen: so gleich statt so fort. Hört gerne mal rein, was meine Gründe sind. Manche werden euch überraschen.

Das Konzept habe ich in einem Impulspapier, welches beim Zentrum für neue Sozialpolitik erschienen ist, ausformuliert. Ihr findet es hier.

Die im Funfact erwähnte Dokumentation "Die Wahrheit über unsere Rente" findet Ihr hier.

Viel Spaß beim Zuhören!

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    <item>
      <title>Man muss mit der Pest rechnen: John Graunt und die Geburt der Demografie in London mit Andreas Edel</title>
      <description><![CDATA[<p>Wir begeben uns in das London des 17. Jahrhunderts und werden nicht nur zu Augenzeugen von Aufstieg und Wachstum, Pest und Feuer, Wirtschaft und Wissenschaft, sondern auch einer schicksalhaften Geburt: der Geburt der Demografie am 4. Februar 1662 durch den Tuchhändler John Graunt.</p>
<p>Wir sprechen über die Lebensumstände der Menschen der damaligen Zeit. Welche Rolle spielten Tod und Leben? Wie heiratete man, wie starb man, wie oft und woran? Genau das konnte man damals auf den sogenannten Bills of Mortality ablesen: wöchentlich aktualisiert wurde festgehalten, wie viele Menschen in welchen Teilen der Stadt starben. Das Ziel: vor allem zu wissen, wo die Pest grassierte und welche Viertel man meiden sollte.</p>
<p>Aber auch die Grundlage für die erste statistische Abhandlung und wissenschaftliche Aufbereitung von Daten über Bevölkerung und Krankheiten. Wie das Leben damals verlief und wie John Graunt diesen völligen Quereinstieg in die Wissenschaft vollbrachte, erfahren wir im Gespräch mit dem Historiker Andreas Edel. </p>
<p>Von ihm ist gerade die erste umfassende Biografie über John Graunt erschienen: </p>
<p>"Zwischen Pest und Feuer: John Graunt - der Mensch hinter den Zahlen" (Herder Verlag)</p>
<p>Über den folgenden Link kommt ihr zum kostenlosen E-Book: <a href="https://www.herder.de/wissen/shop/p8/89135-zwischen-pest-und-feuer-open-access-pdf/" rel="noopener noreferrer nofollow">Link</a>.</p>
<p>Viel Spaß bei dieser Zeitreise mit Nachwirkungen bis heute!</p>
]]></description>
      <pubDate>Fri, 17 Jan 2025 09:45:00 +0100</pubDate>
      <link>https://alterwasgeht.podcaster.de/alterwasgeht/man-muss-mit-der-pest-rechnen-john-graunt-und-die-geburt-der-demografie-in-london-mit-andreas-edel/</link>
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      <content:encoded><![CDATA[<p>Wir begeben uns in das London des 17. Jahrhunderts und werden nicht nur zu Augenzeugen von Aufstieg und Wachstum, Pest und Feuer, Wirtschaft und Wissenschaft, sondern auch einer schicksalhaften Geburt: der Geburt der Demografie am 4. Februar 1662 durch den Tuchhändler John Graunt.</p>
<p>Wir sprechen über die Lebensumstände der Menschen der damaligen Zeit. Welche Rolle spielten Tod und Leben? Wie heiratete man, wie starb man, wie oft und woran? Genau das konnte man damals auf den sogenannten Bills of Mortality ablesen: wöchentlich aktualisiert wurde festgehalten, wie viele Menschen in welchen Teilen der Stadt starben. Das Ziel: vor allem zu wissen, wo die Pest grassierte und welche Viertel man meiden sollte.</p>
<p>Aber auch die Grundlage für die erste statistische Abhandlung und wissenschaftliche Aufbereitung von Daten über Bevölkerung und Krankheiten. Wie das Leben damals verlief und wie John Graunt diesen völligen Quereinstieg in die Wissenschaft vollbrachte, erfahren wir im Gespräch mit dem Historiker Andreas Edel. </p>
<p>Von ihm ist gerade die erste umfassende Biografie über John Graunt erschienen: </p>
<p>"Zwischen Pest und Feuer: John Graunt - der Mensch hinter den Zahlen" (Herder Verlag)</p>
<p>Über den folgenden Link kommt ihr zum kostenlosen E-Book: <a href="https://www.herder.de/wissen/shop/p8/89135-zwischen-pest-und-feuer-open-access-pdf/" rel="noopener noreferrer nofollow">Link</a>.</p>
<p>Viel Spaß bei dieser Zeitreise mit Nachwirkungen bis heute!</p>
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      <itunes:subtitle>mit dem Historiker Andreas Edel</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Wir begeben uns in das London des 17. Jahrhunderts und werden nicht nur zu Augenzeugen von Aufstieg und Wachstum, Pest und Feuer, Wirtschaft und Wissenschaft, sondern auch einer schicksalhaften Geburt: der Geburt der Demografie am 4. Februar 1662 durch den Tuchhändler John Graunt.

Wir sprechen über die Lebensumstände der Menschen der damaligen Zeit. Welche Rolle spielten Tod und Leben? Wie heiratete man, wie starb man, wie oft und woran? Genau das konnte man damals auf den sogenannten Bills of Mortality ablesen: wöchentlich aktualisiert wurde festgehalten, wie viele Menschen in welchen Teilen der Stadt starben. Das Ziel: vor allem zu wissen, wo die Pest grassierte und welche Viertel man meiden sollte.

Aber auch die Grundlage für die erste statistische Abhandlung und wissenschaftliche Aufbereitung von Daten über Bevölkerung und Krankheiten. Wie das Leben damals verlief und wie John Graunt diesen völligen Quereinstieg in die Wissenschaft vollbrachte, erfahren wir im Gespräch mit dem Historiker Andreas Edel. 

Von ihm ist gerade die erste umfassende Biografie über John Graunt erschienen: 

"Zwischen Pest und Feuer: John Graunt - der Mensch hinter den Zahlen" (Herder Verlag)

Über den folgenden Link kommt ihr zum kostenlosen E-Book: Link.

Viel Spaß bei dieser Zeitreise mit Nachwirkungen bis heute!

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    <item>
      <title>Grau statt Mao - Demografie und Gesellschaft in China mit Prof. Björn Alpermann</title>
      <description><![CDATA[<p>Die Ein-Kind-Politik ist abgeschafft und will doch nicht gehen: kaum mehr als ein Kind haben chinesische Frauen im Durchschnitt. Die Bevölkerung altert und schrumpft rasant - viel schneller als in Deutschland.</p>
<p>Bis Ende des Jahrhunderts könnte China, das bereits von Indien als bevölkerungsreichstes Land der Erde abgelöst wurde, weit unter eine Milliarde Menschen fallen. Im Jahr 2050 werden die über 60-Jährigen knapp 40 Prozent der Bevölkerung ausmachen. Das konfuzianische Kernprinzip der kindlichen Pietät, Gehorsam der Jungen gegenüber den Alten, wackelt und die Generationenbeziehungen werden neu verhandelt. </p>
<p>Was sind die Gründe dafür? Und was sind die Konsequenzen? Wie wird die Pflege der Alten organisiert? Was heißt das für Chinas Außenpolitik? Woher kommt künftig der Wohlstand?</p>
<p>Ich freue mich sehr, mit dem renommierten Sinologen <a href="https://www.phil.uni-wuerzburg.de/sinologie/team/lehrstuhlinhaberinnen/prof-dr-bjoern-alpermann/" rel="noopener noreferrer nofollow">Professor Björn Alpermann</a> von der Universität Würzburg einen ausgewiesenen Experten im Gespräch zu haben, der uns durch all diese spannenden Facetten der chinesischen Gesellschaft führt.</p>
<p>Ganbei!</p>
]]></description>
      <pubDate>Wed, 18 Dec 2024 07:30:00 +0100</pubDate>
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<p>Bis Ende des Jahrhunderts könnte China, das bereits von Indien als bevölkerungsreichstes Land der Erde abgelöst wurde, weit unter eine Milliarde Menschen fallen. Im Jahr 2050 werden die über 60-Jährigen knapp 40 Prozent der Bevölkerung ausmachen. Das konfuzianische Kernprinzip der kindlichen Pietät, Gehorsam der Jungen gegenüber den Alten, wackelt und die Generationenbeziehungen werden neu verhandelt. </p>
<p>Was sind die Gründe dafür? Und was sind die Konsequenzen? Wie wird die Pflege der Alten organisiert? Was heißt das für Chinas Außenpolitik? Woher kommt künftig der Wohlstand?</p>
<p>Ich freue mich sehr, mit dem renommierten Sinologen <a href="https://www.phil.uni-wuerzburg.de/sinologie/team/lehrstuhlinhaberinnen/prof-dr-bjoern-alpermann/" rel="noopener noreferrer nofollow">Professor Björn Alpermann</a> von der Universität Würzburg einen ausgewiesenen Experten im Gespräch zu haben, der uns durch all diese spannenden Facetten der chinesischen Gesellschaft führt.</p>
<p>Ganbei!</p>
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      <itunes:summary>Die Ein-Kind-Politik ist abgeschafft und will doch nicht gehen: kaum mehr als ein Kind haben chinesische Frauen im Durchschnitt. Die Bevölkerung altert und schrumpft rasant - viel schneller als in Deutschland.

Bis Ende des Jahrhunderts könnte China, das bereits von Indien als bevölkerungsreichstes Land der Erde abgelöst wurde, weit unter eine Milliarde Menschen fallen. Im Jahr 2050 werden die über 60-Jährigen knapp 40 Prozent der Bevölkerung ausmachen. Das konfuzianische Kernprinzip der kindlichen Pietät, Gehorsam der Jungen gegenüber den Alten, wackelt und die Generationenbeziehungen werden neu verhandelt. 

Was sind die Gründe dafür? Und was sind die Konsequenzen? Wie wird die Pflege der Alten organisiert? Was heißt das für Chinas Außenpolitik? Woher kommt künftig der Wohlstand?

Ich freue mich sehr, mit dem renommierten Sinologen Professor Björn Alpermann von der Universität Würzburg einen ausgewiesenen Experten im Gespräch zu haben, der uns durch all diese spannenden Facetten der chinesischen Gesellschaft führt.

Ganbei!

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    <item>
      <title>Folge 42 - mit Nobelpreisträger Venki Ramakrishnan - Warum wir altern, sterben und auch tiefgekühlt nicht auferstehen</title>
      <description><![CDATA[<p>"Die Suche nach Möglichkeiten, das Leben zu verlängern, ist der zweitälteste Beruf der Welt - vielleicht sogar der älteste", sagte der Biologe Leonard Hayflick.</p>
<p>Es hat über die Zeit zwar schon enorme Fortschritte gegeben, aber bisher müssen wir weiterhin irgendwann sterben. Warum eigentlich? Was passiert im Körper, wenn wir altern? Und muss das so bleiben, oder werden wir bald in der digitalen Wolke, dem Äther oder dem Tiefkühler weiterleben können? </p>
<p>Darüber spreche ich mit dem Nobelpreisträger Venki Ramakrishnan, der für sein neues Buch "Warum wir sterben" die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft für genau diese Frage aufbereitet hat. Es geht auch um die frappierenden Ähnlichkeiten von Städten und Zellen (Demokratien!) ebenso wie um die Gehirne von Verwandten, die man besser nicht essen sollte - auch wenn die Wissenschaft schonmal davon profitiert hat.</p>
<p>Viel Spaß beim Zuhören und auf ein langes Leben!</p>
<p>Das besagte Buch ist im Klett-Cotta-Verlag erschienen:</p>
<p>Venki Ramakrishnan (2024): Warum wir sterben. Die neue Wissenschaft des Alterns und die Suche nach dem ewigen Leben.</p>
<p>(03:30) Der Altersprozess</p>
<p>(05:52) Städte und Zellen</p>
<p>(08:47) Warum alle Neugeborenen jung sind</p>
<p>(11:38) Lebensdauer: Möglichkeiten und Beschränkugnen</p>
<p>(14:42) Fun Fact</p>
<p>(17:23) Kryokonservierung und Transhumanismus</p>
<p>(20:24) Gesellschaftlicher Umgang mit Alter und Tod</p>
<p>(21:38) Längeres Leben oder längere Gesundheit?</p>
<p>(26:02) Schluss</p>
<p>#Alter #Longevity #Cryotech</p>
<p></p>
]]></description>
      <pubDate>Fri, 08 Nov 2024 07:08:00 +0100</pubDate>
      <link>https://alterwasgeht.podcaster.de/alterwasgeht/folge-42-mit-nobelpreistraeger-venki-ramakrishnan-warum-wir-altern-sterben-und-auch-tiefgekuehlt-nicht-auferstehen/</link>
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<p>Es hat über die Zeit zwar schon enorme Fortschritte gegeben, aber bisher müssen wir weiterhin irgendwann sterben. Warum eigentlich? Was passiert im Körper, wenn wir altern? Und muss das so bleiben, oder werden wir bald in der digitalen Wolke, dem Äther oder dem Tiefkühler weiterleben können? </p>
<p>Darüber spreche ich mit dem Nobelpreisträger Venki Ramakrishnan, der für sein neues Buch "Warum wir sterben" die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft für genau diese Frage aufbereitet hat. Es geht auch um die frappierenden Ähnlichkeiten von Städten und Zellen (Demokratien!) ebenso wie um die Gehirne von Verwandten, die man besser nicht essen sollte - auch wenn die Wissenschaft schonmal davon profitiert hat.</p>
<p>Viel Spaß beim Zuhören und auf ein langes Leben!</p>
<p>Das besagte Buch ist im Klett-Cotta-Verlag erschienen:</p>
<p>Venki Ramakrishnan (2024): Warum wir sterben. Die neue Wissenschaft des Alterns und die Suche nach dem ewigen Leben.</p>
<p>(03:30) Der Altersprozess</p>
<p>(05:52) Städte und Zellen</p>
<p>(08:47) Warum alle Neugeborenen jung sind</p>
<p>(11:38) Lebensdauer: Möglichkeiten und Beschränkugnen</p>
<p>(14:42) Fun Fact</p>
<p>(17:23) Kryokonservierung und Transhumanismus</p>
<p>(20:24) Gesellschaftlicher Umgang mit Alter und Tod</p>
<p>(21:38) Längeres Leben oder längere Gesundheit?</p>
<p>(26:02) Schluss</p>
<p>#Alter #Longevity #Cryotech</p>
<p></p>
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      <itunes:title>Nur Audio - Warum wir altern, sterben und auch tiefgekühlt nicht auferstehen mit Nobelpreisträger Venki Ramakrishnan</itunes:title>
      <itunes:summary>"Die Suche nach Möglichkeiten, das Leben zu verlängern, ist der zweitälteste Beruf der Welt - vielleicht sogar der älteste", sagte der Biologe Leonard Hayflick.

Es hat über die Zeit zwar schon enorme Fortschritte gegeben, aber bisher müssen wir weiterhin irgendwann sterben. Warum eigentlich? Was passiert im Körper, wenn wir altern? Und muss das so bleiben, oder werden wir bald in der digitalen Wolke, dem Äther oder dem Tiefkühler weiterleben können? 

Darüber spreche ich mit dem Nobelpreisträger Venki Ramakrishnan, der für sein neues Buch "Warum wir sterben" die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft für genau diese Frage aufbereitet hat. Es geht auch um die frappierenden Ähnlichkeiten von Städten und Zellen (Demokratien!) ebenso wie um die Gehirne von Verwandten, die man besser nicht essen sollte - auch wenn die Wissenschaft schonmal davon profitiert hat.

Viel Spaß beim Zuhören und auf ein langes Leben!

Das besagte Buch ist im Klett-Cotta-Verlag erschienen:

Venki Ramakrishnan (2024): Warum wir sterben. Die neue Wissenschaft des Alterns und die Suche nach dem ewigen Leben.

(03:30) Der Altersprozess

(05:52) Städte und Zellen

(08:47) Warum alle Neugeborenen jung sind

(11:38) Lebensdauer: Möglichkeiten und Beschränkugnen

(14:42) Fun Fact

(17:23) Kryokonservierung und Transhumanismus

(20:24) Gesellschaftlicher Umgang mit Alter und Tod

(21:38) Längeres Leben oder längere Gesundheit?

(26:02) Schluss

#Alter #Longevity #Cryotech



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      <title>Folge 42 - mit Nobelpreisträger Venki Ramakrishnan - Warum wir altern, sterben und auch tiefgekühlt nicht auferstehen</title>
      <description><![CDATA[<p>"Die Suche nach Möglichkeiten, das Leben zu verlängern, ist der zweitälteste Beruf der Welt - vielleicht sogar der älteste", sagte der Biologe Leonard Hayflick.</p>
<p>Es hat über die Zeit zwar schon enorme Fortschritte gegeben, aber bisher müssen wir weiterhin irgendwann sterben. Warum eigentlich? Was passiert im Körper, wenn wir altern? Und muss das so bleiben, oder werden wir bald in der digitalen Wolke, dem Äther oder dem Tiefkühler weiterleben können? </p>
<p>Darüber spreche ich mit dem Nobelpreisträger Venki Ramakrishnan, der für sein neues Buch "Warum wir sterben" die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft für genau diese Frage aufbereitet hat. Es geht auch um die frappierenden Ähnlichkeiten von Städten und Zellen (Demokratien!) ebenso wie um die Gehirne von Verwandten, die man besser nicht essen sollte - auch wenn die Wissenschaft schonmal davon profitiert hat.</p>
<p>Viel Spaß beim Zuhören und auf ein langes Leben!</p>
<p>Das besagte Buch ist im Klett-Cotta-Verlag erschienen:</p>
<p>Venki Ramakrishnan (2024): Warum wir sterben. Die neue Wissenschaft des Alterns und die Suche nach dem ewigen Leben.</p>
<p>(03:30) Der Altersprozess</p>
<p>(05:52) Städte und Zellen</p>
<p>(08:47) Warum alle Neugeborenen jung sind</p>
<p>(11:38) Lebensdauer: Möglichkeiten und Beschränkugnen</p>
<p>(14:42) Fun Fact</p>
<p>(17:23) Kryokonservierung und Transhumanismus</p>
<p>(20:24) Gesellschaftlicher Umgang mit Alter und Tod</p>
<p>(21:38) Längeres Leben oder längere Gesundheit?</p>
<p>(26:02) Schluss</p>
<p>#Alter #Longevity #Cryotech</p>
<p></p>
]]></description>
      <pubDate>Fri, 08 Nov 2024 07:07:00 +0100</pubDate>
      <link>https://alterwasgeht.podcaster.de/alterwasgeht/folge-42-mit-nobelpreistraeger-venki-ramakrishnan-warum-wir-altern-sterben-und-auch-tiefgekuehlt-nicht-auferstehen/</link>
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      <author>elmar.stracke@polis180.org (Elmar Stracke)</author>
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      <dc:creator>Elmar Stracke</dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Suche nach Möglichkeiten, das Leben zu verlängern, ist der zweitälteste Beruf der Welt - vielleicht sogar der älteste", sagte der Biologe Leonard Hayflick.</p>
<p>Es hat über die Zeit zwar schon enorme Fortschritte gegeben, aber bisher müssen wir weiterhin irgendwann sterben. Warum eigentlich? Was passiert im Körper, wenn wir altern? Und muss das so bleiben, oder werden wir bald in der digitalen Wolke, dem Äther oder dem Tiefkühler weiterleben können? </p>
<p>Darüber spreche ich mit dem Nobelpreisträger Venki Ramakrishnan, der für sein neues Buch "Warum wir sterben" die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft für genau diese Frage aufbereitet hat. Es geht auch um die frappierenden Ähnlichkeiten von Städten und Zellen (Demokratien!) ebenso wie um die Gehirne von Verwandten, die man besser nicht essen sollte - auch wenn die Wissenschaft schonmal davon profitiert hat.</p>
<p>Viel Spaß beim Zuhören und auf ein langes Leben!</p>
<p>Das besagte Buch ist im Klett-Cotta-Verlag erschienen:</p>
<p>Venki Ramakrishnan (2024): Warum wir sterben. Die neue Wissenschaft des Alterns und die Suche nach dem ewigen Leben.</p>
<p>(03:30) Der Altersprozess</p>
<p>(05:52) Städte und Zellen</p>
<p>(08:47) Warum alle Neugeborenen jung sind</p>
<p>(11:38) Lebensdauer: Möglichkeiten und Beschränkugnen</p>
<p>(14:42) Fun Fact</p>
<p>(17:23) Kryokonservierung und Transhumanismus</p>
<p>(20:24) Gesellschaftlicher Umgang mit Alter und Tod</p>
<p>(21:38) Längeres Leben oder längere Gesundheit?</p>
<p>(26:02) Schluss</p>
<p>#Alter #Longevity #Cryotech</p>
<p></p>
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      <itunes:summary>"Die Suche nach Möglichkeiten, das Leben zu verlängern, ist der zweitälteste Beruf der Welt - vielleicht sogar der älteste", sagte der Biologe Leonard Hayflick.

Es hat über die Zeit zwar schon enorme Fortschritte gegeben, aber bisher müssen wir weiterhin irgendwann sterben. Warum eigentlich? Was passiert im Körper, wenn wir altern? Und muss das so bleiben, oder werden wir bald in der digitalen Wolke, dem Äther oder dem Tiefkühler weiterleben können? 

Darüber spreche ich mit dem Nobelpreisträger Venki Ramakrishnan, der für sein neues Buch "Warum wir sterben" die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft für genau diese Frage aufbereitet hat. Es geht auch um die frappierenden Ähnlichkeiten von Städten und Zellen (Demokratien!) ebenso wie um die Gehirne von Verwandten, die man besser nicht essen sollte - auch wenn die Wissenschaft schonmal davon profitiert hat.

Viel Spaß beim Zuhören und auf ein langes Leben!

Das besagte Buch ist im Klett-Cotta-Verlag erschienen:

Venki Ramakrishnan (2024): Warum wir sterben. Die neue Wissenschaft des Alterns und die Suche nach dem ewigen Leben.

(03:30) Der Altersprozess

(05:52) Städte und Zellen

(08:47) Warum alle Neugeborenen jung sind

(11:38) Lebensdauer: Möglichkeiten und Beschränkugnen

(14:42) Fun Fact

(17:23) Kryokonservierung und Transhumanismus

(20:24) Gesellschaftlicher Umgang mit Alter und Tod

(21:38) Längeres Leben oder längere Gesundheit?

(26:02) Schluss

#Alter #Longevity #Cryotech



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    <item>
      <title>Ep. 42 - Why we age, die and don&amp;#039;t rise from the deep freeze - with Venki Ramakrishnan, Nobel Prize winner of 2009</title>
      <description><![CDATA[<p>“The invention of ways to increase human longevity is the world's&nbsp;<strong><em>second</em></strong>-<strong><em>oldest profession</em></strong>, or maybe even the first,” the biologist Leonard Hayflick once said. However, despite a lot of improvements over time, we still have to die. </p>
<p>Is that actually necessary or is eternal life in reach? What are the reasons for ageing and dying and how can we prolong life? Are we going to freeze and resurrect or to be uploaded to a cloud as the Silicon Valley tech prophets believe? If not, how should society deal with death? And last but not least: if cells are like cities, what can our cities learn from cells?</p>
<p>Enjoy the latest episode of Alter, was geht? and feel free to leave a review or comment! </p>
<p>If you are interested in the book (strong recommendation!), you'll find it in your local book store: Venki Ramakrishnan (2024): Why we die.</p>
<p>#longevity #oldage #antiaging #transhumanism<br>
</p>
<p>(05:13) Understanding Aging: The Process and Its Implications</p>
<p>(08:04) Analogies of Life: Cities and Cells</p>
<p>(10:59) The Paradox of Aging and Reproduction</p>
<p>(13:49) The Quest for Longevity: Limits and Possibilities</p>
<p>(16:53) Fun Facts and Insights on Aging</p>
<p>(19:35) Cryonics and Transhumanism: Myths and Realities</p>
<p>(22:36) Societal Views on Death and Aging</p>
<p>(23:49) Prolonging Healthspan vs Lifespan</p>
<p>(24:35) Practical Advice for Healthy Aging</p>
<p></p>
]]></description>
      <pubDate>Fri, 08 Nov 2024 07:06:00 +0100</pubDate>
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<p>Is that actually necessary or is eternal life in reach? What are the reasons for ageing and dying and how can we prolong life? Are we going to freeze and resurrect or to be uploaded to a cloud as the Silicon Valley tech prophets believe? If not, how should society deal with death? And last but not least: if cells are like cities, what can our cities learn from cells?</p>
<p>Enjoy the latest episode of Alter, was geht? and feel free to leave a review or comment! </p>
<p>If you are interested in the book (strong recommendation!), you'll find it in your local book store: Venki Ramakrishnan (2024): Why we die.</p>
<p>#longevity #oldage #antiaging #transhumanism<br>
</p>
<p>(05:13) Understanding Aging: The Process and Its Implications</p>
<p>(08:04) Analogies of Life: Cities and Cells</p>
<p>(10:59) The Paradox of Aging and Reproduction</p>
<p>(13:49) The Quest for Longevity: Limits and Possibilities</p>
<p>(16:53) Fun Facts and Insights on Aging</p>
<p>(19:35) Cryonics and Transhumanism: Myths and Realities</p>
<p>(22:36) Societal Views on Death and Aging</p>
<p>(23:49) Prolonging Healthspan vs Lifespan</p>
<p>(24:35) Practical Advice for Healthy Aging</p>
<p></p>
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Is that actually necessary or is eternal life in reach? What are the reasons for ageing and dying and how can we prolong life? Are we going to freeze and resurrect or to be uploaded to a cloud as the Silicon Valley tech prophets believe? If not, how should society deal with death? And last but not least: if cells are like cities, what can our cities learn from cells?

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If you are interested in the book (strong recommendation!), you'll find it in your local book store: Venki Ramakrishnan (2024): Why we die.

#longevity #oldage #antiaging #transhumanism



(05:13) Understanding Aging: The Process and Its Implications

(08:04) Analogies of Life: Cities and Cells

(10:59) The Paradox of Aging and Reproduction

(13:49) The Quest for Longevity: Limits and Possibilities

(16:53) Fun Facts and Insights on Aging

(19:35) Cryonics and Transhumanism: Myths and Realities

(22:36) Societal Views on Death and Aging

(23:49) Prolonging Healthspan vs Lifespan

(24:35) Practical Advice for Healthy Aging



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      <title>Episode 42 - Why we age, die and don&amp;#039;t rise from the deep freeze - with Venki Ramakrishnan, Nobel Prize winner of 2009</title>
      <description><![CDATA[<p>“The invention of ways to increase human longevity is the world's&nbsp;<strong><em>second</em></strong>-<strong><em>oldest profession</em></strong>, or maybe even the first,” the biologist Leonard Hayflick once said. However, despite a lot of improvements over time, we still have to die. </p>
<p>Is that actually necessary or is eternal life in reach? What are the reasons for ageing and dying and how can we prolong life? Are we going to freeze and resurrect or to be uploaded to a cloud as the Silicon Valley tech prophets believe? If not, how should society deal with death? And last but not least: if cells are like cities, what can our cities learn from cells?</p>
<p>Enjoy the latest episode of Alter, was geht? and feel free to leave a review or comment! </p>
<p>If you are interested in the book (strong recommendation!), you'll find it in your local book store: Venki Ramakrishnan (2024): Why we die.</p>
<p>#longevity #oldage #antiaging #transhumanism<br>
</p>
<p>(05:13) Understanding Aging: The Process and Its Implications</p>
<p>(08:04) Analogies of Life: Cities and Cells</p>
<p>(10:59) The Paradox of Aging and Reproduction</p>
<p>(13:49) The Quest for Longevity: Limits and Possibilities</p>
<p>(16:53) Fun Facts and Insights on Aging</p>
<p>(19:35) Cryonics and Transhumanism: Myths and Realities</p>
<p>(22:36) Societal Views on Death and Aging</p>
<p>(23:49) Prolonging Healthspan vs Lifespan</p>
<p>(24:35) Practical Advice for Healthy Aging</p>
<p></p>
]]></description>
      <pubDate>Fri, 08 Nov 2024 07:05:00 +0100</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<p>“The invention of ways to increase human longevity is the world's&nbsp;<strong><em>second</em></strong>-<strong><em>oldest profession</em></strong>, or maybe even the first,” the biologist Leonard Hayflick once said. However, despite a lot of improvements over time, we still have to die. </p>
<p>Is that actually necessary or is eternal life in reach? What are the reasons for ageing and dying and how can we prolong life? Are we going to freeze and resurrect or to be uploaded to a cloud as the Silicon Valley tech prophets believe? If not, how should society deal with death? And last but not least: if cells are like cities, what can our cities learn from cells?</p>
<p>Enjoy the latest episode of Alter, was geht? and feel free to leave a review or comment! </p>
<p>If you are interested in the book (strong recommendation!), you'll find it in your local book store: Venki Ramakrishnan (2024): Why we die.</p>
<p>#longevity #oldage #antiaging #transhumanism<br>
</p>
<p>(05:13) Understanding Aging: The Process and Its Implications</p>
<p>(08:04) Analogies of Life: Cities and Cells</p>
<p>(10:59) The Paradox of Aging and Reproduction</p>
<p>(13:49) The Quest for Longevity: Limits and Possibilities</p>
<p>(16:53) Fun Facts and Insights on Aging</p>
<p>(19:35) Cryonics and Transhumanism: Myths and Realities</p>
<p>(22:36) Societal Views on Death and Aging</p>
<p>(23:49) Prolonging Healthspan vs Lifespan</p>
<p>(24:35) Practical Advice for Healthy Aging</p>
<p></p>
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      <itunes:summary>“The invention of ways to increase human longevity is the world's second-oldest profession, or maybe even the first,” the biologist Leonard Hayflick once said. However, despite a lot of improvements over time, we still have to die. 

Is that actually necessary or is eternal life in reach? What are the reasons for ageing and dying and how can we prolong life? Are we going to freeze and resurrect or to be uploaded to a cloud as the Silicon Valley tech prophets believe? If not, how should society deal with death? And last but not least: if cells are like cities, what can our cities learn from cells?

Enjoy the latest episode of Alter, was geht? and feel free to leave a review or comment! 

If you are interested in the book (strong recommendation!), you'll find it in your local book store: Venki Ramakrishnan (2024): Why we die.

#longevity #oldage #antiaging #transhumanism



(05:13) Understanding Aging: The Process and Its Implications

(08:04) Analogies of Life: Cities and Cells

(10:59) The Paradox of Aging and Reproduction

(13:49) The Quest for Longevity: Limits and Possibilities

(16:53) Fun Facts and Insights on Aging

(19:35) Cryonics and Transhumanism: Myths and Realities

(22:36) Societal Views on Death and Aging

(23:49) Prolonging Healthspan vs Lifespan

(24:35) Practical Advice for Healthy Aging



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    </item>
    <item>
      <title>Folge 41 - Griechisch-Römisch Altern in der Antike mit Prof. Hartwin Brandt</title>
      <description><![CDATA[<p>Wie war es, im antiken Griechenland oder Rom alt zu werden oder alt zu sein? Dazu kann uns der Althistoriker Professor Hartwin Brandt von der Universität Bamberg vieles sagen! Besser als gedacht: Alte waren nicht an den Rand gedrängt und die Chancen, alt zu werden, waren nicht so schlecht, wie man denkt. Auch hundertjährige Frauen und Männer sind glaubhaft überliefert. In der Theorie war das Verhältnis zwischen Alt und Jung auf großem Respekt gebaut. So war die Ehrerbietung gegenüber den eigenen Eltern eine Bedingung für politische Ämter in Griechenland. Gleichzeitig gibt es aber auch überlieferte Verträge zwischen Eltern und Kindern über Besitz und Versorgung, die zeigen, dass das Verhältnis nicht immer so konfliktfrei war. Wie der Alltag im Alter war, hing stark vom Status ab - und konnte auch sehr angenehm und erbaulich sein. So wie hoffentlich auch diese Folge, viel Spaß beim Zuhören!</p>
<p>Das Buch von Hartwin Brandt heißt: "Wird silbern auch mein Haar - Eine Geschichte des Alters in der Antike" im Beck-Verlag.</p>
<p></p>
<h2></h2><p>(0:01) Intro</p>
<p>(2:28) Leben an der Altersschwelle</p>
<p>(6:34) Altersrealität: Männer versus Frauen</p>
<p>(9:31) Generationenbeziehungen</p>
<p>(11:21) Altersgrenze 60 Jahre</p>
<p>(15:08) Besitzübergabe und Kriegsdienst</p>
<p>(17:29) Sparta</p>
<p>(19:30) Wer wurde alt und wie viele?</p>
<p>(23:07) Geburtenrate in der Antike</p>
<p>(24:49) Funfact: Die Tragödie von Alkestis</p>
<p>(30:43) Das Alter im Theater</p>
<p>(33:14) Der Alltag der Alten</p>
<p>(35:52) Lektionen für die Gegenwart</p>
<p>(39:26) Wird silbern auch mein Haar</p>
<p>(41:35) Abschluss und Outro</p>
<p></p>
<p>16:37</p>
<p>Ein Blick auf familiäre Beziehungen</p>
<p>23:09</p>
<p>Geburtenrate und ihre Bedeutung</p>
<p>24:49</p>
<p>Tragödien und die Wahrnehmung des Alters</p>
<p>30:43</p>
<p>Komödien: Alte als Fremdkörper?</p>
<p>33:21</p>
<p>Alltag der Alten in der Antike</p>
<p>35:52</p>
<p>Lektionen aus der Antike für die Gegenwart</p>
<p>41:35</p>
<p>Abschluss und Ausblick auf die Zukunft</p>
]]></description>
      <pubDate>Wed, 25 Sep 2024 07:28:00 +0200</pubDate>
      <link>https://alterwasgeht.podcaster.de/alterwasgeht/folge-41-griechisch-roemisch-altern-in-der-antike-mit-prof-hartwin-brandt/</link>
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      <content:encoded><![CDATA[<p>Wie war es, im antiken Griechenland oder Rom alt zu werden oder alt zu sein? Dazu kann uns der Althistoriker Professor Hartwin Brandt von der Universität Bamberg vieles sagen! Besser als gedacht: Alte waren nicht an den Rand gedrängt und die Chancen, alt zu werden, waren nicht so schlecht, wie man denkt. Auch hundertjährige Frauen und Männer sind glaubhaft überliefert. In der Theorie war das Verhältnis zwischen Alt und Jung auf großem Respekt gebaut. So war die Ehrerbietung gegenüber den eigenen Eltern eine Bedingung für politische Ämter in Griechenland. Gleichzeitig gibt es aber auch überlieferte Verträge zwischen Eltern und Kindern über Besitz und Versorgung, die zeigen, dass das Verhältnis nicht immer so konfliktfrei war. Wie der Alltag im Alter war, hing stark vom Status ab - und konnte auch sehr angenehm und erbaulich sein. So wie hoffentlich auch diese Folge, viel Spaß beim Zuhören!</p>
<p>Das Buch von Hartwin Brandt heißt: "Wird silbern auch mein Haar - Eine Geschichte des Alters in der Antike" im Beck-Verlag.</p>
<p></p>
<h2></h2><p>(0:01) Intro</p>
<p>(2:28) Leben an der Altersschwelle</p>
<p>(6:34) Altersrealität: Männer versus Frauen</p>
<p>(9:31) Generationenbeziehungen</p>
<p>(11:21) Altersgrenze 60 Jahre</p>
<p>(15:08) Besitzübergabe und Kriegsdienst</p>
<p>(17:29) Sparta</p>
<p>(19:30) Wer wurde alt und wie viele?</p>
<p>(23:07) Geburtenrate in der Antike</p>
<p>(24:49) Funfact: Die Tragödie von Alkestis</p>
<p>(30:43) Das Alter im Theater</p>
<p>(33:14) Der Alltag der Alten</p>
<p>(35:52) Lektionen für die Gegenwart</p>
<p>(39:26) Wird silbern auch mein Haar</p>
<p>(41:35) Abschluss und Outro</p>
<p></p>
<p>16:37</p>
<p>Ein Blick auf familiäre Beziehungen</p>
<p>23:09</p>
<p>Geburtenrate und ihre Bedeutung</p>
<p>24:49</p>
<p>Tragödien und die Wahrnehmung des Alters</p>
<p>30:43</p>
<p>Komödien: Alte als Fremdkörper?</p>
<p>33:21</p>
<p>Alltag der Alten in der Antike</p>
<p>35:52</p>
<p>Lektionen aus der Antike für die Gegenwart</p>
<p>41:35</p>
<p>Abschluss und Ausblick auf die Zukunft</p>
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Das Buch von Hartwin Brandt heißt: "Wird silbern auch mein Haar - Eine Geschichte des Alters in der Antike" im Beck-Verlag.



(0:01) Intro

(2:28) Leben an der Altersschwelle

(6:34) Altersrealität: Männer versus Frauen

(9:31) Generationenbeziehungen

(11:21) Altersgrenze 60 Jahre

(15:08) Besitzübergabe und Kriegsdienst

(17:29) Sparta

(19:30) Wer wurde alt und wie viele?

(23:07) Geburtenrate in der Antike

(24:49) Funfact: Die Tragödie von Alkestis

(30:43) Das Alter im Theater

(33:14) Der Alltag der Alten

(35:52) Lektionen für die Gegenwart

(39:26) Wird silbern auch mein Haar

(41:35) Abschluss und Outro



16:37

Ein Blick auf familiäre Beziehungen

23:09

Geburtenrate und ihre Bedeutung

24:49

Tragödien und die Wahrnehmung des Alters

30:43

Komödien: Alte als Fremdkörper?

33:21

Alltag der Alten in der Antike

35:52

Lektionen aus der Antike für die Gegenwart

41:35

Abschluss und Ausblick auf die Zukunft

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      <title>Folge 40 - Ziemlich sonderbare Freunde Teil II - Polygamie, Testosteron und neue Netzwerke</title>
      <description><![CDATA[<p>Was ist der Unterschied zwischen einer polygamen und einer monogamen Gesellschaft? - Jede Menge Testosteron. Denn sobald die ranghöchsten 10 Prozent der Männer mehrere Ehefrauen haben, gehen 30 bis 40 Prozent der Männer leer aus, sind frustriert und bleiben stets im Wettbewerb. Aber auch für alle anderen läuft der Wettbewerb weiter: man könnte ja durch eine weitere Ehefrau den Status verbessern. Kein "Ende einer langen Reise". Das Testosteronlevel bleibt hoch und damit das Konkurrenzdenken. In einer monogamen Gesellschaft hingegen sind die Chancen gleicher verteilt. Sobald man verheiratet ist, ist der Wettbewerb vorbei: man kann die Ressourcen in die Kinder stecken. Das ist gut für die Gesellschaft als Ganze. <br>
<br>
Wie die Demografie das Denken und Handeln historisch geprägt hat, als die europäischen Gesellschaften monogam wurden, erfahrt ihr im zweiten Teil der Folge. Die Familienbande wurden schwächer, dafür taten sich die Menschen in Städten, Universitäten, Klöstern und Zünften zusammen. Sie wurden mobiler und fanden sich in großen, unpersönlichen Netzwerken, in denen im Guten wie im Schlechten neue Ideen sehr schnell heranwachsen konnten.<br>
<br>
Übrigens: es gibt auch polyandrische Gesellschaften, also solche, in denen eine Ehefrau mehrere Ehemänner hat. In welcher spezifischen Konstellation das üblicherweise funktioniert, erfahrt ihr im Funfact. <br>
<br>
Diese Folge ist Teil 2 der Zusammenfassung von "Die seltsamsten Menschen der Welt - Wie der Westen reichlich sonderbar und besonders reich wurde" von Joseph Henrich. <br>
<br>
Viel Spaß beim Zuhören :-)</p>
<p>(0:00) Einleitung <br>
(3:02) Die Veränderung unserer Psyche durch die Monogamie <br>
(10:01) Die natürliche Zusammenlebensform: Monogamie oder Polygamie?<br>
(15:32) Die Herausforderung einer polygamen Gesellschaft<br>
(18:20) Testosteron und seine Auswirkungen<br>
(20:51) Die Vorteile einer monogamen Gesellschaft<br>
(23:14) Polyandrie: Eine alternative Form der Vielehe<br>
(26:46) Mobilität und Strukturwandel in Europa<br>
(28:42) Wachstum und Herausforderungen in Städten<br>
(32:38) Städtische Selbstverwaltung und politische Macht<br>
(34:47) Städte als Zentren des Vertrauens und Wohlstands<br>
(37:21) Aufstieg des Westens: Innovation und Vernetzung<br>
(39:53) Lehrlingsausbildung und Wissenstransfer in Europa<br>
(43:00) Protestantismus und Bildungsförderung<br>
(45:45) Veränderungen in Südkorea und weltweite Adoption westlicher Familienstrukturen<br>
(47:47) Zusammenfassung und Ausblick: Einfluss des Ehe- und Familienprogramms</p>
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      <pubDate>Mon, 05 Aug 2024 07:29:00 +0200</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<p>Was ist der Unterschied zwischen einer polygamen und einer monogamen Gesellschaft? - Jede Menge Testosteron. Denn sobald die ranghöchsten 10 Prozent der Männer mehrere Ehefrauen haben, gehen 30 bis 40 Prozent der Männer leer aus, sind frustriert und bleiben stets im Wettbewerb. Aber auch für alle anderen läuft der Wettbewerb weiter: man könnte ja durch eine weitere Ehefrau den Status verbessern. Kein "Ende einer langen Reise". Das Testosteronlevel bleibt hoch und damit das Konkurrenzdenken. In einer monogamen Gesellschaft hingegen sind die Chancen gleicher verteilt. Sobald man verheiratet ist, ist der Wettbewerb vorbei: man kann die Ressourcen in die Kinder stecken. Das ist gut für die Gesellschaft als Ganze. <br>
<br>
Wie die Demografie das Denken und Handeln historisch geprägt hat, als die europäischen Gesellschaften monogam wurden, erfahrt ihr im zweiten Teil der Folge. Die Familienbande wurden schwächer, dafür taten sich die Menschen in Städten, Universitäten, Klöstern und Zünften zusammen. Sie wurden mobiler und fanden sich in großen, unpersönlichen Netzwerken, in denen im Guten wie im Schlechten neue Ideen sehr schnell heranwachsen konnten.<br>
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Übrigens: es gibt auch polyandrische Gesellschaften, also solche, in denen eine Ehefrau mehrere Ehemänner hat. In welcher spezifischen Konstellation das üblicherweise funktioniert, erfahrt ihr im Funfact. <br>
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Diese Folge ist Teil 2 der Zusammenfassung von "Die seltsamsten Menschen der Welt - Wie der Westen reichlich sonderbar und besonders reich wurde" von Joseph Henrich. <br>
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Viel Spaß beim Zuhören :-)</p>
<p>(0:00) Einleitung <br>
(3:02) Die Veränderung unserer Psyche durch die Monogamie <br>
(10:01) Die natürliche Zusammenlebensform: Monogamie oder Polygamie?<br>
(15:32) Die Herausforderung einer polygamen Gesellschaft<br>
(18:20) Testosteron und seine Auswirkungen<br>
(20:51) Die Vorteile einer monogamen Gesellschaft<br>
(23:14) Polyandrie: Eine alternative Form der Vielehe<br>
(26:46) Mobilität und Strukturwandel in Europa<br>
(28:42) Wachstum und Herausforderungen in Städten<br>
(32:38) Städtische Selbstverwaltung und politische Macht<br>
(34:47) Städte als Zentren des Vertrauens und Wohlstands<br>
(37:21) Aufstieg des Westens: Innovation und Vernetzung<br>
(39:53) Lehrlingsausbildung und Wissenstransfer in Europa<br>
(43:00) Protestantismus und Bildungsförderung<br>
(45:45) Veränderungen in Südkorea und weltweite Adoption westlicher Familienstrukturen<br>
(47:47) Zusammenfassung und Ausblick: Einfluss des Ehe- und Familienprogramms</p>
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      <itunes:summary>Was ist der Unterschied zwischen einer polygamen und einer monogamen Gesellschaft? - Jede Menge Testosteron. Denn sobald die ranghöchsten 10 Prozent der Männer mehrere Ehefrauen haben, gehen 30 bis 40 Prozent der Männer leer aus, sind frustriert und bleiben stets im Wettbewerb. Aber auch für alle anderen läuft der Wettbewerb weiter: man könnte ja durch eine weitere Ehefrau den Status verbessern. Kein "Ende einer langen Reise". Das Testosteronlevel bleibt hoch und damit das Konkurrenzdenken. In einer monogamen Gesellschaft hingegen sind die Chancen gleicher verteilt. Sobald man verheiratet ist, ist der Wettbewerb vorbei: man kann die Ressourcen in die Kinder stecken. Das ist gut für die Gesellschaft als Ganze. 



Wie die Demografie das Denken und Handeln historisch geprägt hat, als die europäischen Gesellschaften monogam wurden, erfahrt ihr im zweiten Teil der Folge. Die Familienbande wurden schwächer, dafür taten sich die Menschen in Städten, Universitäten, Klöstern und Zünften zusammen. Sie wurden mobiler und fanden sich in großen, unpersönlichen Netzwerken, in denen im Guten wie im Schlechten neue Ideen sehr schnell heranwachsen konnten.



Übrigens: es gibt auch polyandrische Gesellschaften, also solche, in denen eine Ehefrau mehrere Ehemänner hat. In welcher spezifischen Konstellation das üblicherweise funktioniert, erfahrt ihr im Funfact. 



Diese Folge ist Teil 2 der Zusammenfassung von "Die seltsamsten Menschen der Welt - Wie der Westen reichlich sonderbar und besonders reich wurde" von Joseph Henrich. 



Viel Spaß beim Zuhören :-)

(0:00) Einleitung 

(3:02) Die Veränderung unserer Psyche durch die Monogamie 

(10:01) Die natürliche Zusammenlebensform: Monogamie oder Polygamie?

(15:32) Die Herausforderung einer polygamen Gesellschaft

(18:20) Testosteron und seine Auswirkungen

(20:51) Die Vorteile einer monogamen Gesellschaft

(23:14) Polyandrie: Eine alternative Form der Vielehe

(26:46) Mobilität und Strukturwandel in Europa

(28:42) Wachstum und Herausforderungen in Städten

(32:38) Städtische Selbstverwaltung und politische Macht

(34:47) Städte als Zentren des Vertrauens und Wohlstands

(37:21) Aufstieg des Westens: Innovation und Vernetzung

(39:53) Lehrlingsausbildung und Wissenstransfer in Europa

(43:00) Protestantismus und Bildungsförderung

(45:45) Veränderungen in Südkorea und weltweite Adoption westlicher Familienstrukturen

(47:47) Zusammenfassung und Ausblick: Einfluss des Ehe- und Familienprogramms

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    <item>
      <title>Folge 39 - Jeder muss sein Rentenpäckchen (II) tragen - zum Rentenpaket II</title>
      <description><![CDATA[<p>Das Rentenpaket II sieht ein Päckchen vor, das wir alle gemeinsam tragen, aber manche eben mehr als andere. In Kürze: das Rentenalter bleibt stabil, die Renten bleiben einigermaßen stabil, die Beiträge steigen kräftig. Die Last der Demografie wird von den Beitragszahlenden getragen, die dafür die Aussicht haben sollen, ebenso später davon zu profitieren. Da dieses sehr wichtige Gesetz gerade im Bundestag verhandelt wird, möchte ich euch in diesem Einschub erklären, was es vorsieht und was man anders machen könnte. Da das Rentensystem einen erheblichen Teil unseres gesellschaftlichen Lebens organisiert, einen großen Anteil unseres Alterseinkommens garantiert und der Lohnnebenkosten einnimmt und über die Beitragszahlungen hinaus rund einen Drittel des Bundeshaushalts kostet, lohnt es sich, sich damit zu beschäftigen. </p>
<p>Im Funfact erfahrt Ihr einige Beispiele, wie man alternativ mit der Regelaltersgrenze umgehen könnte, und außerdem erzähle ich euch in dieser Folge, warum drei Kernprobleme des Rentensystems - Altersarmut, die unterschiedlichen Lebenserwartungen und der Leistungsbegriff - nicht adressiert werden und was meiner Meinung nach ein recht radikaler Ausweg sein könnte.</p>
<p>Viel Spaß beim Zuhören und ich freue mich auf euer Feedback! :-)</p>
]]></description>
      <pubDate>Tue, 02 Jul 2024 07:52:00 +0200</pubDate>
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      <author>elmar.stracke@polis180.org (Elmar Stracke)</author>
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<p>Im Funfact erfahrt Ihr einige Beispiele, wie man alternativ mit der Regelaltersgrenze umgehen könnte, und außerdem erzähle ich euch in dieser Folge, warum drei Kernprobleme des Rentensystems - Altersarmut, die unterschiedlichen Lebenserwartungen und der Leistungsbegriff - nicht adressiert werden und was meiner Meinung nach ein recht radikaler Ausweg sein könnte.</p>
<p>Viel Spaß beim Zuhören und ich freue mich auf euer Feedback! :-)</p>
]]></content:encoded>
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      <itunes:summary>Das Rentenpaket II sieht ein Päckchen vor, das wir alle gemeinsam tragen, aber manche eben mehr als andere. In Kürze: das Rentenalter bleibt stabil, die Renten bleiben einigermaßen stabil, die Beiträge steigen kräftig. Die Last der Demografie wird von den Beitragszahlenden getragen, die dafür die Aussicht haben sollen, ebenso später davon zu profitieren. Da dieses sehr wichtige Gesetz gerade im Bundestag verhandelt wird, möchte ich euch in diesem Einschub erklären, was es vorsieht und was man anders machen könnte. Da das Rentensystem einen erheblichen Teil unseres gesellschaftlichen Lebens organisiert, einen großen Anteil unseres Alterseinkommens garantiert und der Lohnnebenkosten einnimmt und über die Beitragszahlungen hinaus rund einen Drittel des Bundeshaushalts kostet, lohnt es sich, sich damit zu beschäftigen. 

Im Funfact erfahrt Ihr einige Beispiele, wie man alternativ mit der Regelaltersgrenze umgehen könnte, und außerdem erzähle ich euch in dieser Folge, warum drei Kernprobleme des Rentensystems - Altersarmut, die unterschiedlichen Lebenserwartungen und der Leistungsbegriff - nicht adressiert werden und was meiner Meinung nach ein recht radikaler Ausweg sein könnte.

Viel Spaß beim Zuhören und ich freue mich auf euer Feedback! :-)

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    <item>
      <title>Folge 38 - Ziemlich sonderbare Freunde - Teil 1: Familie formt das Denken und die weströmische Kirche die Familie</title>
      <description><![CDATA[<p>Ihr seid sonderbar. Ich bin es auch. Wir alle sind sonderbar, seltsam, weird, wobei weird steht für Western, Educated, Industrialised, Rich, Democratic. Und als <strong>sonderbare Menschen</strong> ticken wir ganz anders als Menschen in nicht-sonderbaren Gesellschaften: wir empfinden viel Schuld, aber wenig Scham, wir finden, dass Absicht eine wichtige Größe ist, um eine Handlung moralisch zu bewerten, wir würden ungern für unsere Freunde lügen usw. Vieles, was die <strong>Psychologie</strong> experimentell als Konstanten zeigen wollte, ist in erster Linie nur auf die westliche Welt anwendbar, so die Thesen des US-Anthropologen Joseph Henrich.</p>
<p>In der heutigen Folge geht es um diese Besonderheiten in unserem Gefühls- und Denkapparat und um seine sehr überraschende Erklärung: die <strong>katholische Kirche</strong>. Die hat in einem 1000-jährigen Prozess ein weltweit einmaliges <strong>Ehe- und Familienprogramm</strong> durchgesetzt, das ihr erst zu viel Reichtum und Macht verholfen hat. Dabei hat sie aber ohne es zu ahnen auch die kritischen Geister geschaffen hat, die sich massenweise von ihr abwenden würde. Monogamie auch für die Herrschenden, das Verbot von Adoption und Scheidungen, das Verbot Verwandte 6. Grades zu heiraten und sogar nur Verwandte im Geiste (z.B. Patenonkel und Patentante) sorgte dafür, dass die Familienverbünde, die bis dahin Europa beherrschten, ihren Besitz nicht mehr zusammenhalten konnten, ihre Macht brach und viele Dynastien ausstarben - und am Ende idealerweise der Kirche ihr Eigentum vermachten, sodass sie zur Zeit der Reformation fast die Hälfte des Grundbesitzes in Deutschland besaß. In der Folge mussten Heiratswillige bis zu 10.000 Menschen ausschließen. Eine neue Mobilität setzte ein, man heiratete später und seltener, man musste sich mehr mit Fremden arrangieren, die Familie wurde geschwächt und durch Individualismus und die übergeordnete christliche Identität ersetzt. Wie holprig und doch erfolgreich dieser Prozess von rund 300 bis 1300 lief, ist Teil des zweiten Teils der heutigen Folge.</p>
<p>Damit sind wir aber erst bei der Hälfte der spannenden Gedanken angekommen. In der nächsten Folge schauen wir uns erst einmal an, was es prinzipiell mit Menschen macht, wenn sie von einer <strong>polygamen</strong> (in Europa bis dahin Standard) in eine monogame Gesellschaft wechseln (das wichtigste Stichwort: <strong>Testosteron</strong>!) und was das konkret in Europa losgetreten hat, darunter der viel stärker <strong>auftretende Zusammenschluss mit Fremden</strong> in Städten, Universtitäten, Klöstern oder Zünften.</p>
<p>Viel Spaß beim Zuhören!</p>
<p>Das Buch von Joseph Henrich heißt "Die seltsamsten Menschen der Welt: Wie der Westen reichlich sonderbar und besonders reich wurde" und erschien 2020 auf Englisch und 2022 erstmals auf Deutsch bei Suhrkamp.<br>
<br>
(0:01) Einführung</p>
<p>(2:08) Der Sonderweg der westlichen Gesellschaften</p>
<p>(5:33) Die Normen westlicher Gesellschaften</p>
<p>(7:24) Die Auswirkungen des Ehe- und Familienprogramms</p>
<p>(9:32) Unterschiedliche Wahrnehmungen in verschiedenen Gesellschaften</p>
<p>(12:46) Rollen in familienzentrierten Gesellschaften</p>
<p>(17:13) Kontrolle und Entscheidungsfreiheit in westlichen Gesellschaften</p>
<p>(21:25) Das Beifahrer-Dilemma</p>
<p>(22:59) Unterschiede in moralischen Vorstellungen</p>
<p>(25:44) Entwicklung der westlichen Gesellschaften</p>
<p>(55:08) Schluss</p>
]]></description>
      <pubDate>Mon, 27 May 2024 08:05:00 +0200</pubDate>
      <link>https://alterwasgeht.podcaster.de/alterwasgeht/folge-38-ziemlich-sonderbare-freunde-teil-1-familie-formt-das-denken-und-die-westroemische-kirche-die-familie/</link>
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      <dc:creator>Elmar Stracke</dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ihr seid sonderbar. Ich bin es auch. Wir alle sind sonderbar, seltsam, weird, wobei weird steht für Western, Educated, Industrialised, Rich, Democratic. Und als <strong>sonderbare Menschen</strong> ticken wir ganz anders als Menschen in nicht-sonderbaren Gesellschaften: wir empfinden viel Schuld, aber wenig Scham, wir finden, dass Absicht eine wichtige Größe ist, um eine Handlung moralisch zu bewerten, wir würden ungern für unsere Freunde lügen usw. Vieles, was die <strong>Psychologie</strong> experimentell als Konstanten zeigen wollte, ist in erster Linie nur auf die westliche Welt anwendbar, so die Thesen des US-Anthropologen Joseph Henrich.</p>
<p>In der heutigen Folge geht es um diese Besonderheiten in unserem Gefühls- und Denkapparat und um seine sehr überraschende Erklärung: die <strong>katholische Kirche</strong>. Die hat in einem 1000-jährigen Prozess ein weltweit einmaliges <strong>Ehe- und Familienprogramm</strong> durchgesetzt, das ihr erst zu viel Reichtum und Macht verholfen hat. Dabei hat sie aber ohne es zu ahnen auch die kritischen Geister geschaffen hat, die sich massenweise von ihr abwenden würde. Monogamie auch für die Herrschenden, das Verbot von Adoption und Scheidungen, das Verbot Verwandte 6. Grades zu heiraten und sogar nur Verwandte im Geiste (z.B. Patenonkel und Patentante) sorgte dafür, dass die Familienverbünde, die bis dahin Europa beherrschten, ihren Besitz nicht mehr zusammenhalten konnten, ihre Macht brach und viele Dynastien ausstarben - und am Ende idealerweise der Kirche ihr Eigentum vermachten, sodass sie zur Zeit der Reformation fast die Hälfte des Grundbesitzes in Deutschland besaß. In der Folge mussten Heiratswillige bis zu 10.000 Menschen ausschließen. Eine neue Mobilität setzte ein, man heiratete später und seltener, man musste sich mehr mit Fremden arrangieren, die Familie wurde geschwächt und durch Individualismus und die übergeordnete christliche Identität ersetzt. Wie holprig und doch erfolgreich dieser Prozess von rund 300 bis 1300 lief, ist Teil des zweiten Teils der heutigen Folge.</p>
<p>Damit sind wir aber erst bei der Hälfte der spannenden Gedanken angekommen. In der nächsten Folge schauen wir uns erst einmal an, was es prinzipiell mit Menschen macht, wenn sie von einer <strong>polygamen</strong> (in Europa bis dahin Standard) in eine monogame Gesellschaft wechseln (das wichtigste Stichwort: <strong>Testosteron</strong>!) und was das konkret in Europa losgetreten hat, darunter der viel stärker <strong>auftretende Zusammenschluss mit Fremden</strong> in Städten, Universtitäten, Klöstern oder Zünften.</p>
<p>Viel Spaß beim Zuhören!</p>
<p>Das Buch von Joseph Henrich heißt "Die seltsamsten Menschen der Welt: Wie der Westen reichlich sonderbar und besonders reich wurde" und erschien 2020 auf Englisch und 2022 erstmals auf Deutsch bei Suhrkamp.<br>
<br>
(0:01) Einführung</p>
<p>(2:08) Der Sonderweg der westlichen Gesellschaften</p>
<p>(5:33) Die Normen westlicher Gesellschaften</p>
<p>(7:24) Die Auswirkungen des Ehe- und Familienprogramms</p>
<p>(9:32) Unterschiedliche Wahrnehmungen in verschiedenen Gesellschaften</p>
<p>(12:46) Rollen in familienzentrierten Gesellschaften</p>
<p>(17:13) Kontrolle und Entscheidungsfreiheit in westlichen Gesellschaften</p>
<p>(21:25) Das Beifahrer-Dilemma</p>
<p>(22:59) Unterschiede in moralischen Vorstellungen</p>
<p>(25:44) Entwicklung der westlichen Gesellschaften</p>
<p>(55:08) Schluss</p>
]]></content:encoded>
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      <itunes:summary>Ihr seid sonderbar. Ich bin es auch. Wir alle sind sonderbar, seltsam, weird, wobei weird steht für Western, Educated, Industrialised, Rich, Democratic. Und als sonderbare Menschen ticken wir ganz anders als Menschen in nicht-sonderbaren Gesellschaften: wir empfinden viel Schuld, aber wenig Scham, wir finden, dass Absicht eine wichtige Größe ist, um eine Handlung moralisch zu bewerten, wir würden ungern für unsere Freunde lügen usw. Vieles, was die Psychologie experimentell als Konstanten zeigen wollte, ist in erster Linie nur auf die westliche Welt anwendbar, so die Thesen des US-Anthropologen Joseph Henrich.

In der heutigen Folge geht es um diese Besonderheiten in unserem Gefühls- und Denkapparat und um seine sehr überraschende Erklärung: die katholische Kirche. Die hat in einem 1000-jährigen Prozess ein weltweit einmaliges Ehe- und Familienprogramm durchgesetzt, das ihr erst zu viel Reichtum und Macht verholfen hat. Dabei hat sie aber ohne es zu ahnen auch die kritischen Geister geschaffen hat, die sich massenweise von ihr abwenden würde. Monogamie auch für die Herrschenden, das Verbot von Adoption und Scheidungen, das Verbot Verwandte 6. Grades zu heiraten und sogar nur Verwandte im Geiste (z.B. Patenonkel und Patentante) sorgte dafür, dass die Familienverbünde, die bis dahin Europa beherrschten, ihren Besitz nicht mehr zusammenhalten konnten, ihre Macht brach und viele Dynastien ausstarben - und am Ende idealerweise der Kirche ihr Eigentum vermachten, sodass sie zur Zeit der Reformation fast die Hälfte des Grundbesitzes in Deutschland besaß. In der Folge mussten Heiratswillige bis zu 10.000 Menschen ausschließen. Eine neue Mobilität setzte ein, man heiratete später und seltener, man musste sich mehr mit Fremden arrangieren, die Familie wurde geschwächt und durch Individualismus und die übergeordnete christliche Identität ersetzt. Wie holprig und doch erfolgreich dieser Prozess von rund 300 bis 1300 lief, ist Teil des zweiten Teils der heutigen Folge.

Damit sind wir aber erst bei der Hälfte der spannenden Gedanken angekommen. In der nächsten Folge schauen wir uns erst einmal an, was es prinzipiell mit Menschen macht, wenn sie von einer polygamen (in Europa bis dahin Standard) in eine monogame Gesellschaft wechseln (das wichtigste Stichwort: Testosteron!) und was das konkret in Europa losgetreten hat, darunter der viel stärker auftretende Zusammenschluss mit Fremden in Städten, Universtitäten, Klöstern oder Zünften.

Viel Spaß beim Zuhören!

Das Buch von Joseph Henrich heißt "Die seltsamsten Menschen der Welt: Wie der Westen reichlich sonderbar und besonders reich wurde" und erschien 2020 auf Englisch und 2022 erstmals auf Deutsch bei Suhrkamp.



(0:01) Einführung

(2:08) Der Sonderweg der westlichen Gesellschaften

(5:33) Die Normen westlicher Gesellschaften

(7:24) Die Auswirkungen des Ehe- und Familienprogramms

(9:32) Unterschiedliche Wahrnehmungen in verschiedenen Gesellschaften

(12:46) Rollen in familienzentrierten Gesellschaften

(17:13) Kontrolle und Entscheidungsfreiheit in westlichen Gesellschaften

(21:25) Das Beifahrer-Dilemma

(22:59) Unterschiede in moralischen Vorstellungen

(25:44) Entwicklung der westlichen Gesellschaften

(55:08) Schluss

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    <item>
      <title>Folge 37 - Gute Einsamkeiten, schlechte Einsamkeiten mit Ulrich Lilie, Präsident a.D. der Diakonie</title>
      <description><![CDATA[<p>Das Thema Einsamkeit ist so breit, dass man es gut und gerne auch ein zweites Mal im Podcast behandeln kann. War in Folge 26 Elke Schilling vom Silbernetz zu Gast und analysierte die Einsamkeitslage der Republik, breitet Ulrich Lilie in dieser Folge seinen Atlas der Einsamkeiten aus. Der evangelische Theologe leitete von 2014 bis 2023 die Diakonie Deutschland und wirft sein Augenmerk auf die Ambivalenz der Einsamkeit: während Vereinzelung und Isolation krankmachen, ist das bewusste und gewollte Für-sich-sein hingegen ein positiver Aspekt der Lebensführung.</p>
<p>Ulrich Lilie legt dar, welche Gruppen am ehesten von Einsamkeit betroffen sind (junge Menschen, Frauen, Alte), was man konkret tun kann, wie wir unsere Städte und Orte verändern müssen, um für mehr Verwurzelung und Begegnung zu sorgen. Es geht um die starken sozialen Netze in den skandinavischen Ländern und Inspirationen von Meister Eckert und Kierkegaard. Wertvoll finde ich den Hinweis, dass die Frage der Einsamkeit nicht mit dem Tod endet: Ulrich Lilie spricht sich deutlich gegen Beisetzungen "im engsten Familienkreis" aus und für öffentliche Trauerarbeit. Im Funfact-Nicht-Funfact geht es um ein einschneidendes Erlebnis: wie einsam sind die Menschen eigentlich in der Coronapandemie wirklich geworden?</p>
<p>Viel Spaß beim Zuhören!</p>
<p>Die Erhebung zur Einsamkeit in der Corona-Pandemie findet ihr <a href="https://www.diw.de/de/diw_01.c.791408.de/publikationen/diw_aktuell/2020_0046/einsam__aber_resilient_____die_menschen_haben_den_lockdown_besser_verkraftet_als_vermutet.html" rel="noopener noreferrer nofollow">hier</a>. Das Buch "Für sich sein - ein Atlas der Einsamkeiten" gibt es überall im Buchhandel oder hier direkt beim Verlag: <a href="https://www.chbeck.de/claussen-hinrich-lilie/product/32392612" rel="noopener noreferrer nofollow">Link</a>.</p>
]]></description>
      <pubDate>Thu, 28 Mar 2024 11:30:00 +0100</pubDate>
      <link>https://alterwasgeht.podcaster.de/alterwasgeht/folge-37-gute-einsamkeiten-schlechte-einsamkeiten-mit-ulrich-lilie-praesident-ad-der-diakonie/</link>
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      <author>elmar.stracke@polis180.org (Elmar Stracke)</author>
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      <dc:creator>Elmar Stracke</dc:creator>
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<p>Ulrich Lilie legt dar, welche Gruppen am ehesten von Einsamkeit betroffen sind (junge Menschen, Frauen, Alte), was man konkret tun kann, wie wir unsere Städte und Orte verändern müssen, um für mehr Verwurzelung und Begegnung zu sorgen. Es geht um die starken sozialen Netze in den skandinavischen Ländern und Inspirationen von Meister Eckert und Kierkegaard. Wertvoll finde ich den Hinweis, dass die Frage der Einsamkeit nicht mit dem Tod endet: Ulrich Lilie spricht sich deutlich gegen Beisetzungen "im engsten Familienkreis" aus und für öffentliche Trauerarbeit. Im Funfact-Nicht-Funfact geht es um ein einschneidendes Erlebnis: wie einsam sind die Menschen eigentlich in der Coronapandemie wirklich geworden?</p>
<p>Viel Spaß beim Zuhören!</p>
<p>Die Erhebung zur Einsamkeit in der Corona-Pandemie findet ihr <a href="https://www.diw.de/de/diw_01.c.791408.de/publikationen/diw_aktuell/2020_0046/einsam__aber_resilient_____die_menschen_haben_den_lockdown_besser_verkraftet_als_vermutet.html" rel="noopener noreferrer nofollow">hier</a>. Das Buch "Für sich sein - ein Atlas der Einsamkeiten" gibt es überall im Buchhandel oder hier direkt beim Verlag: <a href="https://www.chbeck.de/claussen-hinrich-lilie/product/32392612" rel="noopener noreferrer nofollow">Link</a>.</p>
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Ulrich Lilie legt dar, welche Gruppen am ehesten von Einsamkeit betroffen sind (junge Menschen, Frauen, Alte), was man konkret tun kann, wie wir unsere Städte und Orte verändern müssen, um für mehr Verwurzelung und Begegnung zu sorgen. Es geht um die starken sozialen Netze in den skandinavischen Ländern und Inspirationen von Meister Eckert und Kierkegaard. Wertvoll finde ich den Hinweis, dass die Frage der Einsamkeit nicht mit dem Tod endet: Ulrich Lilie spricht sich deutlich gegen Beisetzungen "im engsten Familienkreis" aus und für öffentliche Trauerarbeit. Im Funfact-Nicht-Funfact geht es um ein einschneidendes Erlebnis: wie einsam sind die Menschen eigentlich in der Coronapandemie wirklich geworden?

Viel Spaß beim Zuhören!

Die Erhebung zur Einsamkeit in der Corona-Pandemie findet ihr hier. Das Buch "Für sich sein - ein Atlas der Einsamkeiten" gibt es überall im Buchhandel oder hier direkt beim Verlag: Link.

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      <title>Folge 36 - Reformen statt Reförmchen für die Rente mit dem Wirtschaftsweisen Prof. Martin Werding</title>
      <description><![CDATA[<p>In seinem Jahresgutachten hat der Sachverständigen Rat zur Gegutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung - umgangssprachlich die Wirtschaftsweisen genannt - jede Menge Vorschläge zur Rente gemacht: mehr Umverteilung zur Armutsbekämpfung, mehr Kapitaldeckung zur Finanzierung, Kopplung an die Inflation statt Nettolöhne und auch ein moderates Anheben des Renteneintrittsalters - bis 69 Jahre im Jahr 2070. Was die größten Probleme des Rentensystems sind, wieso gerade dies die richtigen Antworten sind und welche davon Chancen auf Umsetzung haben erklärt uns eines der fünf Mitglieder dieser illustren Runde: Prof. Dr. Martin Werding von Ruhr-Universität Bochum. </p>
<p>Die Website des Sachverständigenrates findet ihr <a href="https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/index.html" rel="noopener noreferrer nofollow">hier</a>, das Jahresgutachten <a href="https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/publikationen/jahresgutachten.html" rel="noopener noreferrer nofollow">hier</a>. </p>
<p>Viel Spaß beim Zuhören :-)</p>
]]></description>
      <pubDate>Fri, 16 Feb 2024 07:27:00 +0100</pubDate>
      <link>https://alterwasgeht.podcaster.de/alterwasgeht/folge-36-reformen-statt-refoermchen-fuer-die-rente-mit-dem-wirtschaftsweisen-prof-martin-werding/</link>
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      <author>elmar.stracke@polis180.org (Elmar Stracke)</author>
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<p>Die Website des Sachverständigenrates findet ihr <a href="https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/index.html" rel="noopener noreferrer nofollow">hier</a>, das Jahresgutachten <a href="https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/publikationen/jahresgutachten.html" rel="noopener noreferrer nofollow">hier</a>. </p>
<p>Viel Spaß beim Zuhören :-)</p>
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Die Website des Sachverständigenrates findet ihr hier, das Jahresgutachten hier. 

Viel Spaß beim Zuhören :-)

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      <title>Folge 35 - Selbstverteidigung und Innovation für die Rente - das Forschungsnetzwerk Alterssicherung</title>
      <description><![CDATA[<p>Aus den heiligen Hallen der Rentenversicherung heraus erklärt Brigitte Loose, Leiterin des Forschungsnetzwerks Alterssicherung, warum Forschung zur Rente auch ein Akt der Selbstverteidigung ist und was genau es mit diesem Institut auf sich hat. Wir erfahren, welche Forschung gefördert wird und welche Innovationen in den Startlöchern stehen. Dabei geht es unter anderem neue Erkenntnisse zur Rolle der Rentenversicherung im Dritten Reich, zu Altersarmut oder auch zum Vorbild Österreich. Und falls ihr ausprobieren wollt, wie hoch eine Rente sein kann: Obacht, mit seiner Rentenhöhe hat schon mal jemand die IT der Rentenversicherung in die Knie gezwungen.<br>
<br>
Mehr zum FNA findet ihr hier: <a href="https://www.fna-rv.de" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.fna-rv.de</a></p>
<p>Viel Spaß beim Zuhören!</p>
]]></description>
      <pubDate>Sat, 27 Jan 2024 08:00:00 +0100</pubDate>
      <link>https://alterwasgeht.podcaster.de/alterwasgeht/folge-35-selbstverteidigung-und-innovation-fuer-die-rente-das-forschungsnetzwerk-alterssicherung/</link>
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      <author>elmar.stracke@polis180.org (Elmar Stracke)</author>
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      <dc:creator>Elmar Stracke</dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Aus den heiligen Hallen der Rentenversicherung heraus erklärt Brigitte Loose, Leiterin des Forschungsnetzwerks Alterssicherung, warum Forschung zur Rente auch ein Akt der Selbstverteidigung ist und was genau es mit diesem Institut auf sich hat. Wir erfahren, welche Forschung gefördert wird und welche Innovationen in den Startlöchern stehen. Dabei geht es unter anderem neue Erkenntnisse zur Rolle der Rentenversicherung im Dritten Reich, zu Altersarmut oder auch zum Vorbild Österreich. Und falls ihr ausprobieren wollt, wie hoch eine Rente sein kann: Obacht, mit seiner Rentenhöhe hat schon mal jemand die IT der Rentenversicherung in die Knie gezwungen.<br>
<br>
Mehr zum FNA findet ihr hier: <a href="https://www.fna-rv.de" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.fna-rv.de</a></p>
<p>Viel Spaß beim Zuhören!</p>
]]></content:encoded>
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      <itunes:author>Elmar Stracke</itunes:author>
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      <itunes:title>Selbstverteidigung und Innovation für die Rente - das Forschungsnetzwerk Alterssicherung</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Interview mit Brigitte Loose</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Aus den heiligen Hallen der Rentenversicherung heraus erklärt Brigitte Loose, Leiterin des Forschungsnetzwerks Alterssicherung, warum Forschung zur Rente auch ein Akt der Selbstverteidigung ist und was genau es mit diesem Institut auf sich hat. Wir erfahren, welche Forschung gefördert wird und welche Innovationen in den Startlöchern stehen. Dabei geht es unter anderem neue Erkenntnisse zur Rolle der Rentenversicherung im Dritten Reich, zu Altersarmut oder auch zum Vorbild Österreich. Und falls ihr ausprobieren wollt, wie hoch eine Rente sein kann: Obacht, mit seiner Rentenhöhe hat schon mal jemand die IT der Rentenversicherung in die Knie gezwungen.



Mehr zum FNA findet ihr hier: https://www.fna-rv.de

Viel Spaß beim Zuhören!

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      <title>Folge 34 - Alters- und Rentenpolitik zum Dableiben mit Wolfgang Reinhart</title>
      <description><![CDATA[<p>Wie könnte eine Alters- und Rentenpolitik aussehen, die nicht zum Weglaufen, sondern zum Dableiben einlädt? Und warum muss die ganze freie Zeit am Ende des Lebens liegen, wo man sie in der Rush Hour viel besser gebrauchen könnte? Wie könnte ein Modell aussehen, das es uns erlaubt, die Arbeitszeit flexibler über das Leben zu verteilen? All das skizziert der Politiker (CDU) und Autor Wolfgang Reinhart in seinem neuen Buch und in dieser Folge!<br>
<br>
Freut euch auf ein unterhaltsames und spannendes Gespräch über Flexibilität und Freiheit, soziale Absicherung und Zuverlässigkeit, Gerechtigkeit gegenüber der jungen Generation und die neuen Währungen am Arbeitsmarkt: Sinn, Zeit und Vertrauen (inklusive dem Thema 4-Tage-Woche). Im Funfact wird euch überraschen, wo man die Grenze zwischen Kindheit und Erwachsenendasein auch ziehen könnte - nämlich bei 60 Jahren - und wer diese Position vertritt.</p>
<p>Sein Buch mit dem Titel "Ich bleib dann mal da" ist im Verlag Frankfurter Allgemeine erschienen und findet ihr im Buchhandel eures Vertrauens oder auch beim Verlag direkt: <a href="https://fazbuch.de/produkt/ich-bleib-dann-mal-da/" rel="noopener noreferrer nofollow">Link</a>.</p>
<p>Auch interessant für den Weihnachtsbaum: Die kalendarische Altersgrenze im Rentensystem: Willkür oder Gleichheit? eines euch bekannten Autors. Das gibt es hier: <a href="https://www.wbv.de/shop/Die-kalendarische-Altersgrenze-im-Rentensystem-Willkuer-oder-Gleichheit-I73439" rel="noopener noreferrer nofollow">Link</a>.</p>
<p></p>
]]></description>
      <pubDate>Thu, 07 Dec 2023 07:00:00 +0100</pubDate>
      <link>https://alterwasgeht.podcaster.de/alterwasgeht/folge-34-alters-und-rentenpolitik-zum-dableiben-mit-wolfgang-reinhart/</link>
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      <author>elmar.stracke@polis180.org (Elmar Stracke)</author>
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      <dc:creator>Elmar Stracke</dc:creator>
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<br>
Freut euch auf ein unterhaltsames und spannendes Gespräch über Flexibilität und Freiheit, soziale Absicherung und Zuverlässigkeit, Gerechtigkeit gegenüber der jungen Generation und die neuen Währungen am Arbeitsmarkt: Sinn, Zeit und Vertrauen (inklusive dem Thema 4-Tage-Woche). Im Funfact wird euch überraschen, wo man die Grenze zwischen Kindheit und Erwachsenendasein auch ziehen könnte - nämlich bei 60 Jahren - und wer diese Position vertritt.</p>
<p>Sein Buch mit dem Titel "Ich bleib dann mal da" ist im Verlag Frankfurter Allgemeine erschienen und findet ihr im Buchhandel eures Vertrauens oder auch beim Verlag direkt: <a href="https://fazbuch.de/produkt/ich-bleib-dann-mal-da/" rel="noopener noreferrer nofollow">Link</a>.</p>
<p>Auch interessant für den Weihnachtsbaum: Die kalendarische Altersgrenze im Rentensystem: Willkür oder Gleichheit? eines euch bekannten Autors. Das gibt es hier: <a href="https://www.wbv.de/shop/Die-kalendarische-Altersgrenze-im-Rentensystem-Willkuer-oder-Gleichheit-I73439" rel="noopener noreferrer nofollow">Link</a>.</p>
<p></p>
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Freut euch auf ein unterhaltsames und spannendes Gespräch über Flexibilität und Freiheit, soziale Absicherung und Zuverlässigkeit, Gerechtigkeit gegenüber der jungen Generation und die neuen Währungen am Arbeitsmarkt: Sinn, Zeit und Vertrauen (inklusive dem Thema 4-Tage-Woche). Im Funfact wird euch überraschen, wo man die Grenze zwischen Kindheit und Erwachsenendasein auch ziehen könnte - nämlich bei 60 Jahren - und wer diese Position vertritt.

Sein Buch mit dem Titel "Ich bleib dann mal da" ist im Verlag Frankfurter Allgemeine erschienen und findet ihr im Buchhandel eures Vertrauens oder auch beim Verlag direkt: Link.

Auch interessant für den Weihnachtsbaum: Die kalendarische Altersgrenze im Rentensystem: Willkür oder Gleichheit? eines euch bekannten Autors. Das gibt es hier: Link.



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      <title>Folge 33 - Was die Rente braucht - mit dem Deutschen Institut für Altersvorsorge</title>
      <description><![CDATA[<p>In der neuen Folge tauschen wir die Rollen: während Anika Schulz und Klaus Morgenstern vom <a href="https://www.dia-vorsorge.de/" rel="noopener noreferrer nofollow">Deutschen Institut für Altersvorsorge</a> die Fragen stellen, versuche ich zu skizzieren, was drängende gerechtigkeitstheoretischen Fragen und Antworten für die Rentenversicherung sind. Wir reden über flexiblen Renteneintritt, Formen des Alters, Altersdiskriminierung und -Armut sowie die unterschiedlichen Effekte auf Menschen verschiedener Generationen oder auf Menschen innerhalb einer Generation. Damit ist diese Folge im Grunde eine Zusammenfassung ganz vieler Aspekte, die wir in den vergangenen 32 Folgen bereits angesprochen und behandelt haben. </p>
<p><br>
Im Funfact springe ich an den Anfang meines eigenen - und womöglich auch euren - Erwerbslebens zurück: welche Faktoren, Wünsche oder Zwänge sorgen dafür, dass junge Menschen noch zu Schulzeiten erste Arbeitserfahrungen sammeln (<a href="https://www.iwkoeln.de/studien/wido-geis-thoene-eine-frage-des-elternhauses.html" rel="noopener noreferrer nofollow">Link zur Studie</a>)?</p>
<p>Wer Lust auf weitere Folgen des Podcasts "Rente gut, alles gut?" bekommen hat, findet diesen <a href="https://www.dia-vorsorge.de/dia-podcast/" rel="noopener noreferrer nofollow">hier</a>. </p>
<p></p>
]]></description>
      <pubDate>Mon, 13 Nov 2023 07:51:00 +0100</pubDate>
      <link>https://alterwasgeht.podcaster.de/alterwasgeht/folge-33-was-die-rente-braucht-mit-dem-deutschen-institut-fuer-altersvorsorge/</link>
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<p><br>
Im Funfact springe ich an den Anfang meines eigenen - und womöglich auch euren - Erwerbslebens zurück: welche Faktoren, Wünsche oder Zwänge sorgen dafür, dass junge Menschen noch zu Schulzeiten erste Arbeitserfahrungen sammeln (<a href="https://www.iwkoeln.de/studien/wido-geis-thoene-eine-frage-des-elternhauses.html" rel="noopener noreferrer nofollow">Link zur Studie</a>)?</p>
<p>Wer Lust auf weitere Folgen des Podcasts "Rente gut, alles gut?" bekommen hat, findet diesen <a href="https://www.dia-vorsorge.de/dia-podcast/" rel="noopener noreferrer nofollow">hier</a>. </p>
<p></p>
]]></content:encoded>
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Im Funfact springe ich an den Anfang meines eigenen - und womöglich auch euren - Erwerbslebens zurück: welche Faktoren, Wünsche oder Zwänge sorgen dafür, dass junge Menschen noch zu Schulzeiten erste Arbeitserfahrungen sammeln (Link zur Studie)?

Wer Lust auf weitere Folgen des Podcasts "Rente gut, alles gut?" bekommen hat, findet diesen hier. 



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    <item>
      <title>Folge 32 - Reiches Alter, Alte Arme</title>
      <description><![CDATA[<p>69 Prozent. So viele Menschen in Deutschland halten Altersarmut für das größte Lebensrisiko. Grund genug, einmal ausführlich darüber zu sprechen: ab wann gilt man als arm? wie viele Menschen sind betroffen? und wieso? Es zeigt sich, dass alte Menschen im Schnitt in Deutschland reicher und seltener Arm sind als junge Menschen, aber innerhalb der Gruppe der Alten die Spanne besonders groß ist. Altersarmut liegt also nicht am Alter, sondern an anderen Faktoren wie Erwerbsbiografie, Gesundheit, Herkunft oder Geschlecht. Altersarmut ist früher angelegt und muss also auch früher bekämpft werden. Wir sollten zwar auch auf die Rolle der Rente schauen, wie wir es im zweiten Teil machen, aber nicht nur: denn kaum eine Gruppe ist in Wahrheit so reich und gesund wie Menschen mit Mini-Renten. Woran das liegt, erfahrt ihr in der neuen Folge - und was es für die Immobilienstatistik bedeutet, dass junge Menschen so früh in Deutschland von zu Hause ausziehen.</p>
<p>Viel Spaß beim Zuhören :-)</p>
<p>Hat euch die Folge gefallen? Hinterlasst gerne ein paar Sterne, einen Kommentar oder Feedback. Ich würde mich freuen!</p>
<p><u>Ausgewählte Quellen</u></p>
<p><a href="https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61785/ausgewaehlte-armutsgefaehrdungsquoten/" rel="noopener noreferrer nofollow">BPB: Armutsgefährdungsquoten</a></p>
<p><a href="https://www.bmas.de/DE/Soziales/Rente-und-Altersvorsorge/Fakten-zur-Rente/Alterseinkommen-und-zusaetzliche-Vorsorge/alterseinkommen-und-zusaetzliche-vorsorge.html" rel="noopener noreferrer nofollow">BMAS: Alterseinkommen und zusätzliche Vorsorge</a></p>
<p><a href="https://www.bundesbank.de/resource/blob/908138/5fa52fcaa9ad19972391d3c8c1bb82ce/mL/2023-04-vermoegensbefragung-data.pdf" rel="noopener noreferrer nofollow">Bundesbank: Vermögen und Finanzen privater Haushalte</a></p>
<p><a href="https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=4519587" rel="noopener noreferrer nofollow">Grevenbrock, Ludwig, Siassi (2023): Homeownership Rates, Housing Policies, and Co-Residence Decisions</a></p>
<p><a href="https://www.iwkoeln.de/studien/jochen-pimpertz-soll-die-gesetzliche-rente-unterschiedliche-soziodemografische-hintergruende-beruecksichtigen.html" rel="noopener noreferrer nofollow">IW-Trends 2/2022: Unterschiedliche Lebenserwartung, differenzierter Rentenzugang? Soll die gesetzliche Rente unterschiedliche soziodemografische Hintergründe berücksichtigen?</a></p>
<p><a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Demografischer-Wandel/Aeltere-Menschen/armutsgefaehrdung.html" rel="noopener noreferrer nofollow">DeStatis: Armutsgefährdung sowie materielle und soziale Entbehrung bei älteren Menschen</a></p>
]]></description>
      <pubDate>Mon, 25 Sep 2023 08:00:00 +0200</pubDate>
      <link>https://alterwasgeht.podcaster.de/alterwasgeht/folge-32-reiches-alter-alte-arme/</link>
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      <author>elmar.stracke@polis180.org (Elmar Stracke)</author>
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      <dc:creator>Elmar Stracke</dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[<p>69 Prozent. So viele Menschen in Deutschland halten Altersarmut für das größte Lebensrisiko. Grund genug, einmal ausführlich darüber zu sprechen: ab wann gilt man als arm? wie viele Menschen sind betroffen? und wieso? Es zeigt sich, dass alte Menschen im Schnitt in Deutschland reicher und seltener Arm sind als junge Menschen, aber innerhalb der Gruppe der Alten die Spanne besonders groß ist. Altersarmut liegt also nicht am Alter, sondern an anderen Faktoren wie Erwerbsbiografie, Gesundheit, Herkunft oder Geschlecht. Altersarmut ist früher angelegt und muss also auch früher bekämpft werden. Wir sollten zwar auch auf die Rolle der Rente schauen, wie wir es im zweiten Teil machen, aber nicht nur: denn kaum eine Gruppe ist in Wahrheit so reich und gesund wie Menschen mit Mini-Renten. Woran das liegt, erfahrt ihr in der neuen Folge - und was es für die Immobilienstatistik bedeutet, dass junge Menschen so früh in Deutschland von zu Hause ausziehen.</p>
<p>Viel Spaß beim Zuhören :-)</p>
<p>Hat euch die Folge gefallen? Hinterlasst gerne ein paar Sterne, einen Kommentar oder Feedback. Ich würde mich freuen!</p>
<p><u>Ausgewählte Quellen</u></p>
<p><a href="https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61785/ausgewaehlte-armutsgefaehrdungsquoten/" rel="noopener noreferrer nofollow">BPB: Armutsgefährdungsquoten</a></p>
<p><a href="https://www.bmas.de/DE/Soziales/Rente-und-Altersvorsorge/Fakten-zur-Rente/Alterseinkommen-und-zusaetzliche-Vorsorge/alterseinkommen-und-zusaetzliche-vorsorge.html" rel="noopener noreferrer nofollow">BMAS: Alterseinkommen und zusätzliche Vorsorge</a></p>
<p><a href="https://www.bundesbank.de/resource/blob/908138/5fa52fcaa9ad19972391d3c8c1bb82ce/mL/2023-04-vermoegensbefragung-data.pdf" rel="noopener noreferrer nofollow">Bundesbank: Vermögen und Finanzen privater Haushalte</a></p>
<p><a href="https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=4519587" rel="noopener noreferrer nofollow">Grevenbrock, Ludwig, Siassi (2023): Homeownership Rates, Housing Policies, and Co-Residence Decisions</a></p>
<p><a href="https://www.iwkoeln.de/studien/jochen-pimpertz-soll-die-gesetzliche-rente-unterschiedliche-soziodemografische-hintergruende-beruecksichtigen.html" rel="noopener noreferrer nofollow">IW-Trends 2/2022: Unterschiedliche Lebenserwartung, differenzierter Rentenzugang? Soll die gesetzliche Rente unterschiedliche soziodemografische Hintergründe berücksichtigen?</a></p>
<p><a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Demografischer-Wandel/Aeltere-Menschen/armutsgefaehrdung.html" rel="noopener noreferrer nofollow">DeStatis: Armutsgefährdung sowie materielle und soziale Entbehrung bei älteren Menschen</a></p>
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      <itunes:author>Elmar Stracke</itunes:author>
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      <itunes:summary>69 Prozent. So viele Menschen in Deutschland halten Altersarmut für das größte Lebensrisiko. Grund genug, einmal ausführlich darüber zu sprechen: ab wann gilt man als arm? wie viele Menschen sind betroffen? und wieso? Es zeigt sich, dass alte Menschen im Schnitt in Deutschland reicher und seltener Arm sind als junge Menschen, aber innerhalb der Gruppe der Alten die Spanne besonders groß ist. Altersarmut liegt also nicht am Alter, sondern an anderen Faktoren wie Erwerbsbiografie, Gesundheit, Herkunft oder Geschlecht. Altersarmut ist früher angelegt und muss also auch früher bekämpft werden. Wir sollten zwar auch auf die Rolle der Rente schauen, wie wir es im zweiten Teil machen, aber nicht nur: denn kaum eine Gruppe ist in Wahrheit so reich und gesund wie Menschen mit Mini-Renten. Woran das liegt, erfahrt ihr in der neuen Folge - und was es für die Immobilienstatistik bedeutet, dass junge Menschen so früh in Deutschland von zu Hause ausziehen.

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Ausgewählte Quellen

BPB: Armutsgefährdungsquoten

BMAS: Alterseinkommen und zusätzliche Vorsorge

Bundesbank: Vermögen und Finanzen privater Haushalte

Grevenbrock, Ludwig, Siassi (2023): Homeownership Rates, Housing Policies, and Co-Residence Decisions

IW-Trends 2/2022: Unterschiedliche Lebenserwartung, differenzierter Rentenzugang? Soll die gesetzliche Rente unterschiedliche soziodemografische Hintergründe berücksichtigen?

DeStatis: Armutsgefährdung sowie materielle und soziale Entbehrung bei älteren Menschen

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    <item>
      <title>Folge 31 - Die alternde Gesellschaft - Rente gut, alles gut?</title>
      <description><![CDATA[<p>Der demografische Wandel hat uns schon lange fest im Griff. Bereits in den 1960ern gab es dazu eine sehr lebhafte Debatte und ein zumindest in akademischen und politischen Kreisen ausgeprägtes Problembewusstsein, was sich in der Regierungserklärung von Ludwig Erhard 1963 verdichtet. Seitdem hat sich die Alterung aber deutlich beschleunigt. Heute verlassen jedes Jahr 300.000 Menschen - eine Stadt wie Münster - den Arbeitsmarkt, ohne dass junge Menschen nachrücken. Ob sich das mit Immigration, höherer Erwerbsbeteiligung von Frauen oder mit den Juristinnen und Juristen, die dank ChatPGT eingespart werden können, auffangen lässt? Der demografische Wandel führt auch dazu, dass wir heutzutage im Durchschnitt ein Viertel unseres Lebens in der Rente verbringen. Um das zu finanzieren schießt der Staat jedes Jahr über 100 Milliarden Euro an Steuergelden in die Rentenkasse. Wenn wir nichts ändern, steigt die Zahl in den nächsten 30 Jahren auf fast 500 Milliarden Euro - mit entsprechenden Konsequenzen für die nachwachsenden Generationen. Daher spricht der Verfassungsrechtler Gregor Kirchhoff bereits von einem Kipppunkt wie beim Klima. Normalerweise kommt der Tod nach der Rente, in dieser Folge aber davor: im Funfact könnt ihr mal raten, welche Berufe oder Branchen um 1900 herum besonders tödlich waren. Mich hat das Ergebnis stark überrascht.</p>
<p>Wie immer freue ich mich über Feedback - nutzt auch gerne mal die Frage-Antwort-Funktion auf Spotify! </p>
<p>Mein Buch findet ihr gedruckt im Buchhandel oder auch als kostenloses E-Book: <a href="https://www.wbv.de/shop/Die-kalendarische-Altersgrenze-im-Rentensystem-Willkuer-oder-Gleichheit-I73439" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.wbv.de/shop/Die-kalendarische-Altersgrenze-im-Rentensystem-Willkuer-oder-Gleichheit-I73439</a> <br>
<br>
Wollt ihr mich unterstützen, geht das über Paypal (<a href="https://www.paypal.me/alterwasgeht" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.paypal.me/alterwasgeht</a>). <br>
<br>
Hier noch ein paar Quellen dieser Folge:<br>
<br>
Schulz, Stefan (2022): Die Altenrepublik.<br>
Fuchs, Söhnlein, Weber (2021): Demografische Entwicklung lässt das Arbeitskräfteangebot stark schrumpfe IAB-Kurzbericht. Projektion des Erwerbspersonenpotenzials bis 2060.<br>
Bundesagentur für Arbeit (2023): Arbeits- und Fachkräfte für Deutschland (<a href="https://www.arbeitsagentur.de/datei/dok_ba022515.pdf" rel="noopener noreferrer nofollow">Link</a>).<br>
Werding, Martin (2018): Projektionen zur Rente im Artikel der ZEIT 41/2018 mit dem Titel "Wer bezahlt die Rente?". </p>
]]></description>
      <pubDate>Mon, 07 Aug 2023 08:00:00 +0200</pubDate>
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      <author>elmar.stracke@polis180.org (Elmar Stracke)</author>
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      <dc:creator>Elmar Stracke</dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Der demografische Wandel hat uns schon lange fest im Griff. Bereits in den 1960ern gab es dazu eine sehr lebhafte Debatte und ein zumindest in akademischen und politischen Kreisen ausgeprägtes Problembewusstsein, was sich in der Regierungserklärung von Ludwig Erhard 1963 verdichtet. Seitdem hat sich die Alterung aber deutlich beschleunigt. Heute verlassen jedes Jahr 300.000 Menschen - eine Stadt wie Münster - den Arbeitsmarkt, ohne dass junge Menschen nachrücken. Ob sich das mit Immigration, höherer Erwerbsbeteiligung von Frauen oder mit den Juristinnen und Juristen, die dank ChatPGT eingespart werden können, auffangen lässt? Der demografische Wandel führt auch dazu, dass wir heutzutage im Durchschnitt ein Viertel unseres Lebens in der Rente verbringen. Um das zu finanzieren schießt der Staat jedes Jahr über 100 Milliarden Euro an Steuergelden in die Rentenkasse. Wenn wir nichts ändern, steigt die Zahl in den nächsten 30 Jahren auf fast 500 Milliarden Euro - mit entsprechenden Konsequenzen für die nachwachsenden Generationen. Daher spricht der Verfassungsrechtler Gregor Kirchhoff bereits von einem Kipppunkt wie beim Klima. Normalerweise kommt der Tod nach der Rente, in dieser Folge aber davor: im Funfact könnt ihr mal raten, welche Berufe oder Branchen um 1900 herum besonders tödlich waren. Mich hat das Ergebnis stark überrascht.</p>
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Hier noch ein paar Quellen dieser Folge:<br>
<br>
Schulz, Stefan (2022): Die Altenrepublik.<br>
Fuchs, Söhnlein, Weber (2021): Demografische Entwicklung lässt das Arbeitskräfteangebot stark schrumpfe IAB-Kurzbericht. Projektion des Erwerbspersonenpotenzials bis 2060.<br>
Bundesagentur für Arbeit (2023): Arbeits- und Fachkräfte für Deutschland (<a href="https://www.arbeitsagentur.de/datei/dok_ba022515.pdf" rel="noopener noreferrer nofollow">Link</a>).<br>
Werding, Martin (2018): Projektionen zur Rente im Artikel der ZEIT 41/2018 mit dem Titel "Wer bezahlt die Rente?". </p>
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      <itunes:author>Elmar Stracke</itunes:author>
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      <itunes:title>Die alternde Gesellschaft - Rente gut, alles gut?</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Vergangenheit und Zukunft des demografischen Wandels in Deutschland</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der demografische Wandel hat uns schon lange fest im Griff. Bereits in den 1960ern gab es dazu eine sehr lebhafte Debatte und ein zumindest in akademischen und politischen Kreisen ausgeprägtes Problembewusstsein, was sich in der Regierungserklärung von Ludwig Erhard 1963 verdichtet. Seitdem hat sich die Alterung aber deutlich beschleunigt. Heute verlassen jedes Jahr 300.000 Menschen - eine Stadt wie Münster - den Arbeitsmarkt, ohne dass junge Menschen nachrücken. Ob sich das mit Immigration, höherer Erwerbsbeteiligung von Frauen oder mit den Juristinnen und Juristen, die dank ChatPGT eingespart werden können, auffangen lässt? Der demografische Wandel führt auch dazu, dass wir heutzutage im Durchschnitt ein Viertel unseres Lebens in der Rente verbringen. Um das zu finanzieren schießt der Staat jedes Jahr über 100 Milliarden Euro an Steuergelden in die Rentenkasse. Wenn wir nichts ändern, steigt die Zahl in den nächsten 30 Jahren auf fast 500 Milliarden Euro - mit entsprechenden Konsequenzen für die nachwachsenden Generationen. Daher spricht der Verfassungsrechtler Gregor Kirchhoff bereits von einem Kipppunkt wie beim Klima. Normalerweise kommt der Tod nach der Rente, in dieser Folge aber davor: im Funfact könnt ihr mal raten, welche Berufe oder Branchen um 1900 herum besonders tödlich waren. Mich hat das Ergebnis stark überrascht.

Wie immer freue ich mich über Feedback - nutzt auch gerne mal die Frage-Antwort-Funktion auf Spotify! 

Mein Buch findet ihr gedruckt im Buchhandel oder auch als kostenloses E-Book: https://www.wbv.de/shop/Die-kalendarische-Altersgrenze-im-Rentensystem-Willkuer-oder-Gleichheit-I73439 



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Hier noch ein paar Quellen dieser Folge:



Schulz, Stefan (2022): Die Altenrepublik.

Fuchs, Söhnlein, Weber (2021): Demografische Entwicklung lässt das Arbeitskräfteangebot stark schrumpfe IAB-Kurzbericht. Projektion des Erwerbspersonenpotenzials bis 2060.

Bundesagentur für Arbeit (2023): Arbeits- und Fachkräfte für Deutschland (Link).

Werding, Martin (2018): Projektionen zur Rente im Artikel der ZEIT 41/2018 mit dem Titel "Wer bezahlt die Rente?". 

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    </item>
    <item>
      <title>Folge 30 - Demografischer Wandel und die Pfade der verschmähten Geburt</title>
      <description><![CDATA[<p>Es ist einer der Megatrends des 21. Jahrhunderts: der demografische Wandel. Wir schauen uns zunächst globalgalaktisch an, warum auch Länder wie Bangladesch unter 2 Kindern pro Frau liegen und wieso die Weltbevölkerung ab 2080 schrumpfen wird. Außerdem müssen wir mit ein paar Mythen aufräumen: zum Beispiel mit dem sogenannten Pillenknick und oder den Babyboomern, die zwar viele waren, aber deren Eltern nicht besonders viele Kinder hatten. Im zweiten Teil der Folge zoomen wir in die eine Seite der Medaille des demografischen Wandels. Die niedrige Geburtenrate. Welche politischen Maßnahmen sorgen dafür, dass Frauen mehr Kinder bekommen wollen? Elterngeld? Kinderbetreuung? Rollenbilder? Und selbst wenn wir die Frauen überzeugen: was ist eigentlich mit den Männern? Im Funfact wird aus der demografischen Frage eine demokratische: was macht das mit unserem System, wenn in den 2030ern in einigen Bundesländern mehr Menschen mit Pflegestufe leben als unter 30?</p>
<p>+++ Zusatzteil: Das Buch zum Podcast erscheint Ende Juli als kostenloses E-Book und Anfang August als Print im wbv-Verlag überall im Buchhandel. Ich erzähle euch, was euch erwartet und wie ihr mich unterstützten könnt, ohne Geld in die Hand zu nehmen: fragt doch mal bei euren Büchereien und Bibliotheken nach, ob die nicht ein Printexemplar kaufen wollen :-) Zum Buch mit dem Titel "Die kalendarische Altersgrenze im Rentensystem: Gleichheit oder Willkür" geht es <a href="https://www.wbv.de/shop/Die-kalendarische-Altersgrenze-im-Rentensystem-Willkuer-oder-Gleichheit-I73439" rel="noopener noreferrer nofollow">hier </a>+++</p>
<p>Ausgewählte Quellen in der Folge:<br>
Schulz, Stefan (2022): Die Altenrepublik.<br>
Bätzing, Werner (2020): Das Landleben.<br>
United Nations Policy Brief (2015): The influence of family policies on fertility in France.<br>
Jalovaara et al. (2019): Education, Gender, and Cohort Fertility in the Nordic Countries.<br>
Rothenbacher/Fertig (2022): Deutschland in Daten. Bevölkerung, Haushalte und Familien.<br>
Bonoli / Häusermann (2009): WHO WANTS WHAT FROM THE WELFARE STATE?<br>
Dudel / Klüsener (2016): Estimating male fertility in eastern and western Germany since 1991: A new lowest low?<br>
</p>
]]></description>
      <pubDate>Fri, 07 Jul 2023 08:00:00 +0200</pubDate>
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      <author>elmar.stracke@polis180.org (Elmar Stracke)</author>
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      <dc:creator>Elmar Stracke</dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist einer der Megatrends des 21. Jahrhunderts: der demografische Wandel. Wir schauen uns zunächst globalgalaktisch an, warum auch Länder wie Bangladesch unter 2 Kindern pro Frau liegen und wieso die Weltbevölkerung ab 2080 schrumpfen wird. Außerdem müssen wir mit ein paar Mythen aufräumen: zum Beispiel mit dem sogenannten Pillenknick und oder den Babyboomern, die zwar viele waren, aber deren Eltern nicht besonders viele Kinder hatten. Im zweiten Teil der Folge zoomen wir in die eine Seite der Medaille des demografischen Wandels. Die niedrige Geburtenrate. Welche politischen Maßnahmen sorgen dafür, dass Frauen mehr Kinder bekommen wollen? Elterngeld? Kinderbetreuung? Rollenbilder? Und selbst wenn wir die Frauen überzeugen: was ist eigentlich mit den Männern? Im Funfact wird aus der demografischen Frage eine demokratische: was macht das mit unserem System, wenn in den 2030ern in einigen Bundesländern mehr Menschen mit Pflegestufe leben als unter 30?</p>
<p>+++ Zusatzteil: Das Buch zum Podcast erscheint Ende Juli als kostenloses E-Book und Anfang August als Print im wbv-Verlag überall im Buchhandel. Ich erzähle euch, was euch erwartet und wie ihr mich unterstützten könnt, ohne Geld in die Hand zu nehmen: fragt doch mal bei euren Büchereien und Bibliotheken nach, ob die nicht ein Printexemplar kaufen wollen :-) Zum Buch mit dem Titel "Die kalendarische Altersgrenze im Rentensystem: Gleichheit oder Willkür" geht es <a href="https://www.wbv.de/shop/Die-kalendarische-Altersgrenze-im-Rentensystem-Willkuer-oder-Gleichheit-I73439" rel="noopener noreferrer nofollow">hier </a>+++</p>
<p>Ausgewählte Quellen in der Folge:<br>
Schulz, Stefan (2022): Die Altenrepublik.<br>
Bätzing, Werner (2020): Das Landleben.<br>
United Nations Policy Brief (2015): The influence of family policies on fertility in France.<br>
Jalovaara et al. (2019): Education, Gender, and Cohort Fertility in the Nordic Countries.<br>
Rothenbacher/Fertig (2022): Deutschland in Daten. Bevölkerung, Haushalte und Familien.<br>
Bonoli / Häusermann (2009): WHO WANTS WHAT FROM THE WELFARE STATE?<br>
Dudel / Klüsener (2016): Estimating male fertility in eastern and western Germany since 1991: A new lowest low?<br>
</p>
]]></content:encoded>
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      <itunes:title>Demografischer Wandel und die Pfade der verschmähten Geburt</itunes:title>
      <itunes:summary>Es ist einer der Megatrends des 21. Jahrhunderts: der demografische Wandel. Wir schauen uns zunächst globalgalaktisch an, warum auch Länder wie Bangladesch unter 2 Kindern pro Frau liegen und wieso die Weltbevölkerung ab 2080 schrumpfen wird. Außerdem müssen wir mit ein paar Mythen aufräumen: zum Beispiel mit dem sogenannten Pillenknick und oder den Babyboomern, die zwar viele waren, aber deren Eltern nicht besonders viele Kinder hatten. Im zweiten Teil der Folge zoomen wir in die eine Seite der Medaille des demografischen Wandels. Die niedrige Geburtenrate. Welche politischen Maßnahmen sorgen dafür, dass Frauen mehr Kinder bekommen wollen? Elterngeld? Kinderbetreuung? Rollenbilder? Und selbst wenn wir die Frauen überzeugen: was ist eigentlich mit den Männern? Im Funfact wird aus der demografischen Frage eine demokratische: was macht das mit unserem System, wenn in den 2030ern in einigen Bundesländern mehr Menschen mit Pflegestufe leben als unter 30?

+++ Zusatzteil: Das Buch zum Podcast erscheint Ende Juli als kostenloses E-Book und Anfang August als Print im wbv-Verlag überall im Buchhandel. Ich erzähle euch, was euch erwartet und wie ihr mich unterstützten könnt, ohne Geld in die Hand zu nehmen: fragt doch mal bei euren Büchereien und Bibliotheken nach, ob die nicht ein Printexemplar kaufen wollen :-) Zum Buch mit dem Titel "Die kalendarische Altersgrenze im Rentensystem: Gleichheit oder Willkür" geht es hier +++

Ausgewählte Quellen in der Folge:

Schulz, Stefan (2022): Die Altenrepublik.

Bätzing, Werner (2020): Das Landleben.

United Nations Policy Brief (2015): The influence of family policies on fertility in France.

Jalovaara et al. (2019): Education, Gender, and Cohort Fertility in the Nordic Countries.

Rothenbacher/Fertig (2022): Deutschland in Daten. Bevölkerung, Haushalte und Familien.

Bonoli / Häusermann (2009): WHO WANTS WHAT FROM THE WELFARE STATE?

Dudel / Klüsener (2016): Estimating male fertility in eastern and western Germany since 1991: A new lowest low?



</itunes:summary>
      <itunes:episode>30</itunes:episode>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
      <itunes:season>1</itunes:season>
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    </item>
    <item>
      <title>Folge 29 - Altersbilder allenthalben mit Prof. Verena Klusmann</title>
      <description><![CDATA[<p>Ob wir wollen oder nicht, immer wenn wir mit dem Alter konfrontiert werden, weckt das in uns bestimmte Assoziationen. Diese prägen unseren Umgang mit dem Alter und auch mit uns selbst: bis zu 13 Jahre längere Lebenserwartung gehen mit positiven Altersbildern einher. Negative Stereotype wiederum führen oft zu ungerechter Diskriminierung. So ist Altersdiskriminierung statistisch in Deutschland die häufigste Diskriminierungsform und erfährt nicht annäherend so viel Aufmerksamkeit wie etwa Rassismus oder Sexismus. Neben der Bestandsaufnahme sprechen wir aber auch über konkrete Impulse, wie wir unsere Altersbilder positiv prägen können. </p>
<p>Das Whitepaper, von dem wir sprechen, findet ihr hier: <a href="http://www.health.uni-konstanz.de/sites/default/files/altersbilder-whitepaper-web-final.pdf" rel="noopener noreferrer nofollow">http://www.health.uni-konstanz.de/sites/default/files/altersbilder-whitepaper-web-final.pdf</a> </p>
<p>Den Link zum Buch reiche ich nach. Der Titel wird lauten: Die kalendarische Altersgrenze im Rentensystem: Willkür oder Gleichheit</p>
<p>Viel Spaß beim Zuhören!</p>
]]></description>
      <pubDate>Tue, 13 Jun 2023 08:30:00 +0200</pubDate>
      <link>https://alterwasgeht.podcaster.de/alterwasgeht/folge-29-altersbilder-allenthalben-mit-prof-verena-klusmann/</link>
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      <author>elmar.stracke@polis180.org (Elmar Stracke)</author>
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      <dc:creator>Elmar Stracke</dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ob wir wollen oder nicht, immer wenn wir mit dem Alter konfrontiert werden, weckt das in uns bestimmte Assoziationen. Diese prägen unseren Umgang mit dem Alter und auch mit uns selbst: bis zu 13 Jahre längere Lebenserwartung gehen mit positiven Altersbildern einher. Negative Stereotype wiederum führen oft zu ungerechter Diskriminierung. So ist Altersdiskriminierung statistisch in Deutschland die häufigste Diskriminierungsform und erfährt nicht annäherend so viel Aufmerksamkeit wie etwa Rassismus oder Sexismus. Neben der Bestandsaufnahme sprechen wir aber auch über konkrete Impulse, wie wir unsere Altersbilder positiv prägen können. </p>
<p>Das Whitepaper, von dem wir sprechen, findet ihr hier: <a href="http://www.health.uni-konstanz.de/sites/default/files/altersbilder-whitepaper-web-final.pdf" rel="noopener noreferrer nofollow">http://www.health.uni-konstanz.de/sites/default/files/altersbilder-whitepaper-web-final.pdf</a> </p>
<p>Den Link zum Buch reiche ich nach. Der Titel wird lauten: Die kalendarische Altersgrenze im Rentensystem: Willkür oder Gleichheit</p>
<p>Viel Spaß beim Zuhören!</p>
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      <itunes:author>Elmar Stracke</itunes:author>
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      <itunes:subtitle>Wie sie uns prägen und wie wir sie prägen</itunes:subtitle>
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Das Whitepaper, von dem wir sprechen, findet ihr hier: http://www.health.uni-konstanz.de/sites/default/files/altersbilder-whitepaper-web-final.pdf 

Den Link zum Buch reiche ich nach. Der Titel wird lauten: Die kalendarische Altersgrenze im Rentensystem: Willkür oder Gleichheit

Viel Spaß beim Zuhören!

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    <item>
      <title>Folge 28 - Blick hinter die Kulissen und ein Potpourri der Gerontologie mit knowlAGE</title>
      <description><![CDATA[<p>In dieser ganz besonderen (und besonders langen!) Crossover-Folge werfen Tobi und Flo vom Gerontologie-Podcast <a href="https://open.spotify.com/show/7n3S9aGwkaTYSHZFboqRJT" rel="noopener noreferrer nofollow">knowlAGE </a>und ich einen Blick hinter unsere jeweiligen Kulissen, sprechen über unsere jeweiligen Zugänge, Schwerpunkte und Interesse am Thema Alter, tauschen Anekdoten aus und ordnen relevante Forschungsergebnisse ein. Hört rein, wenn ihr wissen wollt, was ein Gerontologe beruflich macht, was ein Un-Ort ist, warum nicht alle Menschen Angst vor einem Pflegebedarf haben (müssen) oder etwa warum im Zensus die Frage "Wie viele Kinder haben Sie?" nicht gestellt wurde (obwohl das eine sehr relevante Information ist, müsste man meinen). Wie der Titel schon verrät: ein Blumenstrauß an Funfacts, guter Unterhaltung und hoffentlich spannenden Ideen!</p>
<p>Wenn Ihr Lektüre zum Alter oder zur Folge sucht, sei euch die <a href="https://www.kortes-buecher.de/" rel="noopener noreferrer nofollow">Buchhandlung Kortes</a> sehr empfohlen - dort könnt ihr nämlich auch Flo treffen!</p>
<p></p>
<p>00:00:00 Intro</p>
<p>00:01:35 Blick hinter die Kulissen</p>
<p>00:13:11 Alter im Buchhandel</p>
<p>00:15:40 Was macht knowlAGE?</p>
<p>00:19:22 Und Alter, was geht?</p>
<p>00:31:16 Der philosophische Blick</p>
<p>00:38:00 Funfact</p>
<p>00:41:00 Kulturelle Gerontologie</p>
<p>00:45:45 Demenz und Recht</p>
<p>00:50:00 Verdrängung an Un-Orte</p>
<p>00:57:45 Mit- und Selbstbestimmung</p>
<p>01:02:00 Letzte-Hilfe-Kurse</p>
<p>01:06:15 Altersvorfreuden</p>
<p>01:12:20 Schönheit vor Schlauheit</p>
<p></p>
]]></description>
      <pubDate>Fri, 05 May 2023 08:00:00 +0200</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<p>In dieser ganz besonderen (und besonders langen!) Crossover-Folge werfen Tobi und Flo vom Gerontologie-Podcast <a href="https://open.spotify.com/show/7n3S9aGwkaTYSHZFboqRJT" rel="noopener noreferrer nofollow">knowlAGE </a>und ich einen Blick hinter unsere jeweiligen Kulissen, sprechen über unsere jeweiligen Zugänge, Schwerpunkte und Interesse am Thema Alter, tauschen Anekdoten aus und ordnen relevante Forschungsergebnisse ein. Hört rein, wenn ihr wissen wollt, was ein Gerontologe beruflich macht, was ein Un-Ort ist, warum nicht alle Menschen Angst vor einem Pflegebedarf haben (müssen) oder etwa warum im Zensus die Frage "Wie viele Kinder haben Sie?" nicht gestellt wurde (obwohl das eine sehr relevante Information ist, müsste man meinen). Wie der Titel schon verrät: ein Blumenstrauß an Funfacts, guter Unterhaltung und hoffentlich spannenden Ideen!</p>
<p>Wenn Ihr Lektüre zum Alter oder zur Folge sucht, sei euch die <a href="https://www.kortes-buecher.de/" rel="noopener noreferrer nofollow">Buchhandlung Kortes</a> sehr empfohlen - dort könnt ihr nämlich auch Flo treffen!</p>
<p></p>
<p>00:00:00 Intro</p>
<p>00:01:35 Blick hinter die Kulissen</p>
<p>00:13:11 Alter im Buchhandel</p>
<p>00:15:40 Was macht knowlAGE?</p>
<p>00:19:22 Und Alter, was geht?</p>
<p>00:31:16 Der philosophische Blick</p>
<p>00:38:00 Funfact</p>
<p>00:41:00 Kulturelle Gerontologie</p>
<p>00:45:45 Demenz und Recht</p>
<p>00:50:00 Verdrängung an Un-Orte</p>
<p>00:57:45 Mit- und Selbstbestimmung</p>
<p>01:02:00 Letzte-Hilfe-Kurse</p>
<p>01:06:15 Altersvorfreuden</p>
<p>01:12:20 Schönheit vor Schlauheit</p>
<p></p>
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      <itunes:summary>In dieser ganz besonderen (und besonders langen!) Crossover-Folge werfen Tobi und Flo vom Gerontologie-Podcast knowlAGE und ich einen Blick hinter unsere jeweiligen Kulissen, sprechen über unsere jeweiligen Zugänge, Schwerpunkte und Interesse am Thema Alter, tauschen Anekdoten aus und ordnen relevante Forschungsergebnisse ein. Hört rein, wenn ihr wissen wollt, was ein Gerontologe beruflich macht, was ein Un-Ort ist, warum nicht alle Menschen Angst vor einem Pflegebedarf haben (müssen) oder etwa warum im Zensus die Frage "Wie viele Kinder haben Sie?" nicht gestellt wurde (obwohl das eine sehr relevante Information ist, müsste man meinen). Wie der Titel schon verrät: ein Blumenstrauß an Funfacts, guter Unterhaltung und hoffentlich spannenden Ideen!

Wenn Ihr Lektüre zum Alter oder zur Folge sucht, sei euch die Buchhandlung Kortes sehr empfohlen - dort könnt ihr nämlich auch Flo treffen!



00:00:00 Intro

00:01:35 Blick hinter die Kulissen

00:13:11 Alter im Buchhandel

00:15:40 Was macht knowlAGE?

00:19:22 Und Alter, was geht?

00:31:16 Der philosophische Blick

00:38:00 Funfact

00:41:00 Kulturelle Gerontologie

00:45:45 Demenz und Recht

00:50:00 Verdrängung an Un-Orte

00:57:45 Mit- und Selbstbestimmung

01:02:00 Letzte-Hilfe-Kurse

01:06:15 Altersvorfreuden

01:12:20 Schönheit vor Schlauheit



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    <item>
      <title>Folge 27 -  Existenz oder Essenz? - Arbeitssuche im Alter mit Nicole Bertherin</title>
      <description><![CDATA[<p>Arbeitssuchende über 50 bringen viel Erfahrung und Lebensklugheit mit, tragen aber häufig auch Verantwortung für Familie und Angehörige. Auch Altersbilder, Stereotypen und eine sich schnell wandelnde Welt machen die Stellensuche nicht einfacher. Während daher viele von Existenzängsten unter Druck gesetzt werden, nutzen andere wiederum die Gelegenheit, um zum Ende des Berufslebens hin endlich mal "etwas Sinnvolles" zu tun. Das berichten die Mentees und Mentor*innen von Impulse, einer Schweizer Organisation, welche ältere Arbeitslose bei der Stellensuche begleitet. Nicole Bertherin, Mitgründerin von Impulse, ordnet die Statements ein und erzählt von den Herausforderungen im Alter, von erfolgsversprechenden Strategien, von Modalverben in unserem Kopf und von Kobolden, denen wir ständig begegnen. </p>
]]></description>
      <pubDate>Sun, 09 Apr 2023 09:00:00 +0200</pubDate>
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      <title>Folge 26 - Reden gegen Einsamkeit im Alter mit Elke Schilling vom Silbernetz</title>
      <description><![CDATA[<p>Zum Glück erfährt das Thema Einsamkeit immer mehr gesellschaftliche Aufmerksamkeit - denn die einsamen Menschen tun dies per Definition häufig nicht. Um gegen Einsamkeit gerade im Alter vorzugehen, bietet das Silbernetz allen Menschen ab 60 Jahren unter 0800 4 70 80 90 die Möglichkeit, jeden Tag für 20 Minuten mit jemandem zu sprechen. Im Gespräch mit der Gründerin Elke Schilling geht es um die Verbreitung, Stigmatisierung und Muster von Alterseinsamkeit in Deutschland, die Rolle der Tagesschau im Alltag der Menschen und Möglichkeiten des freiwilligen Engagements. Besonders überraschend: wie sich seit Corona endlich auch Männer trauen anzurufen. </p>
<p>Mehr über das Silbernetz findet ihr auf der Website: <a href="https://silbernetz.org/" rel="noopener noreferrer nofollow">https://silbernetz.org/</a></p>
]]></description>
      <pubDate>Sat, 04 Mar 2023 14:11:00 +0100</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<p>Zum Glück erfährt das Thema Einsamkeit immer mehr gesellschaftliche Aufmerksamkeit - denn die einsamen Menschen tun dies per Definition häufig nicht. Um gegen Einsamkeit gerade im Alter vorzugehen, bietet das Silbernetz allen Menschen ab 60 Jahren unter 0800 4 70 80 90 die Möglichkeit, jeden Tag für 20 Minuten mit jemandem zu sprechen. Im Gespräch mit der Gründerin Elke Schilling geht es um die Verbreitung, Stigmatisierung und Muster von Alterseinsamkeit in Deutschland, die Rolle der Tagesschau im Alltag der Menschen und Möglichkeiten des freiwilligen Engagements. Besonders überraschend: wie sich seit Corona endlich auch Männer trauen anzurufen. </p>
<p>Mehr über das Silbernetz findet ihr auf der Website: <a href="https://silbernetz.org/" rel="noopener noreferrer nofollow">https://silbernetz.org/</a></p>
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Mehr über das Silbernetz findet ihr auf der Website: https://silbernetz.org/

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      <title>Folge 25 - Vor dem Tod sind nicht alle gleich</title>
      <description><![CDATA[<p>Im Spiel des Lebens haben leider nicht alle die gleichen Chancen auf eine lange Lebensdauer. Der Tod ist weder gleich noch individuell, sondern folgt bestimmten Mustern, für die wir zum Teil nicht oder kaum verantwortlich sind. Der bekannteste Faktor ist das Geschlecht: Frauen leben länger als Männer. Aber woran liegt das? Biologie oder Verhalten? Eine bahnbrechende Studie bietet eindeutige Befunde im Funfact. Auch Bildung, Beruf, Einkommen oder auch der Wohnort bedeuten statistisch ein um mehrere Jahre längeres oder kürzeres Leben. Diese sogenannte "Differenzielle Sterblichkeit" ist ein großes Gerechtigkeitsproblem für das Rentensystem. Wer lange lebt, erhält viel mehr aus der Kasse, als er oder sie eingezahlt hat. Da ein hohes Einkommen mit der Lebensdauer korreliert, heißt das: das Rentenversprechen ist wertvoller für Reiche als für Arme. Warum das problematisch ist und was man dagegen tun könnte, erfahrt ihr im zweiten Teil.<br>
<br>
Viel Spaß beim Zuhören!<br>
<br>
Der Link zur Landkreis-Studie: <a href="https://www.aerzteblatt.de/archiv/214715/Lebenserwartung-auf-Kreisebene-in-Deutschland" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.aerzteblatt.de/archiv/214715/Lebenserwartung-auf-Kreisebene-in-Deutschland</a></p>
<p>Ausgewählte Quellen:<br>
Ayuso et al. (2016): Addressing Longevity Heterogeneity in Pension Scheme Design and Reform.<br>
Ayuso et al. (2016): On the Heterogeneity in Longevity among Socio-economic Groups: Scope, Trends, and Implications for Earnings-Related Pension Schemes.<br>
Luy (1998): <em>Warum Frauen länger leben</em>. Erkenntnisse aus einem Vergleich von Kloster- und Allgemeinbevölkerung.<br>
Richter / Werding (2020): Unterschiedliche Lebenserwartungen und Rentenapassung.<br>
Whitehouse / Zaidi (2008): Socio-Economic Differences in&nbsp;Mortality:&nbsp;Implications for Pensions Policy.</p>
]]></description>
      <pubDate>Fri, 03 Feb 2023 12:46:00 +0100</pubDate>
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      <dc:creator>Elmar Stracke</dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Im Spiel des Lebens haben leider nicht alle die gleichen Chancen auf eine lange Lebensdauer. Der Tod ist weder gleich noch individuell, sondern folgt bestimmten Mustern, für die wir zum Teil nicht oder kaum verantwortlich sind. Der bekannteste Faktor ist das Geschlecht: Frauen leben länger als Männer. Aber woran liegt das? Biologie oder Verhalten? Eine bahnbrechende Studie bietet eindeutige Befunde im Funfact. Auch Bildung, Beruf, Einkommen oder auch der Wohnort bedeuten statistisch ein um mehrere Jahre längeres oder kürzeres Leben. Diese sogenannte "Differenzielle Sterblichkeit" ist ein großes Gerechtigkeitsproblem für das Rentensystem. Wer lange lebt, erhält viel mehr aus der Kasse, als er oder sie eingezahlt hat. Da ein hohes Einkommen mit der Lebensdauer korreliert, heißt das: das Rentenversprechen ist wertvoller für Reiche als für Arme. Warum das problematisch ist und was man dagegen tun könnte, erfahrt ihr im zweiten Teil.<br>
<br>
Viel Spaß beim Zuhören!<br>
<br>
Der Link zur Landkreis-Studie: <a href="https://www.aerzteblatt.de/archiv/214715/Lebenserwartung-auf-Kreisebene-in-Deutschland" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.aerzteblatt.de/archiv/214715/Lebenserwartung-auf-Kreisebene-in-Deutschland</a></p>
<p>Ausgewählte Quellen:<br>
Ayuso et al. (2016): Addressing Longevity Heterogeneity in Pension Scheme Design and Reform.<br>
Ayuso et al. (2016): On the Heterogeneity in Longevity among Socio-economic Groups: Scope, Trends, and Implications for Earnings-Related Pension Schemes.<br>
Luy (1998): <em>Warum Frauen länger leben</em>. Erkenntnisse aus einem Vergleich von Kloster- und Allgemeinbevölkerung.<br>
Richter / Werding (2020): Unterschiedliche Lebenserwartungen und Rentenapassung.<br>
Whitehouse / Zaidi (2008): Socio-Economic Differences in&nbsp;Mortality:&nbsp;Implications for Pensions Policy.</p>
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      <itunes:author>Elmar Stracke</itunes:author>
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      <itunes:title>Vor dem Tod sind nicht alle gleich</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Gründe und Auswirkungen differenzieller Sterblichkeit</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Im Spiel des Lebens haben leider nicht alle die gleichen Chancen auf eine lange Lebensdauer. Der Tod ist weder gleich noch individuell, sondern folgt bestimmten Mustern, für die wir zum Teil nicht oder kaum verantwortlich sind. Der bekannteste Faktor ist das Geschlecht: Frauen leben länger als Männer. Aber woran liegt das? Biologie oder Verhalten? Eine bahnbrechende Studie bietet eindeutige Befunde im Funfact. Auch Bildung, Beruf, Einkommen oder auch der Wohnort bedeuten statistisch ein um mehrere Jahre längeres oder kürzeres Leben. Diese sogenannte "Differenzielle Sterblichkeit" ist ein großes Gerechtigkeitsproblem für das Rentensystem. Wer lange lebt, erhält viel mehr aus der Kasse, als er oder sie eingezahlt hat. Da ein hohes Einkommen mit der Lebensdauer korreliert, heißt das: das Rentenversprechen ist wertvoller für Reiche als für Arme. Warum das problematisch ist und was man dagegen tun könnte, erfahrt ihr im zweiten Teil.



Viel Spaß beim Zuhören!



Der Link zur Landkreis-Studie: https://www.aerzteblatt.de/archiv/214715/Lebenserwartung-auf-Kreisebene-in-Deutschland

Ausgewählte Quellen:

Ayuso et al. (2016): Addressing Longevity Heterogeneity in Pension Scheme Design and Reform.

Ayuso et al. (2016): On the Heterogeneity in Longevity among Socio-economic Groups: Scope, Trends, and Implications for Earnings-Related Pension Schemes.

Luy (1998): Warum Frauen länger leben. Erkenntnisse aus einem Vergleich von Kloster- und Allgemeinbevölkerung.

Richter / Werding (2020): Unterschiedliche Lebenserwartungen und Rentenapassung.

Whitehouse / Zaidi (2008): Socio-Economic Differences in Mortality: Implications for Pensions Policy.

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      <itunes:episode>25</itunes:episode>
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    </item>
    <item>
      <title>Folge 24 - Partnerschaft in der Krise? Glücklich zusammen alt werden mit Prof. Perrig-Chiello</title>
      <description><![CDATA[<p>Im Gespräch mit der Entwicklungspsychologin Prof. Pasqualina Perrig-Chiello (Universität Bern) sprechen wir über die gesellschaftliche Realität von Partnerschaften: lassen sich wirklich mehr Menschen scheiden als früher? was führt Menschen heutzutage zusammen? Und vor allem: was hält sie zusammen? Wir erfahren, was die wichtigsten Faktoren für lange, glückliche Beziehungen sind, welche Verhaltensweisen sich positiv auswirken und welche hingegen als "Apokalyptische Reiter" bekannt sind. Es ist wirklich eine Folge fürs Leben - genauer gesagt für das gemeinsame Leben. Viel Spaß beim Zuhören!<br>
<br>
Hat euch die Folge gefallen? Habt Ihr Ideen, Vorschläge, Themenwünsche? Hinterlasst gerne eine Bewertung oder schreibt mir eure Kritik und Anregungen auf Twitter, Instagram, Facebook oder an info@alter-was-geht.de :-)</p>
]]></description>
      <pubDate>Fri, 06 Jan 2023 08:00:00 +0100</pubDate>
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      <author>elmar.stracke@polis180.org (Elmar Stracke)</author>
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      <dc:creator>Elmar Stracke</dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Im Gespräch mit der Entwicklungspsychologin Prof. Pasqualina Perrig-Chiello (Universität Bern) sprechen wir über die gesellschaftliche Realität von Partnerschaften: lassen sich wirklich mehr Menschen scheiden als früher? was führt Menschen heutzutage zusammen? Und vor allem: was hält sie zusammen? Wir erfahren, was die wichtigsten Faktoren für lange, glückliche Beziehungen sind, welche Verhaltensweisen sich positiv auswirken und welche hingegen als "Apokalyptische Reiter" bekannt sind. Es ist wirklich eine Folge fürs Leben - genauer gesagt für das gemeinsame Leben. Viel Spaß beim Zuhören!<br>
<br>
Hat euch die Folge gefallen? Habt Ihr Ideen, Vorschläge, Themenwünsche? Hinterlasst gerne eine Bewertung oder schreibt mir eure Kritik und Anregungen auf Twitter, Instagram, Facebook oder an info@alter-was-geht.de :-)</p>
]]></content:encoded>
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      <itunes:author>Elmar Stracke</itunes:author>
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      <itunes:title>Partnerschaft in der Krise? Glücklich zusammen alt werden mit Prof. Perrig-Chiello</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Das Geheimnis gelungener Partnerschaften</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Im Gespräch mit der Entwicklungspsychologin Prof. Pasqualina Perrig-Chiello (Universität Bern) sprechen wir über die gesellschaftliche Realität von Partnerschaften: lassen sich wirklich mehr Menschen scheiden als früher? was führt Menschen heutzutage zusammen? Und vor allem: was hält sie zusammen? Wir erfahren, was die wichtigsten Faktoren für lange, glückliche Beziehungen sind, welche Verhaltensweisen sich positiv auswirken und welche hingegen als "Apokalyptische Reiter" bekannt sind. Es ist wirklich eine Folge fürs Leben - genauer gesagt für das gemeinsame Leben. Viel Spaß beim Zuhören!



Hat euch die Folge gefallen? Habt Ihr Ideen, Vorschläge, Themenwünsche? Hinterlasst gerne eine Bewertung oder schreibt mir eure Kritik und Anregungen auf Twitter, Instagram, Facebook oder an info@alter-was-geht.de :-)

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      <itunes:episode>24</itunes:episode>
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    <item>
      <title>Folge 23 - Alter, Pflege und Politik in Korea und ein Netzwerk in Hamburg</title>
      <description><![CDATA[<p>Frau Dr. Yong-Seun Chang-Gusko (Koshin-Universität Busan und früher FOM Hamburg) berichtet von ihren Erfahrungen im Aufbau digitaler Seniorenservices in Deutschland und von der Rolle des Alters in der koreanischen Gesellschaft. Dort ist der Respekt vor den Alten weit stärker verankert als bei uns. Aber nicht nur das: das koreanische Gesundheits- und Pflegesystem ist viel stärker auf Prävention ausgerichtet und an den Patienten (anstelle der Anbieter) orientiert. Doch nicht alles, was glänzt, ist Gold. Neben einer großen Schere zwischen Arm und Reich hat Korea hat eine der niedrigsten Geburtenraten der Welt (0,85 Kinder pro Frau), weil Kinder zu teuer sind und das Berufsleben kaum mit Familie zu vereinbaren ist. </p>
<p>Der Link zur Hamburger Plattform LIDO: <a href="https://meinlido.de/" rel="noopener noreferrer nofollow">https://meinlido.de/</a><br>
<br>
Und zu einem Werbevideo mit Youn Yuh-Jung und Zigzag: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=9x5AoAwPAK4" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.youtube.com/watch?v=9x5AoAwPAK4</a></p>
<p>Abonniert Alter, was geht? auch bei Instagram, Facebook und Twitter. Alle Folgen findet ihr auch unter www.alter-was-geht.de inklusive Kommentarfunktion :-)</p>
]]></description>
      <pubDate>Sun, 11 Dec 2022 08:00:00 +0100</pubDate>
      <link>https://alterwasgeht.podcaster.de/alterwasgeht/folge-23-alter-pflege-und-politik-in-korea-und-ein-netzwerk-in-hamburg/</link>
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      <author>elmar.stracke@polis180.org (Elmar Stracke)</author>
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      <dc:creator>Elmar Stracke</dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Frau Dr. Yong-Seun Chang-Gusko (Koshin-Universität Busan und früher FOM Hamburg) berichtet von ihren Erfahrungen im Aufbau digitaler Seniorenservices in Deutschland und von der Rolle des Alters in der koreanischen Gesellschaft. Dort ist der Respekt vor den Alten weit stärker verankert als bei uns. Aber nicht nur das: das koreanische Gesundheits- und Pflegesystem ist viel stärker auf Prävention ausgerichtet und an den Patienten (anstelle der Anbieter) orientiert. Doch nicht alles, was glänzt, ist Gold. Neben einer großen Schere zwischen Arm und Reich hat Korea hat eine der niedrigsten Geburtenraten der Welt (0,85 Kinder pro Frau), weil Kinder zu teuer sind und das Berufsleben kaum mit Familie zu vereinbaren ist. </p>
<p>Der Link zur Hamburger Plattform LIDO: <a href="https://meinlido.de/" rel="noopener noreferrer nofollow">https://meinlido.de/</a><br>
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Und zu einem Werbevideo mit Youn Yuh-Jung und Zigzag: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=9x5AoAwPAK4" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.youtube.com/watch?v=9x5AoAwPAK4</a></p>
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      <itunes:author>Elmar Stracke</itunes:author>
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      <itunes:title>Alter, Pflege und Politik in Korea</itunes:title>
      <itunes:subtitle>und ein Netzwerk in Hamburg</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Frau Dr. Yong-Seun Chang-Gusko (Koshin-Universität Busan und früher FOM Hamburg) berichtet von ihren Erfahrungen im Aufbau digitaler Seniorenservices in Deutschland und von der Rolle des Alters in der koreanischen Gesellschaft. Dort ist der Respekt vor den Alten weit stärker verankert als bei uns. Aber nicht nur das: das koreanische Gesundheits- und Pflegesystem ist viel stärker auf Prävention ausgerichtet und an den Patienten (anstelle der Anbieter) orientiert. Doch nicht alles, was glänzt, ist Gold. Neben einer großen Schere zwischen Arm und Reich hat Korea hat eine der niedrigsten Geburtenraten der Welt (0,85 Kinder pro Frau), weil Kinder zu teuer sind und das Berufsleben kaum mit Familie zu vereinbaren ist. 

Der Link zur Hamburger Plattform LIDO: https://meinlido.de/



Und zu einem Werbevideo mit Youn Yuh-Jung und Zigzag: https://www.youtube.com/watch?v=9x5AoAwPAK4

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    <item>
      <title>Folge 22 - Aufstieg und Verfall des Organismus</title>
      <description><![CDATA[<p>Das Alter ist jünger als man denkt - denn schon mit Mitte 20 setzt die Alterung und der Verfall des Menschen ein. Doch bis wir es im Alltag spüren, gehen noch Jahrzehnte ins Land. Denn der Mensch und sein Gehirn sind sehr gut darin, Verluste zu kompensieren und neue Wege zu gehen. Warum und wie altern wir und was passiert dabei mit Körper, Geist und dem Charakter? Was auch immer passiert: es passiert später als in früheren Generationen. Die Menschen werden nicht nur älter, sondern bleiben auch viel länger gesund und selbstständig. Und am Ende des Lebens werden wir alle zufriedener als zuvor. Klingt paradox, ist aber so.<br>
<br>
Mein Science Slam zu der Frage, ob Altern eine Krankheit ist:<br>
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=w5WxT7by30I" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.youtube.com/watch?v=w5WxT7by30I</a></p>
<p>Ausgewählte Quellen:<br>
Kirkwood (2000): Zeit unseres Lebens.<br>
Mella et al. (2018): Individual Differences in Development Change.<br>
Medwedew (1990): An attempt at a rational classification of theories of ageing.<br>
Rinkenauer (2008): Motorische Leistungsfähigkeit im Alter.<br>
Staudinger (2000): Das Paradox des subjektiven Wohlbefindens.<br>
Staudinger (2008): Was ist das Alter(n) der Persönlichkeit?<br>
</p>
]]></description>
      <pubDate>Mon, 28 Nov 2022 07:00:00 +0100</pubDate>
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      <author>elmar.stracke@polis180.org (Elmar Stracke)</author>
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      <content:encoded><![CDATA[<p>Das Alter ist jünger als man denkt - denn schon mit Mitte 20 setzt die Alterung und der Verfall des Menschen ein. Doch bis wir es im Alltag spüren, gehen noch Jahrzehnte ins Land. Denn der Mensch und sein Gehirn sind sehr gut darin, Verluste zu kompensieren und neue Wege zu gehen. Warum und wie altern wir und was passiert dabei mit Körper, Geist und dem Charakter? Was auch immer passiert: es passiert später als in früheren Generationen. Die Menschen werden nicht nur älter, sondern bleiben auch viel länger gesund und selbstständig. Und am Ende des Lebens werden wir alle zufriedener als zuvor. Klingt paradox, ist aber so.<br>
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Mein Science Slam zu der Frage, ob Altern eine Krankheit ist:<br>
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=w5WxT7by30I" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.youtube.com/watch?v=w5WxT7by30I</a></p>
<p>Ausgewählte Quellen:<br>
Kirkwood (2000): Zeit unseres Lebens.<br>
Mella et al. (2018): Individual Differences in Development Change.<br>
Medwedew (1990): An attempt at a rational classification of theories of ageing.<br>
Rinkenauer (2008): Motorische Leistungsfähigkeit im Alter.<br>
Staudinger (2000): Das Paradox des subjektiven Wohlbefindens.<br>
Staudinger (2008): Was ist das Alter(n) der Persönlichkeit?<br>
</p>
]]></content:encoded>
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      <itunes:author>Elmar Stracke</itunes:author>
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      <itunes:title>Aufstieg und Verfall des Organismus</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Wann und warum wir altern und wann wir es bemerken</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Das Alter ist jünger als man denkt - denn schon mit Mitte 20 setzt die Alterung und der Verfall des Menschen ein. Doch bis wir es im Alltag spüren, gehen noch Jahrzehnte ins Land. Denn der Mensch und sein Gehirn sind sehr gut darin, Verluste zu kompensieren und neue Wege zu gehen. Warum und wie altern wir und was passiert dabei mit Körper, Geist und dem Charakter? Was auch immer passiert: es passiert später als in früheren Generationen. Die Menschen werden nicht nur älter, sondern bleiben auch viel länger gesund und selbstständig. Und am Ende des Lebens werden wir alle zufriedener als zuvor. Klingt paradox, ist aber so.



Mein Science Slam zu der Frage, ob Altern eine Krankheit ist:

https://www.youtube.com/watch?v=w5WxT7by30I

Ausgewählte Quellen:

Kirkwood (2000): Zeit unseres Lebens.

Mella et al. (2018): Individual Differences in Development Change.

Medwedew (1990): An attempt at a rational classification of theories of ageing.

Rinkenauer (2008): Motorische Leistungsfähigkeit im Alter.

Staudinger (2000): Das Paradox des subjektiven Wohlbefindens.

Staudinger (2008): Was ist das Alter(n) der Persönlichkeit?



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      <itunes:episode>22</itunes:episode>
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    <item>
      <title>Folge 21 - Epochenzäsuren 1945 und 1957</title>
      <description><![CDATA[<p>"Hitlers Rente" hat es bisher noch nicht in den Doku-Olymp nachts auf N24 geschafft. Dabei gab es einige interessante Entwicklungen: individuelle Beitragszahlungen, die Verankerung des Verdienstgedanken, Versuche zu einer Einheitsrente zu gelangen und eine ökonomisch sehr interessante Begründung, warum es 1942 -nicht- zu einer Rentenerhöhung kam. In der jungen Bundesrepublik war eine Rentenreform überfällig: das Kapital war im wahrsten Sinne des Wortes vernichtet, es gab immer mehr Flüchtlinge, Vertriebene und Kriegsversehrte. Die Rentenreform von 1957 war eine wahre Epochenzäsur. Sie begründete die Beitragsäquivalenz, den Generationenvertrag und die Norm eines Alters ohne Arbeit. Alles bis dahin weitestgehend unbekannt in der europäischen Ideenwelt. <br>
<br>
Der Funfact spannt den Bogen über beide Teile: es geht um die Witwenrente der Witwe des berüchtigten Präsidenten des Volksgerichtshofs, Roland Freisler. Diese wurde mit einer kuriosen Begründung in den 1970ern nämlich noch einmal erhöht, was 1985 einen Skandal auslöste.<br>
<br>
Ausgewählte Quellen:<br>
<br>
Göckenjan (2000): Das Alter würdigen. <br>
Günther (1996): Entwicklungsprobleme der gesetzlichen Altersversorgung in der BRD seit 1949.<br>
Kindel/Schackow (1957): Die Bedeutung der Altersgrenze in den System der sozialen Sicherung.<br>
Schmähl (2018): Alterssicherungspolitik in Deutschland. Vorgeschichte und Entwicklung von 1945 bis 1998.<br>
Auerbach, Ehrenberg, Heubeck, Reichenberger, Wingen mit Beiträgen in diversen Ausgaben von "Sozialer Fortschritt" im Jahre 1964.<br>
<br>
Der Spiegel-Artikel:<br>
<a href="https://www.spiegel.de/politik/kleines-zubrot-a-f8948a72-0002-0001-0000-000013512519" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.spiegel.de/politik/kleines-zubrot-a-f8948a72-0002-0001-0000-000013512519</a><br>
<br>
Alle Folgen mit Kommentarfunktion findet ihr unter<br>
<a href="https://www.alter-was-geht.de" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.alter-was-geht.de</a><br>
<br>
Wer mich finanziell unterstützen möchte, kann das unter <a href="https://paypal.me/alterwasgeht" rel="noopener noreferrer nofollow">https://paypal.me/alterwasgeht</a> tun. Vielen Dank!<br>
</p>
]]></description>
      <pubDate>Sat, 29 Oct 2022 20:02:00 +0200</pubDate>
      <link>https://alterwasgeht.podcaster.de/alterwasgeht/folge-21-epochenzaesuren-1945-und-1957/</link>
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      <author>elmar.stracke@polis180.org (Elmar Stracke)</author>
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      <dc:creator>Elmar Stracke</dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[<p>"Hitlers Rente" hat es bisher noch nicht in den Doku-Olymp nachts auf N24 geschafft. Dabei gab es einige interessante Entwicklungen: individuelle Beitragszahlungen, die Verankerung des Verdienstgedanken, Versuche zu einer Einheitsrente zu gelangen und eine ökonomisch sehr interessante Begründung, warum es 1942 -nicht- zu einer Rentenerhöhung kam. In der jungen Bundesrepublik war eine Rentenreform überfällig: das Kapital war im wahrsten Sinne des Wortes vernichtet, es gab immer mehr Flüchtlinge, Vertriebene und Kriegsversehrte. Die Rentenreform von 1957 war eine wahre Epochenzäsur. Sie begründete die Beitragsäquivalenz, den Generationenvertrag und die Norm eines Alters ohne Arbeit. Alles bis dahin weitestgehend unbekannt in der europäischen Ideenwelt. <br>
<br>
Der Funfact spannt den Bogen über beide Teile: es geht um die Witwenrente der Witwe des berüchtigten Präsidenten des Volksgerichtshofs, Roland Freisler. Diese wurde mit einer kuriosen Begründung in den 1970ern nämlich noch einmal erhöht, was 1985 einen Skandal auslöste.<br>
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Ausgewählte Quellen:<br>
<br>
Göckenjan (2000): Das Alter würdigen. <br>
Günther (1996): Entwicklungsprobleme der gesetzlichen Altersversorgung in der BRD seit 1949.<br>
Kindel/Schackow (1957): Die Bedeutung der Altersgrenze in den System der sozialen Sicherung.<br>
Schmähl (2018): Alterssicherungspolitik in Deutschland. Vorgeschichte und Entwicklung von 1945 bis 1998.<br>
Auerbach, Ehrenberg, Heubeck, Reichenberger, Wingen mit Beiträgen in diversen Ausgaben von "Sozialer Fortschritt" im Jahre 1964.<br>
<br>
Der Spiegel-Artikel:<br>
<a href="https://www.spiegel.de/politik/kleines-zubrot-a-f8948a72-0002-0001-0000-000013512519" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.spiegel.de/politik/kleines-zubrot-a-f8948a72-0002-0001-0000-000013512519</a><br>
<br>
Alle Folgen mit Kommentarfunktion findet ihr unter<br>
<a href="https://www.alter-was-geht.de" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.alter-was-geht.de</a><br>
<br>
Wer mich finanziell unterstützen möchte, kann das unter <a href="https://paypal.me/alterwasgeht" rel="noopener noreferrer nofollow">https://paypal.me/alterwasgeht</a> tun. Vielen Dank!<br>
</p>
]]></content:encoded>
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      <itunes:author>Elmar Stracke</itunes:author>
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      <itunes:title>Epochenzäsuren 1945 und 1957</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Entwicklung der Rente im Dritten Reich und die Jahrhundertreform unter Adenauer</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>"Hitlers Rente" hat es bisher noch nicht in den Doku-Olymp nachts auf N24 geschafft. Dabei gab es einige interessante Entwicklungen: individuelle Beitragszahlungen, die Verankerung des Verdienstgedanken, Versuche zu einer Einheitsrente zu gelangen und eine ökonomisch sehr interessante Begründung, warum es 1942 -nicht- zu einer Rentenerhöhung kam. In der jungen Bundesrepublik war eine Rentenreform überfällig: das Kapital war im wahrsten Sinne des Wortes vernichtet, es gab immer mehr Flüchtlinge, Vertriebene und Kriegsversehrte. Die Rentenreform von 1957 war eine wahre Epochenzäsur. Sie begründete die Beitragsäquivalenz, den Generationenvertrag und die Norm eines Alters ohne Arbeit. Alles bis dahin weitestgehend unbekannt in der europäischen Ideenwelt. 



Der Funfact spannt den Bogen über beide Teile: es geht um die Witwenrente der Witwe des berüchtigten Präsidenten des Volksgerichtshofs, Roland Freisler. Diese wurde mit einer kuriosen Begründung in den 1970ern nämlich noch einmal erhöht, was 1985 einen Skandal auslöste.



Ausgewählte Quellen:



Göckenjan (2000): Das Alter würdigen. 

Günther (1996): Entwicklungsprobleme der gesetzlichen Altersversorgung in der BRD seit 1949.

Kindel/Schackow (1957): Die Bedeutung der Altersgrenze in den System der sozialen Sicherung.

Schmähl (2018): Alterssicherungspolitik in Deutschland. Vorgeschichte und Entwicklung von 1945 bis 1998.

Auerbach, Ehrenberg, Heubeck, Reichenberger, Wingen mit Beiträgen in diversen Ausgaben von "Sozialer Fortschritt" im Jahre 1964.



Der Spiegel-Artikel:

https://www.spiegel.de/politik/kleines-zubrot-a-f8948a72-0002-0001-0000-000013512519



Alle Folgen mit Kommentarfunktion findet ihr unter

https://www.alter-was-geht.de



Wer mich finanziell unterstützen möchte, kann das unter https://paypal.me/alterwasgeht tun. Vielen Dank!



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    <item>
      <title>Folge 20 - Senioren bald ohne Heim - Seniorenproteste mit Carolin Genz</title>
      <description><![CDATA[<p>Die Jugend hat keinesfalls ein Monopol auf die öffentliche Protestkultur. Davon erzählen nicht nur Omas for Future, sondern zum Beispiel auch Senioren for Hansa-Ufer 5. Die Stadtanthropologin Carolin Genz hat über mehrere Jahre Proteste von Senioren gegen steigende Mieten und Verdrängung in Berlin begleitet. Diese waren nicht nur von Herzblut bis Verzweiflung geprägt, sondern auch von digitalen Organisationsformen, Flashmobs und eigenen Protestsongs. Gleichzeitig ist allein schon die Logistik für Ü80 mit Rollatoren und Wärmdecken eine besondere Herausforderung. Carolin Genz führt uns durch ihre Forschung, die analytischen Hintergründe und wie und wann aus der teilnehmenden Beobachtung eine persönliche Verantwortung erwächst. </p>
<p>Alle Folgen mit Kommentarfunktion gibt es hier: https://www.alter-was-geht.de<br>
<br>
Den Song findet ihr hier: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=otQptAciDhM" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.youtube.com/watch?v=otQptAciDhM</a><br>
<br>
Einen Überblicksartikel von Carolin Genz zu ihrer Arbeit findet ihr hier:<br>
<a href="https://zeitschrift-suburban.de/sys/index.php/suburban/article/view/535/854#content" rel="noopener noreferrer nofollow">https://zeitschrift-suburban.de/sys/index.php/suburban/article/view/535/854#content</a><br>
<br>
Ihre Dissertation gibt es bei Springer: <a href="https://bit.ly/3VfLipy" rel="noopener noreferrer nofollow">https://bit.ly/3VfLipy</a><br>
<br>
Die Petition gibt es hier: <a href="https://bit.ly/3CnG2au" rel="noopener noreferrer nofollow">https://bit.ly/3CnG2au</a><br>
<br>
<br>
</p>
]]></description>
      <pubDate>Mon, 10 Oct 2022 07:00:00 +0200</pubDate>
      <link>https://alterwasgeht.podcaster.de/alterwasgeht/folge-20-senioren-bald-ohne-heim-seniorenproteste-mit-carolin-genz/</link>
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      <author>elmar.stracke@polis180.org (Elmar Stracke)</author>
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      <dc:creator>Elmar Stracke</dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Die Jugend hat keinesfalls ein Monopol auf die öffentliche Protestkultur. Davon erzählen nicht nur Omas for Future, sondern zum Beispiel auch Senioren for Hansa-Ufer 5. Die Stadtanthropologin Carolin Genz hat über mehrere Jahre Proteste von Senioren gegen steigende Mieten und Verdrängung in Berlin begleitet. Diese waren nicht nur von Herzblut bis Verzweiflung geprägt, sondern auch von digitalen Organisationsformen, Flashmobs und eigenen Protestsongs. Gleichzeitig ist allein schon die Logistik für Ü80 mit Rollatoren und Wärmdecken eine besondere Herausforderung. Carolin Genz führt uns durch ihre Forschung, die analytischen Hintergründe und wie und wann aus der teilnehmenden Beobachtung eine persönliche Verantwortung erwächst. </p>
<p>Alle Folgen mit Kommentarfunktion gibt es hier: https://www.alter-was-geht.de<br>
<br>
Den Song findet ihr hier: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=otQptAciDhM" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.youtube.com/watch?v=otQptAciDhM</a><br>
<br>
Einen Überblicksartikel von Carolin Genz zu ihrer Arbeit findet ihr hier:<br>
<a href="https://zeitschrift-suburban.de/sys/index.php/suburban/article/view/535/854#content" rel="noopener noreferrer nofollow">https://zeitschrift-suburban.de/sys/index.php/suburban/article/view/535/854#content</a><br>
<br>
Ihre Dissertation gibt es bei Springer: <a href="https://bit.ly/3VfLipy" rel="noopener noreferrer nofollow">https://bit.ly/3VfLipy</a><br>
<br>
Die Petition gibt es hier: <a href="https://bit.ly/3CnG2au" rel="noopener noreferrer nofollow">https://bit.ly/3CnG2au</a><br>
<br>
<br>
</p>
]]></content:encoded>
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      <itunes:author>Elmar Stracke</itunes:author>
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      <itunes:title>Senioren bald ohne Heim</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Seniorenproteste mit Carolin Genz</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die Jugend hat keinesfalls ein Monopol auf die öffentliche Protestkultur. Davon erzählen nicht nur Omas for Future, sondern zum Beispiel auch Senioren for Hansa-Ufer 5. Die Stadtanthropologin Carolin Genz hat über mehrere Jahre Proteste von Senioren gegen steigende Mieten und Verdrängung in Berlin begleitet. Diese waren nicht nur von Herzblut bis Verzweiflung geprägt, sondern auch von digitalen Organisationsformen, Flashmobs und eigenen Protestsongs. Gleichzeitig ist allein schon die Logistik für Ü80 mit Rollatoren und Wärmdecken eine besondere Herausforderung. Carolin Genz führt uns durch ihre Forschung, die analytischen Hintergründe und wie und wann aus der teilnehmenden Beobachtung eine persönliche Verantwortung erwächst. 

Alle Folgen mit Kommentarfunktion gibt es hier: https://www.alter-was-geht.de



Den Song findet ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=otQptAciDhM



Einen Überblicksartikel von Carolin Genz zu ihrer Arbeit findet ihr hier:

https://zeitschrift-suburban.de/sys/index.php/suburban/article/view/535/854#content



Ihre Dissertation gibt es bei Springer: https://bit.ly/3VfLipy



Die Petition gibt es hier: https://bit.ly/3CnG2au







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    <item>
      <title>Folge 19 - Digital durch alle Alter mit der Frontfrau des Smart Aging Ria Hinken</title>
      <description><![CDATA[<p>Vielleicht brauchen wir kein WLAN an jeder Kaffeetasse im Seniorenheim, aber Digitalkompetenz ist ganz sicher zu einer Bedingung für gesellschaftliche Teilhabe geworden. Mit der "Frontfrau des Smart Agings", Ria Hinken, spreche ich daher unter anderem über die Generation Lochkarte, Smartphone-Sprechstunden und alterssensible Programmierung. Wie sich herausstellt, sind lange nicht immer die Alten das Problem.<br>
<br>
Mehr über ihre Arbeit erfahrt ihr hier: <a href="https://alterskompetenz.info/" rel="noopener noreferrer nofollow">https://alterskompetenz.info/</a><br>
<br>
Viel Spaß beim Zuhören und hinterlasst gerne eine Bewertung! :)<br>
<br>
Wer mich finanziell unterstützen mag, kann das unter <a href="https://paypal.me/alterwasgeht" rel="noopener noreferrer nofollow">https://paypal.me/alterwasgeht</a> tun. <br>
</p>
]]></description>
      <pubDate>Fri, 23 Sep 2022 07:13:00 +0200</pubDate>
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      <author>elmar.stracke@polis180.org (Elmar Stracke)</author>
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      <dc:creator>Elmar Stracke</dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht brauchen wir kein WLAN an jeder Kaffeetasse im Seniorenheim, aber Digitalkompetenz ist ganz sicher zu einer Bedingung für gesellschaftliche Teilhabe geworden. Mit der "Frontfrau des Smart Agings", Ria Hinken, spreche ich daher unter anderem über die Generation Lochkarte, Smartphone-Sprechstunden und alterssensible Programmierung. Wie sich herausstellt, sind lange nicht immer die Alten das Problem.<br>
<br>
Mehr über ihre Arbeit erfahrt ihr hier: <a href="https://alterskompetenz.info/" rel="noopener noreferrer nofollow">https://alterskompetenz.info/</a><br>
<br>
Viel Spaß beim Zuhören und hinterlasst gerne eine Bewertung! :)<br>
<br>
Wer mich finanziell unterstützen mag, kann das unter <a href="https://paypal.me/alterwasgeht" rel="noopener noreferrer nofollow">https://paypal.me/alterwasgeht</a> tun. <br>
</p>
]]></content:encoded>
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      <itunes:author>Elmar Stracke</itunes:author>
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      <itunes:title>Digital durch alle Alter</itunes:title>
      <itunes:subtitle>mit der Frontfrau des Smart Aging Ria Hinken</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Vielleicht brauchen wir kein WLAN an jeder Kaffeetasse im Seniorenheim, aber Digitalkompetenz ist ganz sicher zu einer Bedingung für gesellschaftliche Teilhabe geworden. Mit der "Frontfrau des Smart Agings", Ria Hinken, spreche ich daher unter anderem über die Generation Lochkarte, Smartphone-Sprechstunden und alterssensible Programmierung. Wie sich herausstellt, sind lange nicht immer die Alten das Problem.



Mehr über ihre Arbeit erfahrt ihr hier: https://alterskompetenz.info/



Viel Spaß beim Zuhören und hinterlasst gerne eine Bewertung! :)



Wer mich finanziell unterstützen mag, kann das unter https://paypal.me/alterwasgeht tun. 



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      <title>Folge 18 - Altersgrenzen: Gleich Willkür oder gleiche Willkür?</title>
      <description><![CDATA[<p>In dieser Folge geht es um Altersgrenzen und Pitbulls. Klar, Altersgrenzen sind willkürlich gesetzt und nutzen das kalendarische Alter, welches so ziemlich gar nichts über uns aussagt und für welches wir nicht verantwortlich sind. Ein klarer Fall von Altersdiskriminierung. Darin liegt aber auch ein Vorteil: am kalendarischen Alter kann man nichts manipulieren, es ist transparent ermittelbar, niemand muss sich dafür rechtfertigen. Es bietet also arithmetische statt Pro-Kopf-Gleichheit. Und was ist jetzt mit den Pitbulls? Die spielen dabei eine wichtige Rolle. Viel Spaß beim Zuhören!</p>
<p>Ausgewählte Literatur: <br>
Schauer, Frederick F. (2003): Profiles, probabilities and stereotypes.<br>
<br>
Paypal: <br>
https://paypal.me/alterwasgeht</p>
]]></description>
      <pubDate>Mon, 05 Sep 2022 07:00:00 +0200</pubDate>
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      <author>elmar.stracke@polis180.org (Elmar Stracke)</author>
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      <dc:creator>Elmar Stracke</dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[<p>In dieser Folge geht es um Altersgrenzen und Pitbulls. Klar, Altersgrenzen sind willkürlich gesetzt und nutzen das kalendarische Alter, welches so ziemlich gar nichts über uns aussagt und für welches wir nicht verantwortlich sind. Ein klarer Fall von Altersdiskriminierung. Darin liegt aber auch ein Vorteil: am kalendarischen Alter kann man nichts manipulieren, es ist transparent ermittelbar, niemand muss sich dafür rechtfertigen. Es bietet also arithmetische statt Pro-Kopf-Gleichheit. Und was ist jetzt mit den Pitbulls? Die spielen dabei eine wichtige Rolle. Viel Spaß beim Zuhören!</p>
<p>Ausgewählte Literatur: <br>
Schauer, Frederick F. (2003): Profiles, probabilities and stereotypes.<br>
<br>
Paypal: <br>
https://paypal.me/alterwasgeht</p>
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      <itunes:title>Altersgrenzen: Gleich Willkür oder gleiche Willkür</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Arithmetische Gleichheit oder was wir am Streichholzziehen gut finden</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>In dieser Folge geht es um Altersgrenzen und Pitbulls. Klar, Altersgrenzen sind willkürlich gesetzt und nutzen das kalendarische Alter, welches so ziemlich gar nichts über uns aussagt und für welches wir nicht verantwortlich sind. Ein klarer Fall von Altersdiskriminierung. Darin liegt aber auch ein Vorteil: am kalendarischen Alter kann man nichts manipulieren, es ist transparent ermittelbar, niemand muss sich dafür rechtfertigen. Es bietet also arithmetische statt Pro-Kopf-Gleichheit. Und was ist jetzt mit den Pitbulls? Die spielen dabei eine wichtige Rolle. Viel Spaß beim Zuhören!

Ausgewählte Literatur: 

Schauer, Frederick F. (2003): Profiles, probabilities and stereotypes.



Paypal: 

https://paypal.me/alterwasgeht

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      <title>Folge 17 - Russisch Silhouette - viel Land und wenig Menschen - mit Olga Gulina</title>
      <description><![CDATA[<p>Olga Gulina, die Direktorin des Instituts RUSMPI in Berlin, schlüsselt eindrucksvoll die Demografie Russlands auf. Sie erklärt, warum wir eigentlich von vier verschiedenen Russland sprechen müssen, wieso Russland absehbar schrumpft, welche Auswirkungen der Krieg in der Ukraine für das Land, aus dem sie stammt, und für ihre eigene Arbeit hat. Wir sprechen darüber, wieso viele der jungen gut gebildeten Menschen, die Russland derzeit verlassen, schnell zurückkehren, und was es bedeutet, dass siebzig Prozent der Russen noch nie im Ausland waren. Und ihr erfahrt, wie wichtig ein höhenverstellbarer Schreibtisch ist. Das hat aber nichts mit Russland zu tun.</p>
<p>Mehr zu RUSMPI findet ihr hier: <a href="https://www.rusmpi.org/" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.rusmpi.org/</a></p>
]]></description>
      <pubDate>Tue, 16 Aug 2022 17:52:00 +0200</pubDate>
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      <author>elmar.stracke@polis180.org (Elmar Stracke)</author>
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      <dc:creator>Elmar Stracke</dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Olga Gulina, die Direktorin des Instituts RUSMPI in Berlin, schlüsselt eindrucksvoll die Demografie Russlands auf. Sie erklärt, warum wir eigentlich von vier verschiedenen Russland sprechen müssen, wieso Russland absehbar schrumpft, welche Auswirkungen der Krieg in der Ukraine für das Land, aus dem sie stammt, und für ihre eigene Arbeit hat. Wir sprechen darüber, wieso viele der jungen gut gebildeten Menschen, die Russland derzeit verlassen, schnell zurückkehren, und was es bedeutet, dass siebzig Prozent der Russen noch nie im Ausland waren. Und ihr erfahrt, wie wichtig ein höhenverstellbarer Schreibtisch ist. Das hat aber nichts mit Russland zu tun.</p>
<p>Mehr zu RUSMPI findet ihr hier: <a href="https://www.rusmpi.org/" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.rusmpi.org/</a></p>
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      <itunes:author>Elmar Stracke</itunes:author>
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      <itunes:title>Russisch Silhouette - viel Land und wenig Menschen - mit Olga Gulina</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Demografie im Angesicht des Krieges</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Olga Gulina, die Direktorin des Instituts RUSMPI in Berlin, schlüsselt eindrucksvoll die Demografie Russlands auf. Sie erklärt, warum wir eigentlich von vier verschiedenen Russland sprechen müssen, wieso Russland absehbar schrumpft, welche Auswirkungen der Krieg in der Ukraine für das Land, aus dem sie stammt, und für ihre eigene Arbeit hat. Wir sprechen darüber, wieso viele der jungen gut gebildeten Menschen, die Russland derzeit verlassen, schnell zurückkehren, und was es bedeutet, dass siebzig Prozent der Russen noch nie im Ausland waren. Und ihr erfahrt, wie wichtig ein höhenverstellbarer Schreibtisch ist. Das hat aber nichts mit Russland zu tun.

Mehr zu RUSMPI findet ihr hier: https://www.rusmpi.org/

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      <title>Folge 16 - Roaring Renties mit Rundumblick</title>
      <description><![CDATA[<p>Die 1920er waren eine wilde Zeit - aber für die Rente nicht unbedingt golden. Hyperinflation, demografischer Wandel und am Ende die Weltwirtschaftskrise setzten das System unter Druck und prägen unsere Einstellungen zur Rente bis heute. Die könnte übrigens auch ganz anders aussehen: das agrarisch geprägte Dänemark gab sich beispielsweise ein steuerfinanziertes Rentensystem mit gleichen Auszahlungen für alle - um, wie alle Rentensysteme der damaligen Zeit - Armut zu verhindern. Diese war ganz offensichtlich Armut das Ergebnis moralischen Fehlverhaltens und von Charakterschwäche, nicht unglücklicher Umstände. Das dachte man zumindest in Großbritannien, bis ein Mann namens Charles Booth seine eigene Meinung und die der britischen Öffentlichkeit änderte.<br>
<br>
Ausgewählte Quellen:<br>
<br>
Göckenjan (2000): Das Alter würdigen.<br>
Schmähl (2018): Alterssicherungspolitik in Deutschland.<br>
Ehmer (2009): Altersbilder im Spannungsfeld von Arbeit und Ruhestand.<br>
Thane (2009): The History of Retirement.</p>
<p>sowie: <a href="https://www.nationalarchives.gov.uk/currency-converter/#" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.nationalarchives.gov.uk/currency-converter/</a></p>
<p>und wer diesen Podcast untersützen mag: <a href="https://paypal.me/alterwasgeht?country.x=DE&amp;locale.x=de_DE" rel="noopener noreferrer nofollow">https://paypal.me/alterwasgeht</a></p>
]]></description>
      <pubDate>Mon, 01 Aug 2022 07:30:00 +0200</pubDate>
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      <author>elmar.stracke@polis180.org (Elmar Stracke)</author>
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<br>
Ausgewählte Quellen:<br>
<br>
Göckenjan (2000): Das Alter würdigen.<br>
Schmähl (2018): Alterssicherungspolitik in Deutschland.<br>
Ehmer (2009): Altersbilder im Spannungsfeld von Arbeit und Ruhestand.<br>
Thane (2009): The History of Retirement.</p>
<p>sowie: <a href="https://www.nationalarchives.gov.uk/currency-converter/#" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.nationalarchives.gov.uk/currency-converter/</a></p>
<p>und wer diesen Podcast untersützen mag: <a href="https://paypal.me/alterwasgeht?country.x=DE&amp;locale.x=de_DE" rel="noopener noreferrer nofollow">https://paypal.me/alterwasgeht</a></p>
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      <itunes:title>Roaring Renties mit Rundumblick</itunes:title>
      <itunes:summary>Die 1920er waren eine wilde Zeit - aber für die Rente nicht unbedingt golden. Hyperinflation, demografischer Wandel und am Ende die Weltwirtschaftskrise setzten das System unter Druck und prägen unsere Einstellungen zur Rente bis heute. Die könnte übrigens auch ganz anders aussehen: das agrarisch geprägte Dänemark gab sich beispielsweise ein steuerfinanziertes Rentensystem mit gleichen Auszahlungen für alle - um, wie alle Rentensysteme der damaligen Zeit - Armut zu verhindern. Diese war ganz offensichtlich Armut das Ergebnis moralischen Fehlverhaltens und von Charakterschwäche, nicht unglücklicher Umstände. Das dachte man zumindest in Großbritannien, bis ein Mann namens Charles Booth seine eigene Meinung und die der britischen Öffentlichkeit änderte.



Ausgewählte Quellen:



Göckenjan (2000): Das Alter würdigen.

Schmähl (2018): Alterssicherungspolitik in Deutschland.

Ehmer (2009): Altersbilder im Spannungsfeld von Arbeit und Ruhestand.

Thane (2009): The History of Retirement.

sowie: https://www.nationalarchives.gov.uk/currency-converter/

und wer diesen Podcast untersützen mag: https://paypal.me/alterwasgeht

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      <title>Folge 15 - Zur Lage der Generation - mit Klaus Hurrelmann</title>
      <description><![CDATA[<p>Im Gespräch mit Deutschlands bekanntestem Jugendforscher, dem "Ewigen Klassensprecher" Klaus Hurrelmann, sezieren wir die Generationen, aus denen sich unsere Gesellschaft zusammensetzt. Wer sind die Jungen und wer sind die Alten? Was kennzeichnet etwa die Babyboomer, die Generation Y oder die zukünftige Generation Corona und warum? Wir reden über demokratische und ökologische Herausforderungen und ein Leben, das kein Kindergeburtstag ist - selbst dann, wenn Kindergeburtstag gefeiert wird.<br>
<br>
<a href="https://paypal.me/alterwasgeht" rel="noopener noreferrer nofollow">https://paypal.me/alterwasgeht</a> :)</p>
]]></description>
      <pubDate>Wed, 29 Jun 2022 07:00:00 +0200</pubDate>
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      <author>elmar.stracke@polis180.org (Elmar Stracke)</author>
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      <dc:creator>Elmar Stracke</dc:creator>
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<br>
<a href="https://paypal.me/alterwasgeht" rel="noopener noreferrer nofollow">https://paypal.me/alterwasgeht</a> :)</p>
]]></content:encoded>
      <slash:comments>0</slash:comments>
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      <itunes:summary>Im Gespräch mit Deutschlands bekanntestem Jugendforscher, dem "Ewigen Klassensprecher" Klaus Hurrelmann, sezieren wir die Generationen, aus denen sich unsere Gesellschaft zusammensetzt. Wer sind die Jungen und wer sind die Alten? Was kennzeichnet etwa die Babyboomer, die Generation Y oder die zukünftige Generation Corona und warum? Wir reden über demokratische und ökologische Herausforderungen und ein Leben, das kein Kindergeburtstag ist - selbst dann, wenn Kindergeburtstag gefeiert wird.



https://paypal.me/alterwasgeht :)

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    <item>
      <title>Folge 14 - In einem Land vor unserer Zeit</title>
      <description><![CDATA[<p>Die 1889 unter Bismarck eingeführte Alters- und Invalidenversicherung gilt als der Beginn der modernen Rentensysteme. Bei genauer Betrachtung hat sie aber mit Rentenversicherungen, wie wir sie kennen, wenig zu tun. Überhaupt war die Idee, dass man irgendwelche Ansprüche hatte, nur weil man alt war, sehr gewöhnungsbedürftig für die damalige Gesellschaft inklusive Sozialdemokratie. Die Rente war keinesfalls als Ersatz für Arbeit gedacht, sondern als ein Zuschuss, damit man auch im Alter von der eigenen Arbeit leben konnte. Denn anders als heute sank damals der Lohn automatisch, wenn man älter wurde. Und übrigens hatte die damalige Rente auch wenig mit dem zu tun, was Bismarck eigentlich vorschwebte: eine einheitliche steuerfinanzierte Rente für alle.</p>
<p><a href="https://paypal.me/alterwasgeht" rel="noopener noreferrer nofollow">https://paypal.me/alterwasgeht</a> :) </p>
<p>Ausgewählte Quellen:<br>
<br>
Bernays, Marie (1912): Berufswahl und Berufsschicksal des modernen Industriearbeiters.<br>
Busch, Moritz (1899): Tagebuchblätter 1821-1899.<br>
Göckenjan, Gerd (2000): Das Alter würdigen.<br>
Haerendel, Ulrike (2010): Frauen, Männer und die Konstruktion der Rentenversicherung im Kaiserreich.<br>
Haerendel, Ulrike (2012): Die historische Entwicklung bis 2012.<br>
Krug, Lepold (1810): Die Armenassekuranz.<br>
Landé, Dora (1910): Arbeits- und Lohnverhältnisse in der Berliner Maschinenindustrie zu Beginn des 20. Jahrhunderts.<br>
Schmähl, Winfried (2018): Alterssicherungspolitik in Deutschland. <br>
Quellensammlung zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867-1914.<br>
Thane, Pat (2006): The History of Retirement.<br>
<br>
Die Geschichte zur Aufnahme und die Aufnahme in voller Länge: </p>
<p><a href="https://www.bismarck-stiftung.de/otto-von-bismarck/bismarcks-stimme/" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.bismarck-stiftung.de/otto-von-bismarck/bismarcks-stimme/</a><br>
</p>
]]></description>
      <pubDate>Mon, 06 Jun 2022 08:00:00 +0200</pubDate>
      <link>https://alterwasgeht.podcaster.de/alterwasgeht/folge-14-in-einem-land-vor-unserer-zeit/</link>
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      <author>elmar.stracke@polis180.org (Elmar Stracke)</author>
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      <dc:creator>Elmar Stracke</dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Die 1889 unter Bismarck eingeführte Alters- und Invalidenversicherung gilt als der Beginn der modernen Rentensysteme. Bei genauer Betrachtung hat sie aber mit Rentenversicherungen, wie wir sie kennen, wenig zu tun. Überhaupt war die Idee, dass man irgendwelche Ansprüche hatte, nur weil man alt war, sehr gewöhnungsbedürftig für die damalige Gesellschaft inklusive Sozialdemokratie. Die Rente war keinesfalls als Ersatz für Arbeit gedacht, sondern als ein Zuschuss, damit man auch im Alter von der eigenen Arbeit leben konnte. Denn anders als heute sank damals der Lohn automatisch, wenn man älter wurde. Und übrigens hatte die damalige Rente auch wenig mit dem zu tun, was Bismarck eigentlich vorschwebte: eine einheitliche steuerfinanzierte Rente für alle.</p>
<p><a href="https://paypal.me/alterwasgeht" rel="noopener noreferrer nofollow">https://paypal.me/alterwasgeht</a> :) </p>
<p>Ausgewählte Quellen:<br>
<br>
Bernays, Marie (1912): Berufswahl und Berufsschicksal des modernen Industriearbeiters.<br>
Busch, Moritz (1899): Tagebuchblätter 1821-1899.<br>
Göckenjan, Gerd (2000): Das Alter würdigen.<br>
Haerendel, Ulrike (2010): Frauen, Männer und die Konstruktion der Rentenversicherung im Kaiserreich.<br>
Haerendel, Ulrike (2012): Die historische Entwicklung bis 2012.<br>
Krug, Lepold (1810): Die Armenassekuranz.<br>
Landé, Dora (1910): Arbeits- und Lohnverhältnisse in der Berliner Maschinenindustrie zu Beginn des 20. Jahrhunderts.<br>
Schmähl, Winfried (2018): Alterssicherungspolitik in Deutschland. <br>
Quellensammlung zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867-1914.<br>
Thane, Pat (2006): The History of Retirement.<br>
<br>
Die Geschichte zur Aufnahme und die Aufnahme in voller Länge: </p>
<p><a href="https://www.bismarck-stiftung.de/otto-von-bismarck/bismarcks-stimme/" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.bismarck-stiftung.de/otto-von-bismarck/bismarcks-stimme/</a><br>
</p>
]]></content:encoded>
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      <itunes:title>In einem Land vor unserer Zeit</itunes:title>
      <itunes:summary>Die 1889 unter Bismarck eingeführte Alters- und Invalidenversicherung gilt als der Beginn der modernen Rentensysteme. Bei genauer Betrachtung hat sie aber mit Rentenversicherungen, wie wir sie kennen, wenig zu tun. Überhaupt war die Idee, dass man irgendwelche Ansprüche hatte, nur weil man alt war, sehr gewöhnungsbedürftig für die damalige Gesellschaft inklusive Sozialdemokratie. Die Rente war keinesfalls als Ersatz für Arbeit gedacht, sondern als ein Zuschuss, damit man auch im Alter von der eigenen Arbeit leben konnte. Denn anders als heute sank damals der Lohn automatisch, wenn man älter wurde. Und übrigens hatte die damalige Rente auch wenig mit dem zu tun, was Bismarck eigentlich vorschwebte: eine einheitliche steuerfinanzierte Rente für alle.

https://paypal.me/alterwasgeht :) 

Ausgewählte Quellen:



Bernays, Marie (1912): Berufswahl und Berufsschicksal des modernen Industriearbeiters.

Busch, Moritz (1899): Tagebuchblätter 1821-1899.

Göckenjan, Gerd (2000): Das Alter würdigen.

Haerendel, Ulrike (2010): Frauen, Männer und die Konstruktion der Rentenversicherung im Kaiserreich.

Haerendel, Ulrike (2012): Die historische Entwicklung bis 2012.

Krug, Lepold (1810): Die Armenassekuranz.

Landé, Dora (1910): Arbeits- und Lohnverhältnisse in der Berliner Maschinenindustrie zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Schmähl, Winfried (2018): Alterssicherungspolitik in Deutschland. 

Quellensammlung zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867-1914.

Thane, Pat (2006): The History of Retirement.



Die Geschichte zur Aufnahme und die Aufnahme in voller Länge: 

https://www.bismarck-stiftung.de/otto-von-bismarck/bismarcks-stimme/



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    </item>
    <item>
      <title>Folge 13 - Du kannst nicht immer 27 sein</title>
      <description><![CDATA[<p>... Popstar, das kannst du nicht. Wenngleich die einzige Alternative zum weiteren Altern tragisch erscheint, eröffnet sie doch neue Möglichkeiten: nämlich die Mitgliedschaft im illustren Klub 27, in welchem sich nur solche Stars und Sternchen tummeln, die mit 27 gestorben sind. Aber was ist wirklich dran an diesem Mythos? Wie lange leben berühmte Musikerinnen und Musiker? Sterben sie wirklich jung? Und wenn ja, auf welche Weise? - Takeaway: das Leben bei der Mafia ist wahrscheinlich sicherer und stressfreier. </p>
<p>Ausgewählte Quellen: <br>
Bellis et al. (2007): Elvis to Eminem: quantifying the price of fame through early mortality of European and North American rock and pop stars<br>
Bellis et al. (2012): Dying to be famous: retrospective cohort study of rock and pop star mortality and its association with adverse childhood experiences<br>
Kenny, Diana (2014): Stairway to hell: life and death in the pop music&nbsp;industry</p>
<p>Paypal: <a href="https://paypal.me/alterwasgeht?country.x=DE&amp;locale.x=de_DE" rel="noopener noreferrer nofollow">https://paypal.me/alterwasgeht</a></p>
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      <pubDate>Sun, 15 May 2022 06:30:00 +0200</pubDate>
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      <author>elmar.stracke@polis180.org (Elmar Stracke)</author>
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<p>Ausgewählte Quellen: <br>
Bellis et al. (2007): Elvis to Eminem: quantifying the price of fame through early mortality of European and North American rock and pop stars<br>
Bellis et al. (2012): Dying to be famous: retrospective cohort study of rock and pop star mortality and its association with adverse childhood experiences<br>
Kenny, Diana (2014): Stairway to hell: life and death in the pop music&nbsp;industry</p>
<p>Paypal: <a href="https://paypal.me/alterwasgeht?country.x=DE&amp;locale.x=de_DE" rel="noopener noreferrer nofollow">https://paypal.me/alterwasgeht</a></p>
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Ausgewählte Quellen: 

Bellis et al. (2007): Elvis to Eminem: quantifying the price of fame through early mortality of European and North American rock and pop stars

Bellis et al. (2012): Dying to be famous: retrospective cohort study of rock and pop star mortality and its association with adverse childhood experiences

Kenny, Diana (2014): Stairway to hell: life and death in the pop music industry

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    <item>
      <title>Folge 12 - Alte Arbeit rostet nicht</title>
      <description><![CDATA[<p>Viele Menschen bekommen Schnappatmung, wenn sie von Seniorität am Arbeitsplatz hören. Mehr Geld bei gleicher Leistung, nur weil jemand älter ist? Wo ist da der gleiche Lohn für gleiche Arbeit? Wir werden sehen, dass Bezahlung nach Seniorität in der Tat viele Vorteile hat und idealerweise eine Win-Win-Situation ist. Nur sind diese Idealbedingungen häufig nicht gegeben - in der Zukunft immer weniger und in der Praxis vor allem nicht für Frauen. Wohl nirgends lässt sich dieses ambivalente Konzept besser illustrieren als am japanischen Arbeitsmarkt, der für europäische Ohren ähnlich kurios ist wie manche japanische Popkulturimporte. Kompetente Unterstützung erfahren wir in dieser Folge von Prof. Dr. Thomas Zwick von der Universität Würzburg.<br>
<br>
Ausgewählte Quellen:<br>
Arakawa et al. (2007): Present Situation and Problems (...) of Older Workers<br>
Araki (2015): Age Discrimination and Labor Law in Japan.<br>
Freedland (2016): The Contract of Employment and the Paradoxes of Precarity.<br>
Fujimoto (2017): What is the Japanese Long-Term Employment System? Has it Vanished?<br>
Hamaguchi (2017): Job Changes for Re-employed Retirees.<br>
Jolls (1996): Hands-Tying and the Age Discrimination in Employment Act<br>
Lazear (1979): Why is there Mandatory Retirement?<br>
Neumark (2006): Productivity, Compensation and Retirement.<br>
Tahara (2017): Elderly Employment in a Society of Population Decline.<br>
Watanabe et al. (2016): Employment of Youth, Older Persons, Women and Foreign Workers.<br>
Zwick (2012): Consequences of Seniority Wages on the Employment Structure.</p>
<p>Paypal (:<br>
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]]></description>
      <pubDate>Sun, 17 Apr 2022 18:21:00 +0200</pubDate>
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      <author>elmar.stracke@polis180.org (Elmar Stracke)</author>
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<br>
Ausgewählte Quellen:<br>
Arakawa et al. (2007): Present Situation and Problems (...) of Older Workers<br>
Araki (2015): Age Discrimination and Labor Law in Japan.<br>
Freedland (2016): The Contract of Employment and the Paradoxes of Precarity.<br>
Fujimoto (2017): What is the Japanese Long-Term Employment System? Has it Vanished?<br>
Hamaguchi (2017): Job Changes for Re-employed Retirees.<br>
Jolls (1996): Hands-Tying and the Age Discrimination in Employment Act<br>
Lazear (1979): Why is there Mandatory Retirement?<br>
Neumark (2006): Productivity, Compensation and Retirement.<br>
Tahara (2017): Elderly Employment in a Society of Population Decline.<br>
Watanabe et al. (2016): Employment of Youth, Older Persons, Women and Foreign Workers.<br>
Zwick (2012): Consequences of Seniority Wages on the Employment Structure.</p>
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Ausgewählte Quellen:

Arakawa et al. (2007): Present Situation and Problems (...) of Older Workers

Araki (2015): Age Discrimination and Labor Law in Japan.

Freedland (2016): The Contract of Employment and the Paradoxes of Precarity.

Fujimoto (2017): What is the Japanese Long-Term Employment System? Has it Vanished?

Hamaguchi (2017): Job Changes for Re-employed Retirees.

Jolls (1996): Hands-Tying and the Age Discrimination in Employment Act

Lazear (1979): Why is there Mandatory Retirement?

Neumark (2006): Productivity, Compensation and Retirement.

Tahara (2017): Elderly Employment in a Society of Population Decline.

Watanabe et al. (2016): Employment of Youth, Older Persons, Women and Foreign Workers.

Zwick (2012): Consequences of Seniority Wages on the Employment Structure.

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      <title>Folge 11 - Old is Big in Japan - mit Felix Lill</title>
      <description><![CDATA[<p>Kaum ein Land gilt so sehr als Inbegriff einer umfassenden Alterskultur als Alltagskultur wie Japan. Gemeinsam mit dem Autor Felix Lill schauen wir uns an, welche Rolle das Alter im Land der aufgehenden Sonne wirklich spielt. Die Reise führt uns zu den fließenden Grenzen zwischen Respekt vor dem Alter und allgemeiner Höflichkeit, zu einem Arbeitsmarkt der streng nach Seniorität geregelt ist und zu einer vielfältigen Freizeitgestaltung alter Menschen. Womöglich ist es sogar eine Reise in die eigene Zukunft, da Japan bereits demografisch das erlebt, was vielen europäischen Ländern noch bevorsteht. Die Alterung heißt aber nicht, dass das Land ergraut und an Farbe verliert. Rote Unterwäsche ist der Schlüssel zu einer Alterskultur, die sexy ist.</p>
<p>Für alle, die den Podcast finanziell unterstützen wollen: <a href="https://paypal.me/alterwasgeht" rel="noopener noreferrer nofollow">https://paypal.me/alterwasgeht</a> bzw. @alterwasgeht - vielen Dank! :-)</p>
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      <pubDate>Sun, 27 Mar 2022 21:12:00 +0200</pubDate>
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<p>Für alle, die den Podcast finanziell unterstützen wollen: <a href="https://paypal.me/alterwasgeht" rel="noopener noreferrer nofollow">https://paypal.me/alterwasgeht</a> bzw. @alterwasgeht - vielen Dank! :-)</p>
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Für alle, die den Podcast finanziell unterstützen wollen: https://paypal.me/alterwasgeht bzw. @alterwasgeht - vielen Dank! :-)

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      <title>Folge 10 - Krieg und Frieden</title>
      <description><![CDATA[<p>Auch wenn der Krieg der Vater aller Dinge ist, kann er dem Alter nicht entkommen: Die Altersverteilung einer Bevölkerung ist ein wichtiger Faktor für die Gewaltneigung einer Bevölkerung, so die These vom Jugendüberhang. Und je weniger junge Leute es gibt, desto weniger möchten die Menschen deren Leben aufs Spiel setzen. Friedlicher ist es, Konflikte im Parlament auszutragen und die Jugend dort einzubinden. Das klappt nicht in allen Ländern gleich gut, aber von vielen kann man mit Sicherheit lernen. A propos: Welches unserer Lebensjahre ist eigentlich das sicherste? <br>
<br>
Ausgewählte Quellen:<br>
Bouthoul (1972): Kindermord aus Staatsräson.<br>
Ebeling (2018): How Has the Lower Boundary of Human Mortality Evolved, and Has It Already Stopped Decreasing?<br>
Heinsohn (2011): Gesellschaftkliche Kriegstheorien: Demografische Faktoren<br>
Kröhnert (2006): Demografische Faktoren bei der Entstehung gewaltsamer Konflikte.<br>
Leonhard (2016): Die postheroische Gesellschaft und ihr Militär.<br>
Münkler (2006): Der Wandel des Krieges und (2007): Heroische und postheroische Gesellschaften.<br>
<br>
Paypal: <a href="https://paypal.me/alterwasgeht" rel="noopener noreferrer nofollow">https://paypal.me/alterwasgeht</a><br>
<br>
Vielen Dank fürs Zuhören :-)</p>
]]></description>
      <pubDate>Fri, 11 Mar 2022 21:30:00 +0100</pubDate>
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      <author>elmar.stracke@polis180.org (Elmar Stracke)</author>
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<br>
Ausgewählte Quellen:<br>
Bouthoul (1972): Kindermord aus Staatsräson.<br>
Ebeling (2018): How Has the Lower Boundary of Human Mortality Evolved, and Has It Already Stopped Decreasing?<br>
Heinsohn (2011): Gesellschaftkliche Kriegstheorien: Demografische Faktoren<br>
Kröhnert (2006): Demografische Faktoren bei der Entstehung gewaltsamer Konflikte.<br>
Leonhard (2016): Die postheroische Gesellschaft und ihr Militär.<br>
Münkler (2006): Der Wandel des Krieges und (2007): Heroische und postheroische Gesellschaften.<br>
<br>
Paypal: <a href="https://paypal.me/alterwasgeht" rel="noopener noreferrer nofollow">https://paypal.me/alterwasgeht</a><br>
<br>
Vielen Dank fürs Zuhören :-)</p>
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Ausgewählte Quellen:

Bouthoul (1972): Kindermord aus Staatsräson.

Ebeling (2018): How Has the Lower Boundary of Human Mortality Evolved, and Has It Already Stopped Decreasing?

Heinsohn (2011): Gesellschaftkliche Kriegstheorien: Demografische Faktoren

Kröhnert (2006): Demografische Faktoren bei der Entstehung gewaltsamer Konflikte.

Leonhard (2016): Die postheroische Gesellschaft und ihr Militär.

Münkler (2006): Der Wandel des Krieges und (2007): Heroische und postheroische Gesellschaften.



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Vielen Dank fürs Zuhören :-)

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    <item>
      <title>Folge 9 - Senioren oder Demokratie</title>
      <description><![CDATA[<p>Die ganze Welt altert, auch Deutschland. Was heißt das für die demokratische Teilhabe im Land? Löst eine steigende Anzahl von Rentnerinnen und Rentner einen Boom im Ehrenamt aus? Und wer sind eigentlich diese Alten, deren Interessen in den Fokus rücken? Spoiler: sie sind nicht repräsentativ. Falls jemand in naher Zukunft aber mit einer Seniorenherrschaft rechnet, dem sei ein Vergleich mit einer wirklichen Gerontokratie empfohlen, nämlich der im antiken Sparta. Demgegenüber läuft das Leben zwischen Alt und Jung heutzutage gleichberechtigt und harmonisch ab. Der Frieden hört aber auf, wenn man die eine Frage in den Raum wirft: Wie gehen wir mit gesetzlichen Feiertagen, die auf einen Sonntag fallen, um?<br>
<br>
Weiterführende Quellen:<br>
Der deutsche Freiwilligensurvey 2019.<br>
Richter (2020): Seniorendemokratie.<br>
Rohwetter (2022): "Vom Kalender betrogen", in die ZEIT 1/2022.<br>
Todd (1996): Athens and Sparta.<br>
Timmer (2008): Altersgrenzen politischer Partizipation in antiken Gesellschaften.<br>
Wagner-Hasel (2012): Alter in der Antike.<br>
<br>
Wer mich finanziell unterstützen möchte, kann das über Paypal an <a href="https://paypal.me/alterwasgeht?country.x=DE&amp;locale.x=de_DE" rel="noopener noreferrer nofollow">https://paypal.me/alterwasgeht</a> gerne tun (-:</p>
]]></description>
      <pubDate>Sun, 06 Feb 2022 12:23:00 +0100</pubDate>
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<br>
Weiterführende Quellen:<br>
Der deutsche Freiwilligensurvey 2019.<br>
Richter (2020): Seniorendemokratie.<br>
Rohwetter (2022): "Vom Kalender betrogen", in die ZEIT 1/2022.<br>
Todd (1996): Athens and Sparta.<br>
Timmer (2008): Altersgrenzen politischer Partizipation in antiken Gesellschaften.<br>
Wagner-Hasel (2012): Alter in der Antike.<br>
<br>
Wer mich finanziell unterstützen möchte, kann das über Paypal an <a href="https://paypal.me/alterwasgeht?country.x=DE&amp;locale.x=de_DE" rel="noopener noreferrer nofollow">https://paypal.me/alterwasgeht</a> gerne tun (-:</p>
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      <itunes:title>Senioren oder Demokratie</itunes:title>
      <itunes:summary>Die ganze Welt altert, auch Deutschland. Was heißt das für die demokratische Teilhabe im Land? Löst eine steigende Anzahl von Rentnerinnen und Rentner einen Boom im Ehrenamt aus? Und wer sind eigentlich diese Alten, deren Interessen in den Fokus rücken? Spoiler: sie sind nicht repräsentativ. Falls jemand in naher Zukunft aber mit einer Seniorenherrschaft rechnet, dem sei ein Vergleich mit einer wirklichen Gerontokratie empfohlen, nämlich der im antiken Sparta. Demgegenüber läuft das Leben zwischen Alt und Jung heutzutage gleichberechtigt und harmonisch ab. Der Frieden hört aber auf, wenn man die eine Frage in den Raum wirft: Wie gehen wir mit gesetzlichen Feiertagen, die auf einen Sonntag fallen, um?



Weiterführende Quellen:

Der deutsche Freiwilligensurvey 2019.

Richter (2020): Seniorendemokratie.

Rohwetter (2022): "Vom Kalender betrogen", in die ZEIT 1/2022.

Todd (1996): Athens and Sparta.

Timmer (2008): Altersgrenzen politischer Partizipation in antiken Gesellschaften.

Wagner-Hasel (2012): Alter in der Antike.



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    <item>
      <title>Folge 8 - Fairness im Spiel des Lebens</title>
      <description><![CDATA[<p>Gerade in einer alternden Gesellschaft ist das Alter eine Frage der Fairness. Gesellschaftliche Ressourcen wie Geld und Zeit müssen zwischen Rente und Schulen abgewogen werden und insbesondere im Gesundheitswesen schwelen Verteilungskonflikte. Zwar sind verschiedene Entscheidungskriterien entlang des Alters plausibel, doch keines gänzlich überzeugend. Das liegt auch an unserer Perspektive auf die Zeit. Wenngleich wir nämlich drei unterschiedliche im Alltag nutzen, entspricht nur eine den verfassungsgemäßen Grundrechten. Aber kein Grund zur Panik auf der Titanic: unser ethischer Kompass führt häufig zum Guten.<br>
<br>
Falls ihr mich unterstützen wollt, könnt ihr das gerne über Paypal <a href="https://paypal.me/alterwasgeht" rel="noopener noreferrer nofollow">https://paypal.me/alterwasgeht</a> oder über Patreon.com <a href="https://www.patreon.com/alterwasgeht" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.patreon.com/alterwasgeht</a> machen :-)</p>
<p>Ausgewählte Literatur: <br>
<br>
Shafik, M. (2021): Was wir einander schulden (Kapitel 4 zum Gesundheitwesen). <br>
Rogge/Kittel (2016): Who shall not be treated.<br>
Bidadanure, J. (2016): Making sense of age-group justice.<br>
McKerlie, D. (2012): Justice between the Young and the Old.<br>
Temkin, L. (1993): Inequality (S. 233 zu den Perspektiven auf die Zeit). <br>
Harris, J. (1985): The value of life.<br>
<br>
</p>
]]></description>
      <pubDate>Thu, 06 Jan 2022 12:25:00 +0100</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<p>Gerade in einer alternden Gesellschaft ist das Alter eine Frage der Fairness. Gesellschaftliche Ressourcen wie Geld und Zeit müssen zwischen Rente und Schulen abgewogen werden und insbesondere im Gesundheitswesen schwelen Verteilungskonflikte. Zwar sind verschiedene Entscheidungskriterien entlang des Alters plausibel, doch keines gänzlich überzeugend. Das liegt auch an unserer Perspektive auf die Zeit. Wenngleich wir nämlich drei unterschiedliche im Alltag nutzen, entspricht nur eine den verfassungsgemäßen Grundrechten. Aber kein Grund zur Panik auf der Titanic: unser ethischer Kompass führt häufig zum Guten.<br>
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Falls ihr mich unterstützen wollt, könnt ihr das gerne über Paypal <a href="https://paypal.me/alterwasgeht" rel="noopener noreferrer nofollow">https://paypal.me/alterwasgeht</a> oder über Patreon.com <a href="https://www.patreon.com/alterwasgeht" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.patreon.com/alterwasgeht</a> machen :-)</p>
<p>Ausgewählte Literatur: <br>
<br>
Shafik, M. (2021): Was wir einander schulden (Kapitel 4 zum Gesundheitwesen). <br>
Rogge/Kittel (2016): Who shall not be treated.<br>
Bidadanure, J. (2016): Making sense of age-group justice.<br>
McKerlie, D. (2012): Justice between the Young and the Old.<br>
Temkin, L. (1993): Inequality (S. 233 zu den Perspektiven auf die Zeit). <br>
Harris, J. (1985): The value of life.<br>
<br>
</p>
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Falls ihr mich unterstützen wollt, könnt ihr das gerne über Paypal https://paypal.me/alterwasgeht oder über Patreon.com https://www.patreon.com/alterwasgeht machen :-)

Ausgewählte Literatur: 



Shafik, M. (2021): Was wir einander schulden (Kapitel 4 zum Gesundheitwesen). 

Rogge/Kittel (2016): Who shall not be treated.

Bidadanure, J. (2016): Making sense of age-group justice.

McKerlie, D. (2012): Justice between the Young and the Old.

Temkin, L. (1993): Inequality (S. 233 zu den Perspektiven auf die Zeit). 

Harris, J. (1985): The value of life.





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      <title>Folge 7 - Wie alt bin ich? Und wenn ja, welches?</title>
      <description><![CDATA[<p>Nicht einmal auf die einfache Frage "Wie alt bist du?" gibt es eine einfache Antwort, sondern viele verschiedene. Selbst das kalendarische Alter verhält sich nicht so einfach, wie wir denken. Es ist absolut und unbestreitbar - und doch in gewisser Hinsicht eine Frage der eigenen Wahrnehmung. Auch das existenzielle Alter ist eine höchstpersönliche Angelegenheit, über die wir dringend nachdenken und reden sollten. Das beschäftigt nicht nur euch in diesem Podcast, sondern auch die Gerichte: ist das Alter ein objektiver Fakt oder eine Konvention?</p>
<p>Ausgewählte Literatur:<br>
Nowotny (1993): Eigenzeit.<br>
Blumenberg (2001): Lebenszeit und Weltzeit.<br>
Lang/Carstensen (2002): Time counts. Future time perspective, goals, and social relationships.<br>
Knell/Weber (2009): Länger Leben? Philosophische und biowissenschaftliche Perspektiven.<br>
<br>
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      <pubDate>Sun, 12 Dec 2021 14:18:00 +0100</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<p>Nicht einmal auf die einfache Frage "Wie alt bist du?" gibt es eine einfache Antwort, sondern viele verschiedene. Selbst das kalendarische Alter verhält sich nicht so einfach, wie wir denken. Es ist absolut und unbestreitbar - und doch in gewisser Hinsicht eine Frage der eigenen Wahrnehmung. Auch das existenzielle Alter ist eine höchstpersönliche Angelegenheit, über die wir dringend nachdenken und reden sollten. Das beschäftigt nicht nur euch in diesem Podcast, sondern auch die Gerichte: ist das Alter ein objektiver Fakt oder eine Konvention?</p>
<p>Ausgewählte Literatur:<br>
Nowotny (1993): Eigenzeit.<br>
Blumenberg (2001): Lebenszeit und Weltzeit.<br>
Lang/Carstensen (2002): Time counts. Future time perspective, goals, and social relationships.<br>
Knell/Weber (2009): Länger Leben? Philosophische und biowissenschaftliche Perspektiven.<br>
<br>
Falls ihr mich unterstützen wollt, könnt ihr das gerne über Paypal <a href="https://paypal.me/alterwasgeht" rel="noopener noreferrer nofollow">https://paypal.me/alterwasgeht</a> oder Patreon.com <a href="https://www.patreon.com/alterwasgeht" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.patreon.com/alterwasgeht</a> machen :-)</p>
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Ausgewählte Literatur:

Nowotny (1993): Eigenzeit.

Blumenberg (2001): Lebenszeit und Weltzeit.

Lang/Carstensen (2002): Time counts. Future time perspective, goals, and social relationships.

Knell/Weber (2009): Länger Leben? Philosophische und biowissenschaftliche Perspektiven.



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      <title>Folge 6 - Kinderreiche Jugendreiche Kaiserreiche</title>
      <description><![CDATA[<p>Alt und Jung war um 1900 eine scharfe Debatte, bei der die Jugend mal Aufbruch, mal Ausbruch war - der fortschrittliche Aufbruch in die Zukunft oder der romantische Ausbruch aus der Zivilisation. Wir hören von einem Protagonisten der Weihnachtsgeschichte, der neben der Entmachtung der Alten noch das Ende des Patriarchats einleitete, und sprechen darüber, warum das Kaffeekränzchen der Kitt sein könnte, den die Nation braucht - über alle Generationen hinweg.</p>
<p>Ausgewählte Quellen: <br>
<br>
Göckenjan, Gerd (2000): Das Alter würdigen.<br>
Gutsfeld, Andreas (2009): Das schwache Alter - die Alten in den Rechtsquellen der Prinzipatszeit.<br>
Heine, Mathias (2021): Krass: 500 Jahre deutsche Jugendsprache.<br>
Trentmann, Frank (2018): Herrschaft der Dinge.<br>
Wagner-Hasel, Beate (2012): Alter in der Antike. Eine Kulturgeschichte.<br>
<br>
<br>
</p>
]]></description>
      <pubDate>Sun, 21 Nov 2021 19:55:00 +0100</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<p>Alt und Jung war um 1900 eine scharfe Debatte, bei der die Jugend mal Aufbruch, mal Ausbruch war - der fortschrittliche Aufbruch in die Zukunft oder der romantische Ausbruch aus der Zivilisation. Wir hören von einem Protagonisten der Weihnachtsgeschichte, der neben der Entmachtung der Alten noch das Ende des Patriarchats einleitete, und sprechen darüber, warum das Kaffeekränzchen der Kitt sein könnte, den die Nation braucht - über alle Generationen hinweg.</p>
<p>Ausgewählte Quellen: <br>
<br>
Göckenjan, Gerd (2000): Das Alter würdigen.<br>
Gutsfeld, Andreas (2009): Das schwache Alter - die Alten in den Rechtsquellen der Prinzipatszeit.<br>
Heine, Mathias (2021): Krass: 500 Jahre deutsche Jugendsprache.<br>
Trentmann, Frank (2018): Herrschaft der Dinge.<br>
Wagner-Hasel, Beate (2012): Alter in der Antike. Eine Kulturgeschichte.<br>
<br>
<br>
</p>
]]></content:encoded>
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Ausgewählte Quellen: 



Göckenjan, Gerd (2000): Das Alter würdigen.

Gutsfeld, Andreas (2009): Das schwache Alter - die Alten in den Rechtsquellen der Prinzipatszeit.

Heine, Mathias (2021): Krass: 500 Jahre deutsche Jugendsprache.

Trentmann, Frank (2018): Herrschaft der Dinge.

Wagner-Hasel, Beate (2012): Alter in der Antike. Eine Kulturgeschichte.







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      <title>Folge 5 - Generationenkonflikte</title>
      <description><![CDATA[<p>Wer gehört zu einer Generation? Menschen einer Altersgruppe oder Menschen bestimmter Geburtsjahrgänge? Ihr erfahrt, warum das nicht das Gleiche ist, und anhand bekannter Beispiele warum nicht immer ein Generationenkonflikt drinsteckt, wenn Generationenkonflikt draufsteht. Auf der Suche nach nach den verlorenen Vorfahren in jedem unserer Stammbäume müssen wir einsehen, dass wir alle stärker miteinander verwandt sind, als uns bewusst und vielleicht angenehm ist.</p>
]]></description>
      <pubDate>Mon, 01 Nov 2021 19:15:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:title>Generationenkonflikte</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Von Alterskohorten, Altersgruppen und Ahnenschwund</itunes:subtitle>
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      <title>Folge 4 - Tierisch alt</title>
      <description><![CDATA[<p>Heute geht es um das Alter von Tieren - was ist ihr Geheimnis für ein langes Leben und wie gehen sie mit dem Alter und ihren alten Artgenossen um? Das Herz am rechten Fleck und vor allem im rechten Takt ist ein wichtiger Schritt. Ihr erfahrt auch, warum man sich lieber eine Möwe als eine Katze zulegen sollte, was alte Schimpansinnen besonders attraktiv macht und warum wir uns - auch vom Alter - besser nicht aus der Ruhe bringen lassen sollten.<br>
<br>
Die Grafiken zur Mondlandung findet ihr hier: <a href="https://www.latimes.com/projects/la-sci-apollo-11-mission-as-measured-by-heartbeats/" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.latimes.com/projects/la-sci-apollo-11-mission-as-measured-by-heartbeats/</a><br>
<br>
Andere wichtige Quellen:<br>
Dagg, A. (2009): The Social Behaviour of Older Animals. <br>
Rensing / Rippe (2014): Altern.<br>
Jensen et al. (2013): Elevated resting heart rate, physical fitness and all-cause mortality: a 16-year follow-up in the Copenhagen Male Study</p>
]]></description>
      <pubDate>Wed, 06 Oct 2021 10:25:00 +0200</pubDate>
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<br>
Die Grafiken zur Mondlandung findet ihr hier: <a href="https://www.latimes.com/projects/la-sci-apollo-11-mission-as-measured-by-heartbeats/" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.latimes.com/projects/la-sci-apollo-11-mission-as-measured-by-heartbeats/</a><br>
<br>
Andere wichtige Quellen:<br>
Dagg, A. (2009): The Social Behaviour of Older Animals. <br>
Rensing / Rippe (2014): Altern.<br>
Jensen et al. (2013): Elevated resting heart rate, physical fitness and all-cause mortality: a 16-year follow-up in the Copenhagen Male Study</p>
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      <itunes:summary>Heute geht es um das Alter von Tieren - was ist ihr Geheimnis für ein langes Leben und wie gehen sie mit dem Alter und ihren alten Artgenossen um? Das Herz am rechten Fleck und vor allem im rechten Takt ist ein wichtiger Schritt. Ihr erfahrt auch, warum man sich lieber eine Möwe als eine Katze zulegen sollte, was alte Schimpansinnen besonders attraktiv macht und warum wir uns - auch vom Alter - besser nicht aus der Ruhe bringen lassen sollten.



Die Grafiken zur Mondlandung findet ihr hier: https://www.latimes.com/projects/la-sci-apollo-11-mission-as-measured-by-heartbeats/



Andere wichtige Quellen:

Dagg, A. (2009): The Social Behaviour of Older Animals. 

Rensing / Rippe (2014): Altern.

Jensen et al. (2013): Elevated resting heart rate, physical fitness and all-cause mortality: a 16-year follow-up in the Copenhagen Male Study

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      <title>Folge 3 - Antike - Eine göttliche Komödie?</title>
      <description><![CDATA[<p>Heute geht es um Göttliches und um Komödien: ihr erfahrt, worauf man bei der Arbeit als Seher achten sollte und ob ein hohes Alter eine notwendige Qualifikation ist. Außerdem entlocken wir den Komödien Informationen über den Lebensalltag alter Menschen und widmen uns einem zeitlosen Thema: der Lust.</p>
<p>Wichtige Quellen:<br>
<br>
Fischer, Josef (2020): Im nutzlosen Abschnitt des Lebens?, in: Antike Welt 2/20.</p>
<p>Garland, Robert (1993): The Greek way of life. From conception to old age. Cornell Univ. Press.</p>
<p>Timmer, Jan (2008): Altersgrenzen politischer Partizipation in antiken Gesellschaften. Berlin: Verl. Antike.</p>
]]></description>
      <pubDate>Wed, 22 Sep 2021 13:48:00 +0200</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<p>Heute geht es um Göttliches und um Komödien: ihr erfahrt, worauf man bei der Arbeit als Seher achten sollte und ob ein hohes Alter eine notwendige Qualifikation ist. Außerdem entlocken wir den Komödien Informationen über den Lebensalltag alter Menschen und widmen uns einem zeitlosen Thema: der Lust.</p>
<p>Wichtige Quellen:<br>
<br>
Fischer, Josef (2020): Im nutzlosen Abschnitt des Lebens?, in: Antike Welt 2/20.</p>
<p>Garland, Robert (1993): The Greek way of life. From conception to old age. Cornell Univ. Press.</p>
<p>Timmer, Jan (2008): Altersgrenzen politischer Partizipation in antiken Gesellschaften. Berlin: Verl. Antike.</p>
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Wichtige Quellen:



Fischer, Josef (2020): Im nutzlosen Abschnitt des Lebens?, in: Antike Welt 2/20.

Garland, Robert (1993): The Greek way of life. From conception to old age. Cornell Univ. Press.

Timmer, Jan (2008): Altersgrenzen politischer Partizipation in antiken Gesellschaften. Berlin: Verl. Antike.

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      <title>Folge 2 - Antike - Eine alternative (Er-)Zählung des Alters</title>
      <description><![CDATA[<p>Heute erhaltet ihr Tipps und Tricks, wie man seinen Geburtstag feiert, wenn es keinen Kalender gibt, und erfahrt, warum man nicht so alt ist, wie man sich fühlt, sondern wie man funktioniert. Mit dem Alter wurde Politik gemacht und mit der Politik das Alter: Männer und Frauen alterten nicht gleich und es ist eher zweifelhaft, ob dieser Podcast mit dem alternativen Titel „Alte, was geht?“ zum heißen Gesprächsthema auf der antiken Agora geworden wäre. Doch immerhin: das Alter selbst ist unparteiischer, als man denkt.</p>
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      <pubDate>Wed, 08 Sep 2021 14:19:00 +0200</pubDate>
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      <title>Folge 1 - Antike - Der Beginn keiner großartigen Freundschaft</title>
      <description><![CDATA[<p>Die erste Folge von "Alter, was geht?" führt euch an einen sonnigen Ort der Vergangenheit, der als hervorragende Altersresidenz gilt. Ihr werdet aber auch sehen, warum ihr älteren Verwandten oder Freunden - zumindest wenn ihr sie mögt - die Zeitreise nur sehr eingeschränkt empfehlen könnt. Ihr erfahrt, warum das Verhältnis der Menschen zum Alter nicht erst in der Moderne, sondern wirklich von Anfang konfliktbeladen war, und warum die alten Griechen auf die Anrede "Ey Alter" sicherlich gereizt reagiert hätten. </p>
<p>Ausgewählte wichtige Quellen:</p>
<p>Baltrusch (2009): An den Rand gedrängt. [insbesondere für die Grundpositionen]<br>
Brandt, Hartwin (2002): Wird silbern auch mein Haar.<br>
Göckenjan, Gerd (2000): Das Alter würdigen.<br>
Gutsfeld/Schmitz (2009): Altersbilder in der Antike.<br>
Wagner-Hasel (2012): Alter in der Antike.</p>
<p></p>
<p></p>
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      <pubDate>Fri, 27 Aug 2021 17:38:04 +0200</pubDate>
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<p>Ausgewählte wichtige Quellen:</p>
<p>Baltrusch (2009): An den Rand gedrängt. [insbesondere für die Grundpositionen]<br>
Brandt, Hartwin (2002): Wird silbern auch mein Haar.<br>
Göckenjan, Gerd (2000): Das Alter würdigen.<br>
Gutsfeld/Schmitz (2009): Altersbilder in der Antike.<br>
Wagner-Hasel (2012): Alter in der Antike.</p>
<p></p>
<p></p>
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      <itunes:summary>Die erste Folge von "Alter, was geht?" führt euch an einen sonnigen Ort der Vergangenheit, der als hervorragende Altersresidenz gilt. Ihr werdet aber auch sehen, warum ihr älteren Verwandten oder Freunden - zumindest wenn ihr sie mögt - die Zeitreise nur sehr eingeschränkt empfehlen könnt. Ihr erfahrt, warum das Verhältnis der Menschen zum Alter nicht erst in der Moderne, sondern wirklich von Anfang konfliktbeladen war, und warum die alten Griechen auf die Anrede "Ey Alter" sicherlich gereizt reagiert hätten. 

Ausgewählte wichtige Quellen:

Brandt (2002): Wird silbern auch mein Haar.

Göckenjan (2000): Das Alter würdigen.

Gutsfeld/Schmitz (2009): Altersbilder in der Antike.

Wagner-Hasel (2012): Alter in der Antike.</itunes:summary>
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