Alter, was geht?

Eine Reise durch Philosophie, Soziologie und Geschichte des Alters mit Elmar Stracke

Alter, was geht?
  • Alter, was geht?

    Das Rentenpaket: Ein Gesamtkunstwerk für die Rente – Folge 53

    Ausnahmsweise geht es in dieser Folge nicht um Megatrends und langfristige Entwicklungen, sondern um Tagespolitik: die Alterssicherungskommission der Bundesregierung hat 33 Maßnahmen zur Rente vorgelegt – und die Bundesregierung will sie tutto completo umsetzen. Was steckt drin?

    Ich schaue mir die drei größten Blöcke genauer an:

    • das Gesamtversorgungsniveau als neue politische Leitgröße,

    • das Rentenalter – und warum ich die Anhebung für richtig und sozial halte, auch wenn das erstmal seltsam klingt – und

    • die Kapitalrente nach schwedischem Vorbild, inklusive der Frage, warum das Geld im Ausland angelegt werden muss und was die Konsequenzen sind.

    Mein Fazit: Das Paket ist klug, durchdacht und ausgewogen. Ob es durchkommt – das ist die andere Frage. Bärbel Bas hat gesagt, es sei ein Gesamtkunstwerk, welches als Ganzes verabschiedet werden soll. Wenn das gelingt, wäre es ein politisches Gesamtkunststück.

    Mit Walter Riester – Die Rente ist nicht sicher und das Rentenniveau eine Nullnummer

    „Die Rente ist sicher“ – einer der berühmtesten Sätze der deutschen Nachkriegspolitik. Und laut Walter Riester völlig irreführend.

    In dieser Folge spreche ich mit dem früheren Bundesarbeitsminister (1998–2002) über die Mythen und Trugbilder der Rentendebatte, über das, was das Grundversprechen des deutschen Rentensystems wirklich wert ist – und warum er einmal 52 Flaschen Rotwein von der Chefredakteurin der Bunten gewonnen hat.

    Einige Themen der Folge:

    • Warum die Rente strukturell gar nicht sicher sein kann – und was das bedeutet

    • Das Rentenniveau als „Nullnummer“ und Trugbild: Warum die Zahl nur Verwirrung stiftet

    • Wie sich das, was wir unter „Lebensstandardsicherung“ im Alter verstehen, seit den 1950ern komplett gedreht hat

    • 45 Beitragsjahre als Zugangskriterium: Was dabei schiefgeht

    • Wenn die Wirtschaft nach dem billigsten Sozialstaat brüllt – und sich gleichzeitig von ihm subventionieren lässt

    • Ein Fliesenleger im Kabinett: Was Nicht-Akademiker der Politik beibringen

    Viel Spaß beim Zuhören – und beim Weiterdiskutieren beim nächsten Grillfest!

    Bedeutsam und gelassen älter werden mit Bertram Kasper – Folge 51

    Jeder Mensch hat zwei Leben. Das zweite beginnt, wenn er erkennt, dass er nur eines hat.

    In dieser Folge spreche ich mit Bertram Kasper, dem Autor von „Die größte Reise deines Lebens – gelassen älter werden“, über das Älterwerden, die Vergänglichkeit, die Leistungsgesellschaft und die vielen Sätze in seinem Buch, die einem im Kopf bleiben, darunter auch: Jeder Mensch braucht seine tägliche Dosis Bedeutung.

    Einige Themen der Folge:

    • Warum die Erkenntnis der Endlichkeit unser Leben verändern kann

    • Gelassenheit als aktive Haltung – nicht als Rückzug

    • Unterschiede zwischen Männern und Frauen im Älterwerden

    • Die Rolle von Beziehungen und sozialen Netzwerken im Alter

    • Intergenerationeller Dialog und was wir voneinander lernen können

    • Konkrete Impulse wie „Mit-mir-Spaziergänge“ und die „Ehrenrunde“

    • Warum wir ein neues, positiveres Altersbild brauchen

    Eine Folge über das Leben, den Tod und die große Reise dazwischen: das Älterwerden.

    Zu seinem Buch, welches am 7. April 2026 erscheint, geht es hier: https://amzn.eu/d/00yH9oOq

    Bedeutsam und gelassen älter werden mit Bertram Kasper – Folge 51

    Jeder Mensch hat zwei Leben. Das zweite beginnt, wenn er erkennt, dass er nur eines hat.

    In dieser Folge spreche ich mit Bertram Kasper, dem Autor von „Die größte Reise deines Lebens – gelassen älter werden“, über das Älterwerden, die Vergänglichkeit, die Leistungsgesellschaft und die vielen Sätze in seinem Buch, die einem im Kopf bleiben, darunter auch: Jeder Mensch braucht seine tägliche Dosis Bedeutung.

    Einige Themen der Folge:

    • Warum die Erkenntnis der Endlichkeit unser Leben verändern kann

    • Gelassenheit als aktive Haltung – nicht als Rückzug

    • Unterschiede zwischen Männern und Frauen im Älterwerden

    • Die Rolle von Beziehungen und sozialen Netzwerken im Alter

    • Intergenerationeller Dialog und was wir voneinander lernen können

    • Konkrete Impulse wie „Mit-mir-Spaziergänge“ und die „Ehrenrunde“

    • Warum wir ein neues, positiveres Altersbild brauchen

    Eine Folge über das Leben, den Tod und die große Reise dazwischen: das Älterwerden.

    Zu seinem Buch, welches am 7. April 2026 erscheint, geht es hier: https://amzn.eu/d/00yH9oOq

    Teilhab und Gut im Alter – Jubiläumsfolge zum 9. Altersbericht der Bundesregierung mit Frank Berner, Deutsches Zentrum für Altersfragen – 50. Folge

    Teilhaben oder abgehängt werden? Wer profitiert vom langen Leben – und wer nicht? Wann und wie geht es auseinander und wie weiter?

    „Alter, was geht?“ feiert Jubiläum! In der 50. Folge spreche ich mit Dr. Frank Berner vom Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA) über den 9. Altersbericht der Bundesregierung – und über die großen Ungleichheiten im Alter, die oft hinter Durchschnittszahlen verschwinden.

    Die großen Fragen der Episode:

    • Wie ungleich sind die Lebenssituationen älterer Menschen wirklich?

    • Warum wächst die Altersarmut? Warum hilft die Grundsicherung nicht so gut, wie sie könnte?

    • Weshalb sind besonders Frauen ohne deutsche Staatsbürgerschaft stark betroffen?

    • Was heißt Teilhabe jenseits von Job, Familie und Ehrenamt?

    • Wie hängen finanzielle Ressourcen und Selbstbestimmung zusammen?

    • Warum Altersbilder (Alterismus, Ageismus) unser Verhalten – und sogar Selbstdiskriminierung – prägen

    Dr. Berner erklärt, wie die Altersberichte entstehen, welche Rolle die Sachverständigenkommission spielt und warum der Bericht mehr ist als eine politische Pflichtübung.

    Im Zentrum steht die Frage, was „Teilhabe im Alter“ eigentlich bedeutet – und warum Selbstbestimmung ohne passende gesellschaftliche Rahmenbedingungen oft eine Illusion bleibt.

    Diese Jubiläumsfolge ist Rückblick und Realitätscheck zugleich: Sie zeigt, warum Alter kein einheitlicher Lebensabschnitt ist – und warum wir dringend über unsere Vorstellungen vom Altern nachdenken müssen, wenn Teilhabe mehr sein soll als ein Schlagwort.

    Viel Spaß beim Zuhören – und beim Weiterdiskutieren auf der nächsten Party!

    Zum 9. Altersbericht geht es hier: Link.

    Und zu meinem neuen Buch Aha sagt man überall geht es hier: Link.