Vielleicht brauchen wir kein WLAN an jeder Kaffeetasse im Seniorenheim, aber Digitalkompetenz ist ganz sicher zu einer Bedingung für gesellschaftliche Teilhabe geworden. Mit der „Frontfrau des Smart Agings“, Ria Hinken, spreche ich daher unter anderem über die Generation Lochkarte, Smartphone-Sprechstunden und alterssensible Programmierung. Wie sich herausstellt, sind lange nicht immer die Alten das Problem.
Mehr über ihre Arbeit erfahrt ihr hier: https://alterskompetenz.info/
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In dieser Folge geht es um Altersgrenzen und Pitbulls. Klar, Altersgrenzen sind willkürlich gesetzt und nutzen das kalendarische Alter, welches so ziemlich gar nichts über uns aussagt und für welches wir nicht verantwortlich sind. Ein klarer Fall von Altersdiskriminierung. Darin liegt aber auch ein Vorteil: am kalendarischen Alter kann man nichts manipulieren, es ist transparent ermittelbar, niemand muss sich dafür rechtfertigen. Es bietet also arithmetische statt Pro-Kopf-Gleichheit. Und was ist jetzt mit den Pitbulls? Die spielen dabei eine wichtige Rolle. Viel Spaß beim Zuhören!
Ausgewählte Literatur:
Schauer, Frederick F. (2003): Profiles, probabilities and stereotypes.
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Olga Gulina, die Direktorin des Instituts RUSMPI in Berlin, schlüsselt eindrucksvoll die Demografie Russlands auf. Sie erklärt, warum wir eigentlich von vier verschiedenen Russland sprechen müssen, wieso Russland absehbar schrumpft, welche Auswirkungen der Krieg in der Ukraine für das Land, aus dem sie stammt, und für ihre eigene Arbeit hat. Wir sprechen darüber, wieso viele der jungen gut gebildeten Menschen, die Russland derzeit verlassen, schnell zurückkehren, und was es bedeutet, dass siebzig Prozent der Russen noch nie im Ausland waren. Und ihr erfahrt, wie wichtig ein höhenverstellbarer Schreibtisch ist. Das hat aber nichts mit Russland zu tun.
Mehr zu RUSMPI findet ihr hier: https://www.rusmpi.org/
Die 1920er waren eine wilde Zeit – aber für die Rente nicht unbedingt golden. Hyperinflation, demografischer Wandel und am Ende die Weltwirtschaftskrise setzten das System unter Druck und prägen unsere Einstellungen zur Rente bis heute. Die könnte übrigens auch ganz anders aussehen: das agrarisch geprägte Dänemark gab sich beispielsweise ein steuerfinanziertes Rentensystem mit gleichen Auszahlungen für alle – um, wie alle Rentensysteme der damaligen Zeit – Armut zu verhindern. Diese war ganz offensichtlich Armut das Ergebnis moralischen Fehlverhaltens und von Charakterschwäche, nicht unglücklicher Umstände. Das dachte man zumindest in Großbritannien, bis ein Mann namens Charles Booth seine eigene Meinung und die der britischen Öffentlichkeit änderte.
Ausgewählte Quellen:
Göckenjan (2000): Das Alter würdigen.
Schmähl (2018): Alterssicherungspolitik in Deutschland.
Ehmer (2009): Altersbilder im Spannungsfeld von Arbeit und Ruhestand.
Thane (2009): The History of Retirement.
sowie: https://www.nationalarchives.gov.uk/currency-converter/
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Im Gespräch mit Deutschlands bekanntestem Jugendforscher, dem „Ewigen Klassensprecher“ Klaus Hurrelmann, sezieren wir die Generationen, aus denen sich unsere Gesellschaft zusammensetzt. Wer sind die Jungen und wer sind die Alten? Was kennzeichnet etwa die Babyboomer, die Generation Y oder die zukünftige Generation Corona und warum? Wir reden über demokratische und ökologische Herausforderungen und ein Leben, das kein Kindergeburtstag ist – selbst dann, wenn Kindergeburtstag gefeiert wird.
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